Ein neues Design? Laut Google offenbar nicht nötig. Das Google Pixel 10 Pro Fold übernimmt, genauso wie die restliche Pixel-10-Serie, das Design der Vorgängergeneration. Verbesserungen gibt es allerdings im Detail.
Auch das kommende Google Pixel 10 Pro Fold wird 1:1 dasselbe Design des Vorgängers übernehmen. Demnach kommt auf der Innenseite des 2025er-Modells weiterhin ein 8 Zoll großes Hauptdisplay zum Einsatz, während das Cover-Display eine Größe von 6,4 Zoll misst. Beide Displays werden im Peak bis zu 3.000 Nits hell und unterstützen LTPO mit 1 bis 120 Hz.
Tensor G5 bringt Performance-Upgrade
Unter der Haube kommt natürlich der Tensor G5 zum Einsatz, der ein Performance-Upgrade mit sich bringt. Der Chip wird bei TSMC im 3-Nanometer-Verfahren gefertigt und soll unter anderem effizienter arbeiten als der Tensor G4. Zudem besitzt der SoC eine stärkere TPU, die neue KI-Funktionen möglich macht. Dem Chip stehen 16 GB RAM und bis zu 1 TB Speicher zur Seite.
Für die nötige Energie sorgt ein 5.015 Milliamperestunden großer Akku, der mit bis zu 30 Watt kabelgebunden oder 15 Watt wireless geladen werden kann. Die Laufzeit liegt laut Google bei über 24 Stunden, womit das Fold rund 6 Stunden kürzer durchhalten würde als das Pixel 10. Wie die Laufzeit im Alltag tatsächlich abschneidet, müssen erste Tests zeigen.

Die Kamera bleibt die gleiche
In Sachen Kameras gibt es dieses Jahr keine Überraschungen. Google behält die Kamerasensoren aus dem Vorjahr bei und setzt auf der Rückseite weiterhin auf eine 48-Megapixel-Hauptkamera, eine 10,5-Megapixel-Ultraweitwinkel- und eine 10,8-Megapixel-Telekamera. Für Selfies stehen jeweils eine 10-Megapixel-Frontkamera auf dem Cover-Display und dem Hauptdisplay zur Verfügung.

Das erste Foldable mit IP68-Rating startet Ende Oktober
Die größte Verbesserung des Pixel 10 Pro Fold im Vergleich zum Vorgänger ist auf den ersten Blick tatsächlich nicht ersichtlich. Das Foldable ist laut Google nach IP68 vor Wasser und Staub geschützt, was eine kleine Revolution darstellt. Bisher war der Schutz vor Staub noch ein größerer Schwachpunkt bei Foldables – ein Galaxy Z Fold 7 kommt hier etwa auf IP48, ein Honor Magic V5 auf IP58.

Während die restlichen Pixel-10-Geräte bereits ab dem 28. August verfügbar sind, startet das Google Pixel 10 Pro Fold erst am 9. Oktober in den Handel. Zum Start wird Google 1.899 Euro für das Fold in der 256-GB-Version verlangen. Damit ist es zumindest etwas günstiger als die Konkurrenz von Samsung und Honor.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 03.04.2025
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