Roborock steigt in einen neuen Markt ein: Mit dem RockMow Z1, dem RockMow S1 und dem RockNeo Q1 hat das Unternehmen auf der IFA drei erste Rasenmähroboter vorgestellt. Damit greift Roborock ein Marktsegment an, in dem auch Ecovacs, Dreame, Anker und Mammotion mitspielen.
Beim Roborock RockMow Z1 handelt es sich um das Flaggschiff der Mähroboter-Serie. Das Modell bietet eine Schnittbreite von 24 cm und kann Rasenflächen mit einer Größe von bis zu 5.000 m² Fläche mähen. Für solch eine große Fläche benötigt der Roboter allerdings rund 24 Stunden. Zudem wartet der Roboter mit einer 3 cm Kantenschnitt-Funktion auf – das minimiert manuelles Nacharbeiten an Mauern und Zäunen.
Dank Allradantrieb kann der Roboter Steigungen von bis zu 80 Prozent bzw. 38,7 Grad meistern. Die Räder sind laut Roborock außerdem gefedert und vorn auch einzeln lenkbar, wodurch eine präzise, agile und rasenschonende Steuerung möglich wird. Die Navigation erfolgt über ein RTK-System, das ebenfalls VSLAM zur Hinderniserkennung umfasst.
RockMow S1 und RockNeo Q1 als günstigere Alternative für kleine Gärten
Der RockMow S1 und RockNeo Q1 sind eher für kleinere Gärten gedacht. Beide verzichten auf den Allradantrieb und sind „nur“ für Steigungen bis 45 Prozent ausgelegt. Die Schnittbreite gibt Roborock mit 22 cm an, während die Schnitthöhe von 20 bis 60 mm angepasst werden kann. Beim S1 erfolgt die Anpassung elektrisch, der Q1 muss manuell eingestellt werden.

Im Vergleich zum Z1 sind S1 und Q1 für Gärten bis 1.000 m² Fläche ausgelegt. Die Navigation erfolgt hier ebenfalls über ein RTK-System mit VSLAM und zwei RGB-Kameras. Bisher hat sich Roborock allerdings noch nicht zu den Preisen und zu den Launch-Terminen der drei Roboter geäußert. Vermutlich werden Infos hierzu in den nächsten Wochen offiziell seitens Roborock geteilt.
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