Philips Hue bringt mit der Hue Bridge Pro eine neue Zentrale für sein Beleuchtungssystem auf den Markt. Sie soll als leistungsstarker Nachfolger der bisherigen Hue Bridge den Grundstein für die nächste Generation smarter Lichtsteuerung legen.
Die Bridge Pro präsentiert sich in einem schwarzen Design und kann bis zu 150 Lampen und Leuchten sowie 50 Schalter und Sensoren verwalten. Damit richtet sie sich insbesondere an Nutzer*innen mit umfangreichen Smart-Home-Setups, die ihr gesamtes Zuhause über ein einziges System steuern möchten.
Technisch wurde die Bridge deutlich aufgerüstet. Ein neuer Hue Chip Pro sorgt für mehr Leistung: Der Prozessor soll fünfmal schneller arbeiten als im Vorgängermodell, der Speicher ist 15-mal größer. Dadurch lassen sich bis zu 500 personalisierte Lichtszenen speichern. Auch die Reaktionszeiten sollen spürbar kürzer ausfallen und das gesamte System beschleunigen.

Hue Bridge Pro lässt sich über WLAN einbinden
Erstmals lässt sich die Bridge nicht nur über ein LAN-Kabel, sondern auch drahtlos per WLAN in Betrieb nehmen. Ein zentrales neues Feature ist Hue Motion Aware. Die Funktion soll Philips Hue Lampen in eine Art Bewegungssensor verwandeln, sodass die Leuchten auf Bewegungen reagieren können.
Der Wechsel von einer bestehenden Hue Bridge auf das neue Modell soll unkompliziert sein. Philips Hue verspricht, dass sich sämtliche Einstellungen mit wenigen Klicks übertragen lassen. Zudem kündigt das Unternehmen an, dass sich noch im Laufe dieses Jahres auch die Daten mehrerer bisheriger Bridges in einer einzigen Bridge Pro zusammenführen lassen sollen. Zum Start wird es die Philips Hue Bridge Pro für 90 Euro geben.
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