Smart Glasses werden immer populärer. Erst diese Woche hat Meta gemeinsam mit Ray-Ban zwei neue Modelle vorgestellt. Auch Samsung und Apple arbeiten hinter den Kulissen an entsprechenden Produkten. Das relativ junge Londoner Unternehmen Nothing plant laut aktuellen Informationen ebenfalls eigene Smart Glasses.
Erste Hinweise auf neue Produktkategorie
Laut dem Bloomberg-Journalisten Mark Gurman, der sich auf Unternehmensquellen bezieht, beschäftigt sich Nothing inzwischen konkreter mit der Entwicklung intelligenter Brillen. Demnach wird ein Marktstart aktuell für das Jahr 2027 angepeilt. Zuvor will Nothing jedoch seine bestehende Produktlinie weiter ausbauen. In näherer Zukunft sollen daher neue Kopfhörer sowie weitere Smartphones erscheinen. Zum Launch des Nothing Phone (4a) Pro hatte das Unternehmen bestätigt, dass das Phone (3) das diesjährige Flaggschiff bleibt, weshalb wohl eher weitere Mittel- oder Einsteigergeräte folgen dürften.
Carl Pei vorerst skeptisch gewesen
Interessant ist vor allem der Strategiewechsel: Firmengründer Carl Pei soll der Idee von Smart Glasses zunächst skeptisch gegenübergestanden haben. Inzwischen scheint sich diese Haltung jedoch geändert zu haben. Intern setzt man offenbar verstärkt darauf, das eigene Ökosystem um zusätzliche Gerätekategorien zu erweitern.
Technische Ausstattung weitestgehend unbekannt
Zu den konkreten Funktionen der geplanten Brille gibt es bislang nur wenige Details. Genannt werden eine integrierte Kamera, Mikrofone und Lautsprecher. Hinweise auf ein eingebautes Display fehlen bislang, was auf ein eher einfacheres und vermutlich günstigeres Modell hindeutet. Die Verarbeitung von KI-Funktionen soll offenbar nicht direkt auf der Brille stattfinden. Stattdessen sollen ein verbundenes Smartphone sowie Cloud-Dienste die nötige Rechenleistung übernehmen.
Smart Glasses im Nothing-Design
Spannend dürfte außerdem das Design der Brille werden. Nothing hat sich seit dem Launch der ersten Nothing (ear) ein eigenständiges Design etabliert. Sollte der transparente Ansatz auch bei den Smart Glasses umgesetzt werden, dürfte das im Alltag definitiv für Aufmerksamkeit sorgen.
Fragen zur Software
Aktuell fehlen noch viele Details zur kommenden Brille von Nothing. Neben dem Design ist auch unklar, welche Software-Funktionen zum Einsatz kommen werden. Setzt das Unternehmen auf Googles Android-XR-Plattform oder arbeitet Nothing an einer eigenen Softwarelösung? Das ist bislang offen und dürfte sich wohl erst in den kommenden Monaten konkretisieren.
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Quellen:


