Mit der Hue Bridge Pro hat Signify bereits eine Funktion eingeführt, die herkömmliche Philips-Hue-Leuchten zu einfachen Bewegungssensoren macht. Nun stellt sich heraus, dass die Technik möglicherweise deutlich mehr Potenzial bietet, als bisher genutzt wird. Erste Hinweise darauf kommen vom Philips-Hue-Gründer George Yianni.
Anwesenheit von Personen erkennen
MotionAware nutzt mindestens drei Leuchten in einem Raum, um festzustellen, ob sich dort jemand bewegt. Dadurch lassen sich Lampen automatisch ein- und ausschalten, ohne dass zusätzliche Sensoren nötig sind. Im Podcast-Gespräch mit HomeKit Insider deutete Yianni nun an, dass die Funktion zu einer Art Präsenz-Erkennung ausgebaut werden könnte.
Spannend ist vor allem, welche Möglichkeiten sich dadurch ergeben würden. Wenn die Technik nicht nur Bewegungen, sondern die tatsächliche Anwesenheit einer Person erkennt, könnten Leuchten beim Verlassen eines Raums sofort ausgehen. Gleichzeitig würden sie anbleiben, solange sich jemand darin aufhält, auch wenn man längere Zeit still sitzt. Im Alltag dürfte das hauptsächlich dann praktisch sein, wenn herkömmliche Bewegungsmelder an ihre Grenzen stoßen.
Größere Flexibilität bei MotionAware-Zonen
Aktuell unterstützt die Bridge Pro maximal vier MotionAware-Zonen. Diese Begrenzung könnte künftig jedoch etwas gelockert werden. Die technische Herausforderung liegt jedoch darin, das System nicht mit zu vielen Signalen zu überfordern. Laut Yianni könne zu viel Traffic im Netzwerk zu verlangsamten Reaktionszeiten führen.
Kein genauer Zeitplan für Release
Konkrete Aussagen zu der Funktion wollte der Gründer jedoch nicht machen. Weder gibt es einen Zeitrahmen für die erweiterten Funktionen, noch eine Bestätigung, ob der bestehende Hue-Motion-Sensor eines Tages selbst eine Präsenz-Erkennung erhalten könnte. Fest steht nur, dass das Unternehmen derzeit die Möglichkeit prüft.
Mit * oder markierte Links sind „Affiliate-Links“. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst.
Quellen:


