Mit dem reMarkable Paper Pure erweitert der norwegische Hersteller sein Portfolio um ein neues digitales Notizbuch. Das Gerät kombiniert papierähnliches Schreiben mit moderner Softwareintegration und richtet sich an preisbewusste Nutzer, die analoge Arbeitsweisen in digitale Workflows überführen wollen.
Das norwegische Unternehmen reMarkable hat mit dem reMarkable Paper Pure ein neues Paper Tablet vorgestellt, das handschriftliches Arbeiten stärker in digitale Arbeitsprozesse integrieren soll. Das Gerät kann ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung startet Anfang Juni. Der Einstiegspreis liegt bei 399 Euro. Es ist zudem in zwei Bundles erhältlich, optional mit erweitertem Zubehör wie Marker Plus und Schutzhülle.

reMarkable Paper Pure mit neuem Canvas-Display der 3. Generation
ReMarkable setzt beim Paper Pure auf eine Kombination aus bewährter Hardware und erweiterten Softwarefunktionen. Ziel ist es, die Vorteile von Stift und Papier mit den Möglichkeiten moderner Cloud- und KI-Features zu verbinden. Das Paper Pure ist Teil der dritten Generation der reMarkable-Geräte und löst gemeinsam mit weiteren Modellen das reMarkable 2 ab. Im Fokus steht ein reduziertes Schwarz-Weiß-Erlebnis: Das neue Canvas-Display der dritten Generation soll laut Hersteller das bislang schärfste und kontrastreichste E-Ink-Panel im eigenen Portfolio sein.
Eingabeverzögerung auf 21 ms reduziert
Auch bei der Performance legt das Gerät zu. Die Eingabeverzögerung liegt bei rund 21 Millisekunden, während Navigation und Seitenwechsel deutlich schneller erfolgen als beim Vorgänger. Nutzer können Notizen schreiben, Dokumente kommentieren oder Skizzen anfertigen, ohne spürbare Unterbrechungen im Arbeitsfluss.

Mit 360 Gramm angenehm leicht
Mit einem Gewicht von 360 Gramm und einer Bauhöhe von 6 Millimetern bleibt das Tablet mobil und orientiert sich haptisch an klassischen Notizbüchern. Die Akkulaufzeit gibt reMarkable mit bis zu drei Wochen an. Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen eine Rolle: Das Paper Pure besteht zu 38 Prozent aus recycelten Materialien und weist laut Hersteller einen deutlich reduzierten CO₂-Fußabdruck im Vergleich zum Vorgänger auf.
Ein zentraler Bestandteil ist die Softwareintegration über den Connect-Dienst. Funktionen wie automatische Meeting-Notizen, Handschrifterkennung, KI-gestützte Zusammenfassungen sowie die Anbindung an Dienste wie Google Drive, Slack oder Miro sollen das Gerät stärker in bestehende Arbeitsumgebungen einbinden.
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