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Polestar Re:Move: Elektro-Scooter mit drei Rädern für Frachttransport auf der letzten Meile

Kann bis zu 275 Kilogramm aufnehmen
Gerade im Zuge der Diskussionen um autofreie Innenstädte muss der Transport von Waren auf der sogenannten „letzten Meile“ neu gedacht werden. Unter der Flagge von Polestar haben sich die E-Automarke von Volvo, der schwedische E-Motorbike-Hersteller Cake und der norwegische Aluminium-Produzent Hydro zusammengetan und einen Lasten-Scooter mit dem Namen Re:Move entwickelt.

Während Lastenfahrräder zumindest im urbanen Raum bereits zu einem festen Bestandteil der Szenerie geworden sind, kann das noch längst nicht die Spitze der technischen Entwicklung sein. Das dachten sich wohl Polestar, Cake und Hydro, bevor sie sich zu diesem ihrer Meinung nach einzigartigen Projekt zusammengeschlossen haben. Sie wollen zu innovativen Ideen anregen, um den Anteil von Verbrennungsmotoren auf den Straßen zu minimieren.

Entworfen wurde der dreirädrige „Schlitten“ vom deutschen, mehrfach ausgezeichneten Industriedesigner Konstantin Grcic in enger Zusammenarbeit mit Führungskräften aus den beteiligten Unternehmen. „Die horizontale Plattform und der vertikale Schutz sind im Fahrzeugdesign nicht geläufig. In dieser Art würde man normalerweise einen Tisch oder ein Regal bauen„, sagt Grcic zu seinem Werk.

Polestar-Re-Move-Seiten-Ansicht

Bild: Polestar

Polestar Re:Move soll 275 Kilogramm bewegen können

Der Polestar Re:Move sei der Mitteilung nach kompakt genug für die meisten Radwege, gleichzeitig aber groß genug, um eine Fracht von bis zu 275 Kilogramm aufzunehmen – das eigene Körpergewicht vermutlich eingerechnet. Um dem grünen Gedanken dahinter gerecht zu werden, ist der Re:Move selbstverständlich aus völlig recycelbaren Materialien und kohlenstoffarmem Aluminium gefertigt. Aluminium auch deswegen, damit durch das geringe Eigengewicht der Elektromotor den Scooter möglichst effektiv antreiben kann.

Wenn ihr gleich die Geldbörse zücken wollt, weil ihr schon möglichst bald mit dem Polestar Re:Move durch die Stadt düsen wollt: Ein bisschen Geduld ist leider noch vonnöten. Im Herbst soll erstmal ein funktionierender Prototyp gezeigt werden. Näheres zu der Entstehungsgeschichte hat Polestar für den 17. März im Rahmen der Konferenz SXSW angekündigt. Spannend bleiben noch Details zum Beispiel zur Akkulaufzeit und natürlich vor allem zum Preis.

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Quellen:
Jonathan Kemper

... ist fertig studierter Technikjournalist und Techblogger seit rund einem Jahrzehnt.

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