Wer gebrauchte Spiele für die Nintendo Switch 2 kauft, sollte sich ausschließlich an seriöse Händler wenden. Ein Besitzer wurde mit einer unerwarteten Kontosperre konfrontiert, nachdem er mehrere ältere Titel aus zweiter Hand erworben hatte. Grund für die Maßnahme war laut Nintendo eine unrechtmäßige Vervielfältigung der Spiele.
Gebrauchte Spiele können zu Online-Sperre führen
Der Spieler hatte mehrere Spiele aus dem Sortiment der ersten Switch-Generation gekauft und auf seiner Switch 2 installiert – eine Funktion, die durch die Abwärtskompatibilität der neuen Konsole möglich ist. Bereits kurz nach dem Einlegen der Module und dem Herunterladen von Updates wurde der Zugang zu Nintendos Online-Diensten deaktiviert. Auch digitale Käufe waren vorübergehend nicht mehr abrufbar.
Um wieder Zugriff zu erhalten, musste sich der Betroffene an den Kundendienst wenden. Dort wurde er aufgefordert, Belege über den Erwerb der physischen Spiele vorzulegen. Dazu zählten unter anderem Fotos der Module und Screenshots der Verkaufsanzeige.
Schutzmaßnahme mit Nebenwirkungen
Hintergrund der Sperre ist ein technischer Kopierschutzmechanismus, der seriennummernbasierte Prüfungen durchführt. Wird dasselbe Spielmodul mit identischer Kennung auf mehreren Geräten online erkannt, greift das System automatisch ein. In solchen Fällen kommt es zu temporären Sperren, um unerlaubte Nutzung zu unterbinden. Das kann etwa beim Erwerben von illegalen Kopien der Titel passieren.
Vertrauenswürdige Verkäufer wählen
Wer also vorhat, gebrauchte Spiele für die Switch 2 zu erwerben, sollte sicherstellen, dass diese von nachvollziehbaren und vertrauenswürdigen Quellen stammen. Besonders bei anonymen Verkäufen kann es schwierig sein, bei Problemen entsprechende Kaufbelege nachzuliefern. Ein gesperrter Zugang kann dadurch im schlimmsten Fall nicht mehr rückgängig gemacht werden.
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Quellen:


