Zendure bringt mit der SolarFlow Mix Serie eine neue modulare Speicher- und Energiemanagementlösung an den Start. Die Reihe richtet sich an unterschiedliche Nutzungsszenarien vom kompakten Einstiegssetup bis zur leistungsstarken Kombination aus Balkon- und Dach-PV. Im Vergleich zu bisherigen Lösungen wurden Leistung und Speicherkapazität teils deutlich erhöht.
Das Topmodell SolarFlow 4000 Mix Pro ist für größere Haushalte ausgelegt. Der Speicher bietet 4 kW bidirektionale AC-Leistung, unterstützt bis zu 8 kW MPPT‑Eingangsleistung (2 × 4.000 Watt MPPT) sowie 5 kW AC-Kopplung über den dedizierten PV-IN-AC-Port. Die Grundkapazität wird mit beeindruckenden 8 kWh angegeben, womit selbst eine Anker Solix Max AC klein gegen aussieht. Optional kann der Speicher auf bis zu 50 kWh erweitert werden.
Für den Netzbetrieb nennt Zendure beim 4000 Mix Pro eine Dauerleistung von 4.000 Watt, im Off-Grid-Betrieb 3.680 Watt sowie eine Spitzenleistung von bis zu 7,2 kW. Hinzu kommen eine 10-Millisekunden-USV-Umschaltung und eine Auslegung auf bis zu 10.000 Ladezyklen, was die Serie klar im Bereich langfristig nutzbarer Heimspeicher verortet.

SolarFlow 4000 Mix AC+ und 3000 Max AC+ für Dach-PV
Der SolarFlow 4000 Mix AC+ ist für klassische Haushalte gedacht, die eine bestehende PV-Anlage ergänzen oder neu in das Thema Speicher einsteigen wollen. Laut Zendure bietet das System 5 kW AC-Eingang, bis zu 4 kW Dauerleistung im Netzbetrieb und ebenfalls eine skalierbare Kapazität von 8 bis 50 kWh. Damit bietet das SolarFlow 4000 Mix System sogar mehr Kapazität als die anstehende Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro.
SolarFlow 3000 Mix AC+ verzichtet auf Erweiterbarkeit
Für kleinere Haushalte oder Nutzer mit wechselnden Einsatzorten bietet Zendure den SolarFlow 3000 Mix AC+ an. Das Modell ist auf 3.000 Watt AC-Eingang und 3.000 Watt Dauerleistung ausgelegt und soll sich neben dem stationären Einsatz auch als kompakte Notstromlösung oder für mobile Anwendungen eignen. Anders als die beiden größeren Varianten ist hier die Batteriekapazität auf 8 kWh begrenzt, wodurch das System stärker auf kompakte Einsatzszenarien zugeschnitten ist.

Mit HEMS 2.0 und Zenki
Technisch verweist Zendure bei der Serie auf eine lokale Steuerung ohne verpflichtende Cloud, die IP65-Zertifizierung und eine Betriebstemperatur von minus 20 bis plus 55 Grad Celsius. Zudem setzt das Unternehmen auf HEMS 2.0, ZENKI-Automatisierung und ein eigenes Energiesystem namens ZEN+OS, womit Zendure die Geräte stärker als vernetzte Plattform denn als reine Speicherhardware positioniert. HEMS 2.0 und Zenki kennen wir dabei schon vom SolarFlow 800 Pro (Test) und SolarFlow 2400 Pro (Test).
Ab 1.699 Euro verfügbar
Verfügbar ist die SolarFlow Mix Serie laut Zendure seit dem 22. April 2026 in Deutschland über die eigene Website und autorisierte Partner. Die unverbindlichen Preisempfehlungen liegen bei 2.399 Euro für den SolarFlow 4000 Mix Pro, 1.999 Euro für den SolarFlow 4000 Mix AC+ und 1.699 Euro für den SolarFlow 3000 Mix AC+. Während die kleineren Modelle direkt bei Zendure bestellt werden können, kann das Topmodell aktuell nur bei Händlern angefragt werden, da das System von einer Fachkraft installiert werden muss.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 22.04.2026
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