Pünktlich zur Gamescom 2026 in Köln kündigt JBL eine umfassende Aktualisierung seiner beliebten Quantum-Gaming-Serie an. Vom kabellosen Premium-Modell über extrem ausdauernde Mittelklasse-Headsets bis hin zum günstigen Kabel-Einstieg schickt der Hersteller insgesamt vier neue Headsets ins Rennen. Flankiert wird der Launch von einem großen Software-Update für die JBL QuantumENGINE, das Gamern unter anderem KI-gestützte Sound-Booster bringt.
JBL Quantum 850: Hi-Res-Sound mit Head Tracking
Starten wir mit dem JBL Quantum 850, das sich als neues kabelloses Premium-Headset für ambitionierte Gamer, die absolut jedes Detail in ihrer Spielwelt hören müssen, positioniert. Es ordnet sich direkt unter dem Spitzenmodell Quantum 950 (Test) ein, welches zusätzlich über eine Schnelllade-Basisstation verfügt.
Das sind die Highlights vom Quantum 850:
- Akustik: Hi-Res-zertifizierte 50-mm-Carbon-Dynamiktreiber sollen für eine detailreiche Klangkulisse sorgen
- Immersion: in Kombination mit JBL Quantum Spatial Sound inklusive Head Tracking entsteht eine dreidimensionale Soundlandschaft
- ANC: das integrierte Adaptive Noise Cancelling blendet störende Umgebungsgeräusche aktiv aus.
- Mikrofon: für eine glasklare Team-Kommunikation sorgt ein neues unidirektionales 6-mm-Kardioid-Boom-Mikrofon mit Geräuschunterdrückung

Das Quantum 850 verbindet sich gleichzeitig via latenzarmem 2,4-GHz-USB-C-Dongle und Bluetooth 5.3. Kabelverbindungen über USB-C oder 3,5-mm-Klinke sind aber ebenfalls möglich. Neben einem ultraleichten, luftdurchlässigen Kopfbügel setzt JBL übrigens auf Nachhaltigkeit: Akku, Kopfbügel, Ohrpolster, Kabel, Mikrofon und Ohrmuschel-Abdeckungen lassen sich bei Bedarf austauschen.
👉 Preis & Release: Ab August 2026 zur UVP von 279,99 Euro erhältlich
JBL Quantum 520 & 520X: Drahtlose Mittelklasse-Allrounder
Mit dem Quantum 520 Wireless und der Xbox-zertifizierten Variante Quantum 520X Wireless liefert JBL zwei neue Allround-Headsets für ausdauernde Gaming-Sessions:
- Sound: beide Modelle verfügen ebenfalls über dynamische 50-mm-Carbon-Treiber mit JBL Quantum Spatial Sound
- Akku: die Akkulaufzeit soll bis zu 37 Stunden betragen, eine 5-minütige Schnellladung bringt wieder Strom für eine weitere Stunde
- Verbindung: beide bieten Dual-Wireless (2,4 GHz & Bluetooth 5.3), ein abnehmbares 6-mm-Nierenmikrofon sowie einen flexiblen Silikon-Kopfbügel mit atmungsaktiven Stoff-Ohrpolstern

Das Quantum 520X ist speziell für die Xbox optimiert und erscheint klassisch in Schwarz. Das reguläre Quantum 520 kommt in den Farben Black, Ice, Lila und Coral daher – hier habt ihr also die Wahl.
👉 Preis & Release: Ab sofort verfügbar ab 99,99 Euro UVP
Mein Tipp: Wer noch austauschbare Komponenten und 45 Stunden Akku sucht, findet im bereits verfügbaren Quantum 650 ab 110 Euro das passende Upgrade.
JBL Quantum 120: Der günstige Kabel-Einstieg
Für alle, die eine direkte Kabelverbindung bevorzugen oder auf ihr Budget achten möchten, schickt JBL das Quantum 120 an den Start. Trotz des günstigen Einstiegspreises verbaut JBL auch hier die 50-mm-Carbon-Treiber, bietet Unterstützung für JBL Quantum Spatial Sound und legt ein abnehmbares 6-mm-Kardioid-Mikrofon bei.

Der Anschluss erfolgt unkompliziert über ein klassisches 3,5-mm-Audiokabel, wodurch das Headset mit PCs, Macs, Mobilgeräten und allen gängigen Konsolen kompatibel ist. Erhältlich ist das Quantum 120 in den Farben Schwarz, Ice, Coral und Lila ab sofort ab 39,99 Euro UVP.
Software-Update: Das ist neu in der JBL QuantumENGINE
Der Software-Zentrale QuantumENGINE spendiert JBL darüber hinaus ein mächtiges Feature-Update, das schrittweise bis Ende 2026 ausgerollt werden soll. Das sind die Neuerungen:
- KI-gestützter Footstep-Booster (ab Q4 2026): Eine intelligente Audioanalyse erkennt Schrittgeräusche, Schüsse und Stimmen in FPS-Games und hebt Schritte gezielt hervor, ohne die allgemeine Soundqualität negativ zu beeinflussen
- Automatische Spielerkennung & Profil-Sync (ab Q3 2026): Sobald ein unterstütztes Spiel startet, lädt die Software automatisch das passende Soundprofil
- Smartphone-Fernsteuerung (ab sofort): Über das lokale Netzwerk lassen sich EQ, Mikrofonlautstärke oder die Game-Chat-Balance direkt via Smartphone-App anpassen, ohne das laufende Spiel auf dem Monitor zu verlassen
Dazu wird es ab Q4 2026 noch eine Integration von Nanoleaf (stellt smarte Beleuchtung her) geben. Dadurch lassen sich spielbezogene Effekte direkt auf Nanoleaf-Lichtsysteme (z. B. Shapes oder Blocks) übertragen, um den Raum passend zum Sound zu beleuchten.
Und für alle mit einem Quantum 950 zuhause wird die mitgelieferte Basisstation bald zur zentralen Steuerzentrale inklusive Zuweisung eigener Makros am Drehregler.
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