Die CES brachte in diesem Jahr keine neuen Gaming-Grafikkarten von AMD und Nvidia, obwohl ursprünglich zumindest neue Super-GPUs von Nvidia geplant waren. Nun beschäftigt sich die Gerüchteküche schon mit der GeForce RTX 6090.
Der bekannte Leaker kopite7kimi hat sich erstmals zur kommenden Flaggschiff-Grafikkarte geäußert. Demnach soll die Grafikkarte auf der GR202-GPU basieren, welche auf der neuen Rubin-Architektur aufbaut. Der Launch soll für das 2. Halbjahr 2027 geplant sein – also in rund anderthalb Jahren. Zu dieser Zeit dürften auch auf die RDNA5 bzw. UDNA-Grafikkarten vom AMD auf den Markt kommen, wobei nicht klar ist, ob AMD diesmal auch den High-End-Bereich anpeilen wird.
RTX 6090 basiert wohl auf GR202, nicht auf Rubin CPX
Die Aussage des Leaks war eine Reaktion auf die Vermutung, dass die RTX 6090 auf der GPU für Rubin CPX basieren könnte. Die Annahme entstand, da die GPU keinen HBM-Speicher nutzt, sondern regulären GDDR7-Videospeicher. Laut ihm wird die GPU auf den Namen GR212 hören, wobei der Chip nicht für den Einsatz im GeForce-Portfolio vorgesehen sein wird.
Die Nvidia GeForce RTX 6000 Grafikkarten werden auf einer abgewandelten Version von Rubin basieren, die für den Endkonsumenten-Markt angepasst ist. Explizit dürfen wir einen GR202 (RTX 6090), GR203 (RTX 6080), GR205 (RTX 6070), GR206 (RTX 6060) und einen GR207-Chip (RTX 6050) erwarten, falls Nvidia das aktuelle Line-Up beibehalten sollte.
Rubin dürfte KI-Fokus haben
Welcher Verbesserungen Rubin im Vergleich zu Blackwell mit sich bringen wird, ist bisher nicht klar. Vermutlich wird Nvidia auf eine neue Fertigungsgröße (N3P oder N2) setzen und vor allem im Bereich KI nachlegen. Der Fokus dürfte dabei vor allem auf einer neuen DLSS-Generation liegen. Die Rasterizing-Leistung dürfte nur geringfügig ansteigen, wenn man den Schritt von Ada Lovelace zu Blackwell als Vergleich nimmt.
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