Apple präsentiert die neuen Chips M5 Pro und M5 Max. Sie bieten massive Leistungssprünge für KI, Grafik und Pro-Workflows dank neuer Fusion-Architektur und starten exklusiv im kommenden MacBook Pro.
Mit M5 Pro und M5 Max führt Apple eine neue „Fusion-Architektur“ ein, bei der zwei 3‑nm‑Dies der dritten Generation zu einem SoC verbunden werden, inklusive CPU, GPU, Neural Engine, Media Engine, Unified-Memory-Controller und Thunderbolt‑5‑Support. Ziel ist es, die Chipleistung weiter zu skalieren, ohne die bekannten Stärken bei Effizienz und gemeinsamem Arbeitsspeicher zu opfern.
Herzstück ist eine neue 18‑Core‑CPU mit sechs sogenannten „Super-Kernen“ und zwölf neuen Performance-Kernen, die laut Apple die weltweit schnellste Singlethread-Performance liefern und die Multithread-Leistung gegenüber M1 Pro/M1 Max um das bis zu 2,5‑Fache steigern sollen.
Die wichtigsten Eigenschaften des M5 Pro & M5 Max
- Fusion-Architektur: Zwei 3-nm-Dies zu einem SoC mit CPU, GPU, Neural Engine, Media Engine und Thunderbolt-5-Support für skalierbare Leistung bei hoher Effizienz
- CPU: 18 Kerne (6 Super-Kerne, 12 Performance-Kerne); weltbeste Singlethread-Performance, bis zu 2,5-fache Multithread-Leistung vs. M1 Pro/Max
- GPU: Bis 20 Kerne (M5 Pro) / 40 Kerne (M5 Max) mit Neural Accelerator pro Kern; >4x KI-GPU-Peakleistung vs. M4, bis 35% mehr Raytracing
- Neural Engine: 16 Kerne mit höherer Bandbreite für On-Device-KI und Apple Intelligence
- Unified Memory: Bis 64 GB (Pro) / 128 GB (Max); Bandbreite bis 307 bzw. 614 GB/s
- Extras: AV1/ProRes-Support, Memory Integrity Enforcement, Thunderbolt 5 integriert; energieeffizient für lange Akkulaufzeit
KI & GPU: Mehr Rechenleistung für Pro-Workflows
Die GPU skaliert im neuen Design auf bis zu 40 Kerne und integriert in jedem GPU‑Kern einen „Neural Accelerator“, was die GPU-Spitzenrechenleistung für KI gegenüber der Vorgängergeneration mehr als vervierfachen soll. Gleichzeitig spricht Apple von bis zu 35 Prozent mehr Grafikleistung in Raytracing-Workloads im Vergleich zu M4 Pro/M4 Max, was vor allem bei 3D-Rendering und visuellen Effekten ansetzen dürfte.
Begleitet wird das Ganze von einer schnelleren 16‑Core‑Neural Engine mit höherer Speicherbandbreite, die On-Device-KI-Funktionen und Apple Intelligence beschleunigen soll. Für Medien-Workflows bleibt die dedizierte Media Engine an Bord, inklusive AV1-Decoding sowie ProRes-Encode/Decode.
M5 Pro: Für anspruchsvolle Pro-Nutzer
Der M5 Pro kombiniert die 18‑Core‑CPU mit einer bis zu 20‑Core‑GPU der neuen Generation und zielt auf typische Pro-Szenarien wie Datenmodellierung oder Postproduktion. Im Vergleich zum M4 Pro nennt Apple bis zu 30 Prozent mehr Multithread-Performance und mehr als die vierfache GPU-Spitzenrechenleistung für KI, gegenüber M1 Pro sollen es beim KI-GPU-Throughput über das Sechsfache sein.
Beim Unified Memory sind mit M5 Pro bis zu 64 GB möglich, die Bandbreite steigt auf bis zu 307 GB/s. Die GPU bringt ein überarbeitetes Shader-Design mit Dynamic Caching der zweiten Generation, Hardware-Mesh-Shading und laut Apple bis zu 20 Prozent mehr Grafikleistung als beim M4 Pro (2,2‑fach vs. M1 Pro).
M5 Max: Maximum für 3D, Apps & KI-Forschung
Der M5 Max verdoppelt die GPU-Kernzahl auf bis zu 40 Kerne und adressiert Workloads, die maximale GPU-Rechenleistung und Speicherbandbreite benötigen, etwa 3D-Animation, App-Entwicklung oder KI-Forschung mit großen Datensätzen und umfangreicher Token-Generierung für LLMs. Gegenüber dem M4 Max soll die Multithread-CPU-Leistung um bis zu 15 Prozent steigen, die GPU-Peakleistung für KI mehr als viermal höher ausfallen, gegenüber M1 Max spricht Apple sogar von mehr als dem Sechsfachen.

Der neue Max-Chip unterstützt bis zu 128 GB Unified Memory mit bis zu 614 GB/s Bandbreite, was insbesondere bei komplexen Szenen und großen Datenmengen interessant ist. Bei klassischer Grafikleistung nennt Apple bis zu 20 Prozent Plus gegenüber M4 Max und 2,2‑fach gegenüber M1 Max; bei Raytracing-Apps sollen bis zu 30 Prozent mehr Leistung drin sein.
Sicherheit, Thunderbolt 5 & Verfügbarkeit
Neu ist auch „Memory Integrity Enforcement“, das als permanent aktiver Schutzmechanismus für den Arbeitsspeicher beschrieben wird und laut Apple ohne nennenswerte Performance-Einbußen auskommt. Thunderbolt 5 ist über dedizierte Controller direkt im Chip integriert und soll damit die aktuell leistungsstärkste Umsetzung von Thunderbolt 5 im Notebook-Segment ermöglichen.
Das neue MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max lässt sich ab dem 4. März vorbestellen und wird ab dem 11. März im Handel verfügbar sein. Preise für das 14-Zoll-Modell starten ab 2.499 Euro mit M5 Pro, mit M5 Max werden mindestens 4.199 Euro fällig. Das 16-Zoll-Modell startet mit M5 Pro ab 2.999 Euro und mit M5 Max ab 4.499 Euro.
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Quellen:




