Das OnePlus 13T ist schon seit einigen Monaten immer wieder in der Gerüchteküche aufgetaucht. Das kompakte Flaggschiff wurde vergangene Woche jedoch offiziell in China vorgestellt. Während das Gerät in Indien in Kürze unter dem Namen OnePlus 13S verfügbar sein wird, gibt es für den Rest der Welt leider schlechte Nachrichten.
Kompaktes Flaggschiff von OnePlus
Das OnePlus 13T hat ein 6,32 Zoll großes AMOLED-Display, das eine Auflösung von 2.640 x 1.216 Pixeln bei 120 Hertz bietet – ein deutlicher Unterschied zum normalen OnePlus 13 mit seinen 6,82 Zoll. Generell scheinen besonders chinesische Hersteller in letzter Zeit wieder verstärkt ‘Mini’-Smartphones auf den Markt zu bringen. Auch Vivo und Oppo bieten mittlerweile wieder solche kompakten Geräte an. Das AMOLED-Display des OnePlus 13T soll dabei eine Spitzenhelligkeit von 1.600 Nits erreichen können.
Snapdragon 8 Elite und riesiger Akku
Im Inneren des Smartphones kommt dabei der Qualcomm Snapdragon 8 Elite zum Einsatz, der auch in anderen aktuellen Flaggschiffen verbaut wird. Dieser hat Zugriff auf wahlweise 12 oder 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256, 512 Gigabyte oder sogar 1 Terabyte internen UFS 4.0 Speicher. In dem kleinen Gehäuse verbaut das Unternehmen trotz allem einen 6.260 Milliamperestunden großen Akku, der mit bis zu 80 Watt kabelgebunden geladen werden kann. Auf Wireless Charging müssen Nutzer aufgrund des Formfaktors leider verzichten.

Dual-Kamera und neuen Button
Zur weiteren Ausstattung des Smartphones gehören eine 50-Megapixel-Hauptkamera und eine 50-Megapixel-Telekamera mit zweifachem optischem Zoom auf der Rückseite. Eine interessante Änderung ist, dass OnePlus beim 13T auf den bekannten Alert-Slider verzichten wird. Stattdessen verbaut der Hersteller einen konfigurierbaren Button – ähnlich wie Apple beim iPhone 16 Pro Max (Test). Mit diesem lässt sich das Smartphone nicht nur auf Laut, Vibration oder Stumm stellen, sondern möglicherweise auch die Kamera öffnen.
OnePlus 13T kommt nicht nach Europa
Wer gehofft hat, sich das OnePlus 13T kaufen zu können, der wird leider enttäuscht. Wer möchte, kann sich das Smartphone bereits aus China für etwa 600 Euro importieren lassen, muss dafür dann aber auch einige Einschränkungen beachten. So wird das Smartphone etwa mit Color OS und nicht Oxygen OS ausgeliefert. Des Weiteren sind keine Goolge-Funktionen wie der Play Store von Werk an verfügbar. Und auch bei der Mobilfunkverbindung könnte es Schwierigkeiten geben. Zwar unterstützt die chinesische Version des Smartphones alle gängigen 5G-Bänder in Deutschland, doch bei 4G sieht das anders aus – das könnte dazu führen, dass ihr schnell keinen Empfang habt, wo lediglich 5G-Abdeckung verfügbar ist.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 10.04.2025
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