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Ryzen AI 400 „Gorgon Point“ kommt für AM5, aber mit weniger Kernen und PCIe Lanes

Launch im 2. Quartal

Auf der CES 2026 hat AMD neben dem Ryzen 7 9850X3D auch die neuen Ryzen AI 400 Prozessoren („Gorgon Point“) für den Mobile-Bereich vorgestellt. Überraschenderweise hat das Unternehmen bestätigt, dass die APUs ebenfalls für den Sockel AM5 erscheinen werden. Damit wäre es die erste KI-fokussierte CPU, die AMD für den Desktop-Bereich veröffentlicht.

Eigentlich ist Gorgon Point relativ unspannend – als Ryzen AI 300 Refresh bringt die neue Mobile-Generation kaum Neuerungen mit sich. Das Portfolio umfasst sieben neue verlötete Modelle für den Sockel FP8, die vornehmlich für Notebooks und Mini-PCs gedacht sind. Auf Nachfrage hat das Unternehmen allerdings bestätigt, dass einige Ryzen AI 400 Prozessoren auch für den Sockel AM5 gedacht sind. Die ersten entsprechenden CPUs sollen dabei schon im 2. Quartal 2026 auf den Markt kommen. Nur Preise wollte AMD bisher nicht verraten.

Gorgon Point: Mit bis zu 12 Kernen und RDNA 3.5 GPU

Unter der Haube wird der bekannte Aufbau von Gorgon Point beibehalten: Es bleibt bei einer Kombination aus Zen-5- und Zen-5c-Kernen, einer RDNA-3.5-Grafikeinheit sowie einer XDNA-2-NPU. Im Vollausbau bieten die Ryzen AI 400 CPUs zwölf Kerne (4x Zen 5-Kerne + 8x Zen 5c-Kerne), eine GPU mit 16 CUs (1.024 Shader) sowie eine 60 TOPS schnelle NPU. Die entsprechende Mobile-Version hört auf den Namen Ryzen AI 9 HX 475. Im Desktop-Bereich soll jedoch bei acht Kernen und 16 Threads Schluss sein. AMD verzichtet dabei auf die kleinen Zen 5c Kerne.

AMD setzt nicht nur bei der Kernanzahl den Rotstift an, sondern auch bei der Anzahl der PCIe-Lanes. Während Ryzen 8000G („Strix Point“) noch 20 PCIe 4.0 Lanes bot, sind es bei Gorgon Point nur noch maximal zwölf nutzbare Leitungen. Jeweils vier Lanes werden dabei für den Chipsatz abgezwackt, sodass für GPUs nur acht Lanes bereitstehen.

amd ryzen ai 400 Übersicht features
Bild: AMD

Höhere TDP für den Desktop-Bereich?

Vermutlich wird AMD den CPUs zudem eine höhere TDP spendieren, um den Basistakt weiter erhöhen zu können. Zusätzlich soll es eine Pro-Variante der CPU mit erweiterten Management- und Sicherheitsfunktionen geben, die vor allem für Unternehmen interessant sein dürfte.

Besonders interessant dürften die Gorgon Point APUs sein, da es sich hierbei um AMDs erste Desktop-CPU mit starker NPU handeln würde. Die 60 AI-TOPS der XDNA2-APU würden den Microsoft Copilot auch auf den Desktop bringen, da nun das lokale Ausführen von KI-Programmen möglich wäre. Zudem wäre es für Hersteller möglich, entsprechende Fertig-PCs als Copolit+-PCs zu vermarkten. Außerdem: Mit Windows 12 könnte in diesem Jahr ein OS starten, das eine NPU auf dem Desktop zwingend voraussetzt.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 14.01.2026

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Quellen:
Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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