Nachdem Samsung vergangenen Monat bereits drei brandneue Flaggschiff-Modelle vorgestellt hat, präsentierte das Unternehmen heute zwei neue Mittelklasse-Modelle, die die Spitze der A-Serie für 2026 bilden werden. Das Samsung Galaxy A57 und das günstigere Galaxy A37 richten sich an preisbewusste Kunden der Mittelklasse – und sind ab sofort im Handel verfügbar (teils schon deutlich günstiger).
Galaxy A57 wird dünner, heller und bekommt SoC-Upgrade
Der Star der neuen Mittelklasse ist das Galaxy A57. Rein optisch hat das Smartphone viele Gemeinsamkeiten mit dem Vorgängermodell, bringt aber einige kleinere Feinheiten im Detail mit sich. So ist das Galaxy A57 das erste Mittelklasse-Smartphone der A-Reihe, das unter 7 Millimeter dick ist. Gleichzeitig wird das Gehäuse deutlich kompakter und leichter. Das Galaxy A57 misst 161,5 x 76,8 x 6,9 Millimeter und bringt nur noch 179 Gramm auf die Waage.
Die Vorder- und Rückseite bestehen weiterhin aus Gorilla Glass Victus+, während Samsung beim Rahmen auf Metall setzt. Wie auch bei den Vorgängern ist das A57 zudem erneut gegen Wasser und Staub geschützt, diesmal sogar nach IP68.
Die Kamera stammt direkt aus dem Vorgänger
Außerdem hat Samsung den Kamerabuckel ein wenig überarbeitet, der nun stärker an die neue Galaxy S26 (Plus) erinnert. Der einzige Unterschied ist allerdings, dass die „Ambient Island“ aus Kunststoff und nicht aus Glas besteht, wie bei den Flaggschiff-Modellen. Der Kamerabuckel umfasst dabei erneut drei Sensoren, wobei sich an der Ausstattung im Vergleich zum Galaxy A56 (Tips & Tricks) nichts verändert hat.

Samsung verbaut weiterhin eine 50-MP-Hauptkamera, eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera und einen eher unnötigen 5-MP-Makrosensor. Ein Nothing Phone (4a) Pro, Xiaomi 15T (Test: Pro-Modell) oder ein Poco F8 Pro (Test: Ultra-Modell) sind in diesem Bereich deutlich besser ausgestattet.
Super AMOLED+ Panel wird heller
Auf der Vorderseite sitzt ein 6,7 Zoll großes Infinity-O-Display mit FHD+ Auflösung, 120 Hertz und Super AMOLED+ Panel. Bei der Helligkeit nennt Samsung weiterhin 1.200 Nits im High Brightness Mode (HBM), in der Spitze sollen nun aber bis zu 1.900 Nits erreicht werden. Gleichzeitig hat Samsung die Bildschirmränder sichtbar reduziert. Beim Galaxy A57 fallen diese mit 1,5 Millimetern an Ober- und Seitenkante sowie 2,5 Millimetern am unteren Rand schmaler aus als noch beim Vorgänger.

Im Inneren arbeitet der Exynos 1680, bei dem es sich um einen SoC aus dem 4-nm-Verfahren handelt. Samsung bietet das Galaxy A57 in mehreren Speichervarianten mit 8 GB oder 12 GB RAM und 128 GB, 256 GB oder 512 GB Speicher an. Eine Erweiterung per microSD-Karte ist nicht vorgesehen; war beim Vorgänger aber ebenfalls nicht möglich. Versorgt wird die Hardware durch einen 5.000 mAh Akku. Zur weiteren Ausstattung zählen Wi-Fi 6E und Bluetooth 6.0.
Galaxy A37 bekommt IP-Zertifizierung
Samsung spendiert dem Galaxy A37 ebenfalls einige Anpassungen. Rein optisch bleibt Samsung der bekannten Designsprache treu, spendiert dem Gerät aber ebenfalls die überarbeitete Kameraeinheit. Die Vorder- und Rückseite bestehen aus Gorilla Glass Victus+, beim Rahmen kommt allerdings Kunststoff statt Metall zum Einsatz. Dazu gibt es nun ebenfalls eine IP68-Zertifizierung, womit Samsung den Schutz gegen Wasser und Staub im Vergleich zum Vorgänger verbessert.

Auf der Vorderseite verbaut Samsung ebenfalls ein 6,7 Zoll großes Infinity-O-Display mit FHD+ Auflösung und 120 Hertz. Anders als beim A57 kommt hier allerdings ein reguläres Super AMOLED Panel zum Einsatz. In Sachen Helligkeit nennt Samsung ebenso 1.200 Nits im HBM und bis zu 1.900 Nits Peak Brightness.
Zwei Jahre alter Prozessor für das A37
Beim Prozessor setzt Samsung auf den Exynos 1480, welcher bereits vor zwei Jahren im Galaxy A55 (Test) zum Einsatz kam. Dazu gibt es je nach Markt und Speicherversion 6 GB, 8 GB oder 12 GB RAM sowie 128 GB oder 256 GB Speicher. Auch hier verzichtet Samsung auf einen microSD-Slot.

Die Kameraausstattung fällt etwas einfacher aus als beim A57. Samsung verbaut eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit OIS und HDR-Unterstützung, eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera sowie eine 5-Megapixel-Makrokamera. Die Frontkamera löst mit 12 Megapixel auf und unterstützt ebenfalls HDR-Video.
Höhere UVP: Preise schon zum Launch deutlich gesunken
Das Galaxy A57 erscheint in drei Varianten. Für das Modell mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher verlangt Samsung 529 Euro UVP. Mit 256 GB Speicher müsst ihr 60 Euro Aufpreis zahlen, für 12 GB RAM und 512 GB Speicher werden knackige 769 Euro UVP fällig. Letztere Speichervariante ist in Deutschland jedoch nicht erhältlich. Mittlerweile ist das A57 jedoch im freien Handel schon ab 410€ bestellbar.
Das Galaxy A37 startet mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher für 429 Euro UVP, während die größere Variante mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher bei 519 Euro liegt. Bei Cyberport gibt es das A37 aber auch schon ab 335 Euro zu kaufen.
Bis zum 18. April gibt es gratis doppelten Speicher
Ganz uninteressant ist auch der Blick auf die Vorgänger nicht: Gegenüber den Vorgängern sind sowohl das Galaxy A57 als auch das Galaxy A37 in ihren jeweiligen Einstiegsversionen etwas teurer als die direkten Vorgänger. Dafür gibt es bis 18. April immerhin eine Aktion mit kostenlosem Speicherupgrade im Samsung-Shop.
Der Blick zur Konkurrenz ist spannend!
Wer aber nicht unbedingt zu einem Samsung-Modell greifen möchte, sollte einen Blick auf die Konkurrenz werfen: Für unter 600 Euro gibt es einige Smartphones chinesischer Hersteller, die technisch deutlich besser aufgestellt sind. Hierzu zählen etwa das Honor 400 Pro (Test), das Nothing Phone (4a) Pro (Test) oder Galaxy S25 FE (Test).
Beitrag erstmals veröffentlicht am 25.03.2026
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Quellen:- Samsung






