OpenAI rollt mit GPT-5.1 eine neue Generation seiner ChatGPT-Modelle aus. Neben mehr Rechenleistung und besseren Ergebnissen soll sich die KI vor allem natürlicher anfühlen und sich stärker an den Stil des Nutzers anpassen. Kern der Neuerung sind zwei Modelle namens GPT-5.1 Instant und GPT-5.1 Thinking sowie Einstellungen für den Tonfall und die „Persönlichkeit“ von ChatGPT.
Zwei neue Modelle: GPT-5.1 Instant und GPT-5.1 Thinking
GPT-5.1 Instant ist das Modell, mit dem die meisten Nutzer in ChatGPT zu tun haben werden. Es ersetzt das bisherige GPT-5 Instant und ist standardmäßig deutlich lockerer und dialogorientierter eingestellt. Laut OpenAI soll es Anfragen besser verstehen, Anweisungen zuverlässiger befolgen und sich im Gespräch wärmer und alltäglicher anhören, ohne ins Kumpelhafte abzurutschen. Spannend ist vor allem, dass GPT-5.1 Instant eine Art „adaptive Reasoning“-Logik nutzt. Das Modell versucht einzuschätzen, wie schwierig eine Aufgabe ist, und entscheidet dann, ob es eher schnell und knapp antwortet oder intern mehr „nachdenkt“, bevor es eine längere und detailliertere Antwort liefert.
GPT-5.1 Thinking ist weiterhin das Modell für komplexere Aufgaben mit höherem Anspruch an Planung und logisches Denken. Auch hier passt die KI ihre Denkzeit stärker an die tatsächliche Schwierigkeit an: Bei leichten Fragen reagiert sie schneller, bei schwierigen Problemen nimmt sie sich mehr Zeit. OpenAI spricht davon, dass GPT-5.1 Thinking im Schnitt etwa doppelt so schnell bei sehr einfachen Aufgaben ist und bei besonders kniffligen Fällen entsprechend länger rechnet. Gleichzeitig sollen die Antworten verständlicher werden und mit weniger Fachjargon auskommen, damit die Erklärungen auch bei komplizierten Themen leichter nachvollziehbar sind.
Mehr Kontrolle über Tonfall und Stil
Zusammen mit den neuen Modellen baut OpenAI auch die Personalisierungsoptionen für ChatGPT aus. Nutzer können jetzt deutlich genauer festlegen, wie sich der Assistent im Gespräch „anhören“ soll. Dafür stehen acht voreingestellte Persönlichkeiten zur Auswahl. Neben dem standardmäßigen „Default“-Profil gibt es unter anderem „Friendly“ für einen wärmeren, gesprächigeren Stil und „Efficient“ für eher nüchterne, knappe Antworten. Neu dazu kommen „Professional“ mit einem sachlich-polierten Ton, „Candid“ mit direkter und ermutigender Art sowie „Quirky“, das spielerischer und fantasievoller klingen soll.
Feinjustierung von Antworten möglich
Für Nutzer, die es noch genauer haben möchten, experimentiert OpenAI zusätzlich mit einer feineren Steuerung im Personalisierungsmenü. Dort lassen sich Eigenschaften wie Knappheit, Wärmegrad, Lesbarkeit oder die Häufigkeit von Emojis gezielt einstellen. Wer zum Beispiel sehr sachliche, auf den Punkt gebrachte Antworten bevorzugt, kann das zentral konfigurieren, statt es in jedem Chat neu sagen zu müssen.
Meinung:Ich nutze ChatGPT fast täglich und für ganz unterschiedliche Dinge. GPT-5.1 war, seit ich es wenige Stunden nach dem Release bekommen habe, in meinen Augen tatsächlich spürbar präziser, wärmer und genauer in den Antworten. Für mich ist es aktuell ein sehr gelungenes Upgrade, und ich bin gespannt, wofür sich GPT-5.1 künftig noch alles einsetzen lässt.
Max Jambor
Zahlende Kunden erhalten GPT-5.1 bereits
GPT-5.1 Instant und GPT-5.1 Thinking werden ab sofort stufenweise in ChatGPT ausgerollt. Zuerst kommen zahlende Nutzer mit Pro-, Plus-, Go- und Business-Abos zum Zug, danach folgen kostenlose und nicht eingeloggte Nutzer. Ein Update der iOS- oder Android-App ist für die neuen Modelle nicht erforderlich.
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Quellen:






