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Nvidia könnte RTX 5060 und weitere GPUs einstellen – Zotac spricht von ernster Situation

"Unangemessen Preise" - "Sorge um Existenz von GPU-Herstellern"

Die Situation auf dem Grafikkartenmarkt spitzt sich weiter zu: Glaubt man einem neuen Bericht, dann stellt Nvidia die Produktion der RTX 5060 für die nächsten sechs Monate ein. Damit würde die Einsteiger-Gaming-Karte ähnlich enden wie die RTX 5060 Ti 16G und RTX 5070 Ti. Nun hat sich auch ein erster Boardpartner zur aktuellen Situation geäußert.

Erst vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass Nvidia die Produktion der RTX 5070 Ti und RTX 5060 Ti 16G einstellen könnte. Nvidia dementierte entsprechende Gerüchte natürlich – offenkundig scheint das Unternehmen die Produktionsmengen aber signifikant reduziert zu haben. Immerhin liegen die Preise beider GPU-Modelle inzwischen deutlich oberhalb der UVP, was für eine Verknappung spricht. Unsere Vermutung: Nvidia nutzt den GB203-Chip der RTX 5070 Ti lieber für die RTX 5080, um die Margen hochzuhalten. Die Produktion der RTX 5060 Ti 16G dürfte aufgrund des teuren Speichers reduziert werden.

RTX 5060: Nvidia plant wohl vorerst Produktionsstopp

Laut dem YouTuber Moore’s Law is Dead wird Nvidia ebenfalls die Produktion der RTX 5060 reduzieren. Explizit spricht der YouTuber von einem sechsmonatigen Produktionsstopp und beruft sich dabei auf eine Distributor-Quelle. Auch hier ist denkbar, dass Nvidia die GB206-GPU verstärkt für die RTX 5060 Ti 8G nutzt, da hier höhere Margen möglich sind. Sollte sich dies bewahrheiten, dann dürften die Preise für die RTX 5060 in Kürze deutlich steigen, bis keine neuen GPUs mehr verfügbar sind.

Zotac: Kein Videospeicher, weniger GPUs, höhere Preise

Mit Zotac (via Videocardz) hat sich auch ein wichtiger Boardpartner von Nvidia zur aktuellen Situation geäußert. Demnach wurde das Unternehmen darüber informiert, dass nicht genügend Videospeicher für die Herstellung aktueller Grafikkarten geliefert werden kann. Infolgedessen wurden auch die Lieferungen der GPUs drastisch reduziert.

Zotac spricht zudem von massiv höheren Einkaufspreisen – vor allem bei RTX 5060 und RTX 5090. Des Weiteren äußert Zotac die Sorge, dass sowohl Grafikkartenhersteller als auch Händler durch die Verknappung nicht weiterarbeiten können. Es wäre also durchaus möglich, das vor allem kleinere GPU-Hersteller komplett vom Markt verschwinden werden.

Die aktuelle Lage ist so ernst, dass sie die Existenz der Grafikkartenhersteller und -händler infrage stellt.

Es gibt keine ausreichende Versorgung mit Speicher, und NVIDIA hat angekündigt, die GPU-Liefermengen zu reduzieren. Zusätzlich sollen einige Modelle für eine Weile gar nicht mehr geliefert werden. […]

Darüber hinaus sind die zuletzt erhaltenen Preise absurd hoch – nicht nur bei der RTX 5090, sondern auch die Preiserhöhung der 5060 ist enorm.

Zotac via TagTag.co

Kapazitäten für KI-Hardware nötig

Die Quellen von MLID berichten passend dazu, dass Nvidia in den nächsten Monaten nur noch GPUs für die RTX 5080, 5070, 5060 Ti 8G und RTX 5050 liefern wird. Allerdings werden auch hier die Auslieferungsmengen deutlich geringer ausfallen, da die vorhandenen Produktionskapazitäten verstärkt für KI-Hardware genutzt werden sollen. Demnach habe Nvidia die Kapazitäten für KI-Hardware überbucht, weshalb Kürzungen bei den GeForce-Modellen notwendig seien.

Preise steigen wohl um mindestens 30 %

Zudem werden die Preise laut den Quellen von Moore’s Law is Dead deutlich ansteigen. Demnach solle man damit rechnen, dass GPUs mindestens 30 Prozent teurer werden. Dabei haben MSI, Asus und Gigabyte bereits in Taiwan die Preise einiger RTX-5000-Modelle angehoben. Hierzulande steigen die Preise indessen ebenfalls an. Günstigere RTX 5060 Modelle starten kosten inzwischen mindestens 319 Euro, Tendenz steigend. Eine RTX 5070 Ti gibt es nicht mehr unter 820 Euro zu kaufen, eine RTX 5090 schlägt nun mit mindestens 3.300 Euro zu Buche.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 26.01.2026

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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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