iRobot steckt in der Krise, was Nutzer eines Roomba-Saugroboteres bald schon merken dürften. Dem Hersteller geht das Geld aus und Anfang Dezember droht der Konkurs – doch was heißt das für die Nutzer?
Schon seit Jahren steht Roomba-Entwickler iRobot vor großen Problemen. Im letzten Jahr war die Übernahme durch Amazon gescheitert, neue Produkte fanden kaum Anklang und die Konkurrenz aus China machte es iRobot schwer. Das zeigt sich auch in den Finanzergebnissen für das dritte Quartal 2025, denn der Umsatz ist um 24,6 Prozent auf 145,8 Millionen US-Dollar gesunken. Das resultiert in einem Quartalsverlust in Höhe von 17,7 Millionen US-Dollar.
Am 1. Dezember droht der Konkurs – Server-Abschaltung als Folge?
Laut eigenen Angaben hat iRobot nur noch Finanzreserven in Höhe von 24,8 Millionen US-Dollar und keine Möglichkeiten, weiteres Kapital aufzutreiben. Im SEC-Fomular K-8 hat iRobot angegeben, dass der wichtigste Kreditgeber eine Deadline auf den 1. Dezember verlängert hat. Sollte bis dahin kein Käufer oder neues Kapital gefunden worden sein, steht Anfang Dezember der Konkurs vor der Tür.
Gegenüber The Verge wollte sich der Hersteller nicht dazu äußern, was das für die Nutzer eines Roomba-Saugroboters bedeutet. Mit dem Konkurs wird jedoch mit ziemlicher Sicherheit eine Server-Abschaltung erfolgen, wodurch die Roomba App unbenutzbar werden würde. Heißt: Euer Roboter kann nicht mehr auf alle Kartierungs- und Automatisierungs-Features zurückgreifen und kann nur noch über den Button direkt am Sauger gestartet werden.
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