Smart Glasses werden immer beliebter und sind inzwischen auch im Alltag immer häufiger zu sehen. Wer die Kamera seiner Meta Smart Glasses heimlich nutzen möchte, soll künftig ausgebremst werden. Meta verteilt derzeit ein verpflichtendes Update, das die Kamera automatisch deaktiviert, wenn die Brille erkennt, dass die Status-LED manipuliert oder zerstört wurde.
Schutzfunktion wird häufig umgangen
Die Kamera-LED der Ray-Ban Meta Glasses und der neuen Meta Glasses leuchtet auf, sobald Fotos oder Videos aufgenommen werden. So sollen Menschen in der Umgebung erkennen können, dass die Kamera aktiv ist. Bereits bisher ließ sich die Kamera nicht nutzen, wenn die LED beispielsweise abgeklebt war. Allerdings gab es immer wieder Möglichkeiten, diese Schutzfunktion zu umgehen.
LED wird zerstört oder manipuliert
Teilweise wurden die Brillen so umgebaut, dass die LED dauerhaft deaktiviert oder mit einem kleinen Bohrer zerstört wurde, die Kamera aber trotzdem weiter funktionierte. Solche Modifikationen wurden sogar von einigen Anbietern als Dienstleistung beworben. Genau dagegen geht Meta nun vor. Erkennt die Brille, dass die LED physisch verändert oder beschädigt wurde, wird die Kamera vollständig abgeschaltet.
Meta geht auch gegen Dienstleister vor
Erst wenn die LED-Anzeige wieder ordnungsgemäß funktioniert, lassen sich erneut Fotos oder Videos aufnehmen. Das Update wird laut Meta derzeit verpflichtend an alle Nutzer verteilt. Neben der technischen Sperre will Meta auch gegen Unternehmen und Privatpersonen vorgehen, die entsprechende Umbauten anbieten. Anzeigen, Social-Media-Beiträge und Marketplace-Angebote für solche Modifikationen sollen entfernt werden. In einzelnen Fällen schließt Meta zudem rechtliche Schritte nicht aus.
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Quellen:

