Der Streaming-Gigant Netflix setzt seine weltweite Preiserhöhungswelle fort: Nach den USA, Frankreich und Großbritannien trifft es nun auch die Benelux-Staaten. Deutsche Nutzer zahlen aktuell noch alte Preise, doch Experten rechnen mit einer baldigen Anpassung.
Völlig überraschend kommt diese Nachricht nicht: Der Streaming-Riese Netflix dreht erneut an der Preisschraube. Nachdem in den USA, Kanada, Portugal und Argentinien bereits Anfang des Jahres höhere Preise angekündigt wurden, trifft es nun auch Europa – konkret die Benelux-Staaten. Deutsche Nutzer bleiben vorerst verschont, doch vieles deutet darauf hin, dass auch hierzulande bald höhere Kosten anfallen.
Deutschland vor der nächsten Preisrunde
In den USA kostet das werbefinanzierte Abo nun 7,99 US-Dollar (statt 6,99 Dollar), das Standard-Abo steigt auf 17,99 US-Dollar, und das Premium-Paket liegt künftig bei 24,99 US-Dollar monatlich. Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich nun in den Niederlanden und Belgien ab: Dort verteuern sich die Abos um ein bis zwei Euro. In den Niederlanden steigt etwa das Standard-Abo auf 15,99 Euro, in Belgien auf 16,99 Euro. Auch die Zusatzmitgliedschaft außerhalb des eigenen Haushalts kostet jetzt 4,99 Euro pro Monat.
In Deutschland liegen die Preise derzeit noch bei 13,99 Euro (Standard) und 19,99 Euro (Premium). Das werbefinanzierte Modell kostet weiterhin 4,99 Euro. Branchenexperten halten eine Preisanpassung hierzulande aber für nur noch eine Frage der Zeit, da Netflix international auf einheitliche Preisstrukturen setzt. Eine mögliche Erhöhung könnte das Premium-Abo auf 21,99 Euro und das Standard-Abo auf 15,99 Euro anheben. Genaue Zeitpläne gibt es jedoch noch nicht.
Höhere Kosten für mehr Qualität?
Netflix begründet die weltweiten Anpassungen mit gestiegenen Investitionen in Inhalte und Technologie, man erweitere auch den Mehrwert für die Mitglieder stetig. Neben höheren Preisen dürfen Nutzer nämlich bald auch technische Verbesserungen erwarten, beispielsweise führt der Streaming-Riese neue HDR10+-Inhalte ein. Damit profitieren Zuschauer künftig von einer dynamischen HDR-Darstellung, bei der Helligkeit und Kontrast szenenabhängig optimiert werden.
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Quellen:

