Signify hat das Portfolio der Marke Philips Hue um mehrere neue Hardware- und Software-Lösungen erweitert. Die Ankündigungen umfassen KI-basierte Automatisierungsfunktionen, verbesserte Lösungen zur TV-Lichtsynchronisation, eine offizielle Partnerschaft mit Nanoleaf sowie neue Leuchtenmodelle im Innen- und Außenbereich.
Erweiterte Steuerung per KI und Notfall-Backups
Über ein Software-Update für die Hue Bridge Pro führt Signify die Funktion „Custom AI Behaviours“ ein. Anwender können dem integrierten KI-Assistenten per Chat oder Sprachbefehl Beleuchtungswünsche mitteilen, die dieser automatisch unter Berücksichtigung von Auslösern, Umgebungsbedingungen und Zeiteinstellungen in Automatisierungen übersetzt.
Ebenfalls neu angekündigt ist die Funktion „Backup & Restore“, mit der sich Lichtszenen und Einstellungen in der Hue-Cloud sichern und über die Hue Bridge Pro wiederherstellen lassen. Zudem erweitert Signify die Kooperation mit Sonos: Die Audiosysteme des Herstellers lassen sich künftig direkt über Tasten und Drehregler des Philips Hue Tap Dial Switch steuern.
Screen Sync und günstigere Play HDMI Snyc Box
Für den Entertainment-Bereich bringt Philips Hue mit „Screen Sync“ ein eigenständiges Kamerasystem auf den Markt. Eine oberhalb des Bildschirms angebrachte Fisheye-Kamera analysiert den Bildschirminhalt in Echtzeit und gleicht die Raumbeleuchtung unabhängig vom Zuspieler oder der genutzten TV-App an.

Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K für den kleineren Geldbeutel
Als preiswerte Alternative zur 8K-Variante erscheint zudem die Philips Hue Play HDMI Sync Box 4K. Statt einer Auflösung von 8K wird hier nur eine 4K-Variante geboten – immerhin weiterhin bei 60 Bildern pro Sekunde. Wer auf Full HD herunterskaliert, kann sogar 120 FPS erzielen.
Die neue Sync-Box wird weiterhin via HDMI-Quelle angebunden und kann dann das Geschehen auf dem Bildschirm analysieren. Dann werden weiterhin die kompatiblen Philips-Hue-Leuchten genutzt, um Farben und Helligkeit zu optimieren und die Stimmung am Bildschirm zu potenzieren.
Läuft etwa ein Actionfilm, können die Leuchten bei einer Verfolgungsjagd blaue und rote Lichter zeigen, um die Polizeisirenen noch realistischer darzustellen. Wird ein Fußballspiel gezeigt, leuchten die unteren Lichter grün, während die oberen Lichter die hell erleuchteten Tribünen nachstellen. Auch beim Gaming kann so der Spaßfaktor erhöht werden, da das Geschehnis auf dem Bildschirm nochmals immersiver wirkt.
Die Kopplung von TV-Lightstrips wie dem neuen Play Gradient Lightstrip mit den Sync-Geräten kann nun erstmals auch direkt über Bluetooth ohne eine zwischengeschaltete Hue Bridge erfolgen.

Nanoleaf Shapes lassen sich ins Hue-System einbinden
Durch eine neue Partnerschaft mit Nanoleaf können die LED-Panel-Reihen Nanoleaf Shapes (Hexagon, Triangle und Mini Triangle) über ein neues Wandleuchtenmodul nahtlos in das Hue-Ökosystem eingebunden und in Szenen oder TV-Synchronisationen integriert werden.

Bei den Leuchten ergänzt Signify das Angebot unter anderem um den flexiblen Liane 360°-Lichtschlauch mit OmniGlow-Technologie, neue Modelle der Signe-Reihe (Pendelleuchte, Pendulum und Pole) sowie erweiterte Festavia-Lichterketten und zuschneidbare Outdoor-Lightstrips.

Preise und Verfügbarkeit
Die Hardware-Neuheiten wie die Play HDMI Sync Box 4K (ab 149,99 Euro), Screen Sync (ab 119,99 Euro), das Wandleuchtenmodul für Nanoleaf Shapes (ab 39,99 Euro) sowie der Liane Lichtschlauch (ab 399,99 Euro) und die Festavia-Erweiterungen (ab 229,99 Euro) sind ab dem 3. September 2026 verfügbar. Die Software-Updates für die KI-Funktionen starten Anfang Oktober 2026 für die Hue Bridge Pro, gefolgt von der neuen Sonos-Integration Ende des Jahres.
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