Apple hat das iPhone Duo offiziell angekündigt und wagt damit den Schritt in den Markt der faltbaren Smartphones. Im Rahmen der Keynote unter dem Motto „Staunen und Strahlen“ enthüllte der Konzern das Gerät, das direkt mit einem Display ohne sichtbare Falz sowie einer speziell angepassten Benutzeroberfläche überzeugen soll.
Preislich siedelt Apple das Falt-Smartphone im absoluten Premium-Segment an. In den USA startet das Basismodell mit 256 GB Speicher bei 1.999 US-Dollar, während in Deutschland knapp 2.300 Euro für das Foldable fällig werden. Damit ist es auch deutlich teurer als das vor wenigen Wochen gestartet Samsung Galaxy Z Fold 8, welches das gleiche Format nutzt. Der Start erfolgt 16. Oktober und somit rund einen Monat nach den iPhone 18 Pro-Modellen.
Beim Design orientiert sich Apple optisch am iPhone Air. Auf der Rückseite dominiert eine Kamera-Pille das Erscheinungsbild, die zwei Linsen sowie den Blitz beherbergt. Farbliche Akzente setzt ein Dual-Tone-Finish in Silber-Weiß oder Dunkelblau („Nachthimmel“).

iPhone Duo ähnelt dem Galaxy Z Fold 8
Zusammengeklappt misst das Gehäuse schlanke 11,3 Millimeter in der Tiefe, während es aufgeklappt nur 5,2 Millimeter dünn ist. Im Vergleich zu einem Galaxy Z Fold 8 Ultra oder Honor Magic V6 ist es somit etwas dicker. Mit einer Höhe von 117 Millimetern fällt das Foldable zudem äußerst kompakt aus. Auf einen physischen SIM-Slot verzichtet Apple komplett und setzt stattdessen ausschließlich auf die eSIM.
Breite Displays sind in Mode
Außen kommt ein 5,4 Zoll großes Display im 16:10-Format zum Einsatz, während sich im Inneren ein 7,6-Zoll-Bildschirm im 4:3-Format entfaltet. Spannend wird es bei der Kamera, denn das iPhone Duo hat nur auf der Vorderseite eine Punchhole-Aussparung für die Center-Stage-Selfiekamera.
Matte Displays, UDC im Inneren
Im Inneren gibt es wiederum eine Under-Display-Camera, also einen Sensor der unsichtbar unter dem Display sitzt. Eine Eigenart bringt das jedoch mit sich: Das komplette Display ist durch Nano-Textur matt – nur nicht über der UDC. Zudem unterstützen beide Displays die Eingabe via Apple Pencil.
Apple A20 Pro aus dem iPhone 18 Pro
Unter der Haube werkelt der neue A20 Pro Chip, der im modernen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird und zusammen mit einem Apple C2 5G-Modem arbeitet. Versorgt wird die Technik durch einen schlanken, aber performanten Akku, der bis zu 44 Stunden Videowiedergabe auf dem Außendisplay ermöglicht. Der Akku unterstützt außerdem Fast Charging mit 60 Watt, womit in 20 Minuten wieder 60 % aufgeladen werden können.
Nur zwei Kameras und besonderes iOS
Bei den Rückkameras beschränkt sich das System auf eine 48-Megapixel-Hauptkamera sowie ein 48-Megapixel-Ultraweitwinkelobjektiv. Auf eine dedizierte Telekamera wird verzichtet. Über die Hauptkamera wird zumindest ein 2-fach Zoom ermöglicht.

Softwareseitig kommt das angepasste iOS 27 zum Einsatz, das auf dem Innendisplay echtes Split-Screen-Multitasking mit zwei nebeneinander liegenden Apps erlaubt und viele Anwendungen mit einer praktischen seitlichen Navigationsleiste ausstattet.
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max ebenfalls vorgestellt
Neben dem Falt-Smartphone präsentierte Apple auf dem Event auch das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Beide Flaggschiff-Modelle behalten das gewohnte Design ihrer Vorgänger bei, erhalten unter der Haube jedoch ebenfalls den neuen A20 Pro Prozessor für mehr Leistung und Effizienz.
Wesentliche Verbesserungen zeigen sich zudem beim Kamerasystem, das durch optimierte Sensoren und neue Bildverarbeitungsfunktionen aufgewertet wurde. Preislich ziehen die Pro-Modelle im Vergleich zur Generation des iPhone 17 spürbar an.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 08.04.2026
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Früher waren es die drei Linsen, die deinem gegenüber in der S-Bahn sagten, „schaue ich habe das dicke Pro-Modell“. Das iPhone Ultra hebt das Flexen auf ein völlig neues Niveau.
Naja, wer’s sich leisten will…..