Ein neues Open-Source-Projekt zeigt, dass sich Gesundheitsdaten von Fitnesstrackern auch ohne kostenpflichtige Abonnements auslesen lassen, und stellt damit etablierte Geschäftsmodelle im Wearable-Markt zunehmend öffentlich infrage. Vor allem für Nutzer eines Whoop Bandes düfte diese Nachricht spannend sein.
Ein unabhängiger Entwickler hat mit einem neuen Open-Source-Ansatz demonstriert, dass sich Gesundheitsdaten eines Whoop-Fitnesstrackers auch ohne aktives Abonnement auslesen lassen. Das Projekt mit dem Namen „Goose“ befindet sich aktuell in einem frühen Entwicklungsstadium, liefert jedoch bereits einen funktionierenden Machbarkeitsnachweis.
Whoop Band: Daten erfassen ohne Abo
Im Fokus steht dabei das Whoop Band, dessen Funktionsumfang üblicherweise vollständig an eine monatliche Gebühr gebunden ist. Ohne laufende Zahlung bleibt Nutzern der Zugriff auf ihre eigenen biometrischen Daten weitgehend verwehrt. Genau hier setzt die alternative Lösung an: Statt auf Cloud-Dienste zuzugreifen, werden die Daten direkt über Bluetooth abgefangen und lokal auf dem Gerät verarbeitet.
Der sogenannte Local-First-Ansatz sorgt dafür, dass sämtliche Informationen ausschließlich auf dem Smartphone verbleiben. Eine externe Speicherung oder Synchronisierung ist nicht erforderlich. Damit adressiert das Projekt nicht nur Kostenfragen, sondern auch Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datenhoheit.
Bisher nur als Pre-Alpha für iOS
Aktuell ist die Anwendung ausschließlich für iOS verfügbar. Zudem handelt es sich um eine Pre-Alpha-Version, die noch nicht für den alltäglichen Einsatz ausgelegt ist. Dennoch zeigt die Umsetzung, dass die zugrunde liegende Hardware technisch auch ohne proprietäre Plattform nutzbar bleibt.
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