Stellt euch vor, ihr könnt euer Fahrrad mit nur einem Handgriff transformieren, schnallt ein smartes Akkupack auf und fahrt danach völlig lässig durch die City. Klingt nach Zukunftsmusik? Das neue Lemmo Zero will genau das möglich machen – und wir konnten uns das ultraleichte Falt-Fahrrad bereits etwas näher ansehen.
Wer kennt es nicht: Wenig Platz im Flur, normale E-Bikes sind sackschwer und die Steckdose zum Laden ist kilometerweit weg. Lemmo löst das mit einem extrem durchdachten Ansatz und stattet das Zero nicht nur mit einem extrem leichten Rahmen aus Kohlefaser aus, sondern ermöglicht dank abnehmbarem Akku (SmartPac Air) auch das Laden an anderer Stelle. Ohne Motor-Unterstützung wiegt das Rad gerade einmal 10,5 kg. Selbst mit Akku bleibt die Waage bei vergleichsweise leichten 12,5 kg stehen.
Zusammen mit dem cleveren 3-fach Faltmechanismus (es braucht etwas Übung, doch irgendwann habt ihr den Dreh raus) und einem magnetischen Verriegelungssystem dürft ihr das Rad in den meisten Verkehrsverbünden dann kostenlos ohne Rad-Ticket im ÖPNV mitnehmen. Und das Tragen in den vierten Stock ist damit ein „Spaziergang“.
SmartPac Air: Mehr als „nur“ ein Akku
Das Herzstück der Elektro-Erweiterung ist das SmartPac Air, welches das normale Klapprad im Handumdrehen in ein vollwertiges E-Bike verwandelt. Der Akku setzt auf sichere Lithium-Eisenphosphat-Zellen und bietet eine Kapazität von 159 Wh. Auf der Straße liefert das Pack eine realistische Reichweite von 30 bis 40 km, was mehr als genug für die „letzte Meile“ beim Pendeln ist. Übrigens: Dank Dual-Port-Schnellladen mit bis zu 100 Watt via USB-A und USB-C wird das SmartPac Air zur riesigen Powerbank für euer Notebook oder die Bluetooth-Box.
Der Motor hat im Freilauf übrigens kaum Widerstand, wodurch sich das Rad auch ohne Akku wie ein ganz normales, federleichtes Klapprad fährt. Mit an Bord ist darüber hinaus eine knackige 5-Gang-Kettenschaltung, duale Scheibenbremsen und ein integrierter Pedal-Power-Sensor, der die Motorleistung sehr geschmeidig steuert.
App-Anbindung & smarter Schutz
Das Lemmo Zero ist permanent vernetzt. Via Bluetooth und 4G/GPS trackt die App in Echtzeit eure Geschwindigkeit, die Trittfrequenz, Distanz und den Live-Standort des Bikes. Updates für das System und das Motormanagement kommen komplett drahtlos Over-the-Air (OTA) auf das Rad. Wer will, kann sein Smartphone in die vormontierte Halterung auf dem Lenker packen.
Im Test: Cleanes Design, Top-Fahrgefühl und praktischer Akku
Im Kölner Stadtverkehr schlägt sich das Lemmo Zero bisher hervorragend. Durch die kleinen 16-Zoll-Räder ist das Fahrverhalten extrem wendig und agil, man flitzt förmlich um die Kurven. Auch moderate Steigungen zieht der kleine Motor überraschend kraftvoll hoch. Als Stadtrad ist aber keine Federung mit dabei, die ein oder andere fiese Bodenwelle oder Kopfsteinpflaster auf deutschen Straßen sind also etwas stärker bemerkbar. Wer mehr zu unseren Eindrücken erfahren möchte, sollte sich unseren vollwertigen Test zum Lemmo Zero durchlesen.
Testfazit:Das Lemmo Zero hat meinen täglichen Arbeitsweg und das Pendeln mit der Bahn .. naja, vollkommen umgekrempelt! Mir gefällt das Rad wirklich gut, weil es zeigt, wie die letzte Meile aussehen kann, ohne sich dabei mit einem schweren E-Bike oder einem klobigen E-Scooter Einen abschleppen muss.
Das clean designte Klapprad ist dank Kohlefaser-Rahmen extrem leicht und lässt sich mit etwas Übung in wenigen Sekunden sehr kompakt zusammenfalten. Im Alltag punktet das Rad mit einem extrem agilen Fahrgefühl, einem smooth einsetzenden Motor mit genug Leistung und einer guten App, die mit dem Smartphone in der Lenkerhalterung zum praktischen Fahrten-Dashboard wird.
Smart gemacht finde ich das SmartPac Air, das den Akku nicht nur für den Motor bereitstellt, sondern gleichzeitig als fette Powerbank für euer Notebook dienen kann .. und wegen seiner Kapazität sogar offiziell mit ins Flugzeug darf. Es wäre aber schön gewesen, wenn ich den Akku abschließen könnte. Auch eine integrierte Alarmanlage ist nicht mit an Bord und Schutzbleche kosten extra. […]
Lemmo Zero mit 500 Euro Rabatt erhältlich
Das Lemmo Zero ist derzeit ab 1.990 Euro bestellbar, sogar mit 60 Tage kostenloser Fahrradversicherung. Ohne SmartPac-Air, also als normales Klapprad, ist das Zero ab 1.490 Euro verfügbar. Sogar ein Leasing ist möglich.
Wer sich unsicher wegen der kleinen Räder ist: In größeren Städten gibt es mittlerweile diverse Probefahrt-Geschäfte. Ausprobieren lohnt sich! Wäre ein so leichtes Klapprad eine Option für euren Arbeitsweg? Schreibt es in die Kommentare!
Beitrag erstmals veröffentlicht am 26.06.2026
Mit * oder markierte Links sind „Affiliate-Links“. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst.






dieses Gerät hat mich beeindruckt ich bin wirklich kurz vor der Bestellung muss aber noch alles andere organisieren bräuchte von euch die besten Konditionen mit heißen Preis Schnelligkeit der Lieferung und und und danke Grüße micha
Hey Micha, der heißeste Preis ist aktuell im Lemmo-Shop zu finden, da gibt es das Zero mit 500€ Rabatt ab 1.490 Euro (ohne Akku) bzw. 1.990 Euro (mit Akku als smartes E-Bike): https://allpc.info/LemmoZero (Partnerlink). Liebe Grüße, Leonardo
Ich fahre schon seit 20 Jahren Falträder, daher schätze ich die Vorteile gerade beim Mitnehmen im Auto und in der Bahn. Das Lemmon Zero sieht gut aus, ist leicht und der Preis ist o.k., kosten Alternativen wie das gocycle oft das doppelte. Nur die Reichweite ist der Knackpunkt, man will ja damit nicht nur die letzte Meile fahren, sondern man möchte es auch gerne mitnehmen für Touren in einer fremden Stadt, in den Bergen oder am Meer und da sind 30-40 km nicht gerade berauschend. Und die 16 Zoll sind gewöhnungsbedürftig, gerade bei Bordsteinkanten und im Gelände muss man sehr aufpassen. Der letzte Kritikpunkt ist nicht so dramatisch, es fehlen Ablagen zum Transport, ein Fahrradkorb sollte man aber nachrüsten können. Fazit, als Zweitrad für die Stadt durchaus geeignet, ist dann aber eher ein Luxus.
wenn bei einem Rad vieles nicht montiert ist, also Reduktion auf nur Fahren umgesetzt wurde, wiegt ein kleines Rad natürlich selbstverständlich wenig. 13 kg ist toll. Und bei nasser Straße sehe ich aus wie Sau. Gepäck? (kommt in den Rucksack) Beleuchtung? Aber chick. Gruß Dieter
da ich das Gewicht und die Idee direkt super fand, schon vorbestellt und bin sehr glücklich. Damals gab es nur keine Schutzbleche, sollen aber im August kommen. auch die Regionalbahnfahrten Richtung Magdeburg waren einwandfrei.
ja das hört sich gut an und scheint eine gute Alternative fürs Pendeln in der Stadt zu sein Allerdings ist der Preis auch nicht ohne! 😄