Vergangene Woche hat Samsung mit dem Galaxy Z Fold 7 das dünnste Foldable der Welt vorgestellt. Obwohl die Geräte noch gar nicht in den Händen der Kunden sind, sorgt vor allem eines für Diskussionen: der fehlende S-Pen-Support. Doch das bedeutet keineswegs, dass Samsung künftig komplett auf die Unterstützung des Stifts bei Foldables verzichten wird.
Galaxy Z Fold 7 verzichtet auf S-Pen Support
Seit dem Galaxy Z Fold 3 unterstützen Samsungs große Foldables die Stifteingabe auf dem Hauptdisplay per S Pen. Mit dem Galaxy Z Fold 7 wurde diese Funktion jedoch gestrichen – sehr zum Ärger einiger Fans. Der Grund dafür ist allerdings recht einleuchtend: Um Eingaben mit dem S Pen zu erkennen, braucht es einen zusätzlichen Digitizer unter dem Display. Dieser hätte jedoch mehr Platz beansprucht und Samsung vor die Wahl gestellt: Entweder ein dickeres Foldable oder ein kleinerer Akku. Beides Entscheidungen, die vermutlich auf noch mehr Kritik gestoßen wären.
Samsung arbeitet an Fold mit integriertem S-Pen
Laut einem Bericht der koreanischen Seite ETNews arbeitet Samsung aktiv daran, den S Pen künftig direkt in kommende Galaxy Z Fold-Modelle zu integrieren. Bislang musste der Eingabestift separat transportiert werden – entweder lose in der Tasche oder in speziellen Hüllen. Damit könnte bald Schluss sein. Mit dem Galaxy Z Fold 7 hat Samsung gewissermaßen das zweite Kapitel seiner Foldables eingeläutet. Glaubt man aktuellen Gerüchten, soll im nächsten Jahr zudem erstmals ein Silizium-Kohlenstoff-Akku zum Einsatz kommen. Dieser ermöglicht eine höhere Energiedichte bei kompakteren Abmessungen und könnte so für größere Akkus mit 5.000 mAh oder mehr sorgen, statt der bisherigen 4.400 mAh.
Noch ein Jahr bis zum Launch des Z Fold 8
Bis zum Launch des Galaxy Z Fold 8 wird allerdings noch rund ein Jahr vergehen. Zunächst stehen mit dem Q7M, Samsungs erstem Tri-Fold, im Oktober sowie der Galaxy S26 Serie im Januar zwei andere Highlights auf dem Plan. Letztere dürfte auch erstmals von der neuen Akku-Technologie profitieren.
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Das Fehlen der UDC ist ein absoluter Fail. Selfis werden eh mit der Hauptkamera gemacht, und für Webex, Teams & Co. ist die UDC mehr als ausreichend. Das schwarze Loch stört total, wenn man mal eine UDC hatte. Honor Magic V5 ist ebenfalls so dünn, jedoch mit Pen-Support auf dem Innen- und(!) Außendisplay. – Und Samsung schafft das nicht? Oder wollen sie nicht, um mehr Gewinn zu machen, also um ihre Kunden abzuziehen? Ja, es ist dünner geworden, aber dafür wurden Features eingespart, also in Wirklichkeit keine Verbesserung, bzw. Fortschritt. Und die Kamera ist ja auch nur vom S25 recycelt…und das nicht mal vollständig. Alle die das Gerät so hypen, scheinen es wohl nie wirklich genutzt zu haben? Können sie nicht, oder wollen sie nicht? Beides ist bedenklich und erinnert immer mehr an Nokia. Samsung versucht sich hiermit eine neue Zielgruppe (dünner = besser) zu erschließen. Dafür verärgern sie ihre Stammkunden, die oft professionellen Nutzer, welche bereit sind, soviel Geld für ein Gerät auszugeben, weil es sie bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt. – Siehe US-Kanäle. – Also die sicheren Einnahmequellen. Wir werden sehen, ob Samsungs Rechnung aufgeht und die „oh wie toll Dünn“-Rufer sich ein Gerät für 2000€ dann auch wirklich holen werden, nur weil man es aufklappen kann. Ich denke eher nicht. Mich würden mal die echten Vorbestellerzahlen interessieren. – Nicht ohne Grund rudert Samsung schon so kurz nach dem Start zurück und kündigt die Rückkehr des Pen an. In meinen Augen hat das Weglassen von Funktionen nichts mit Optimierung zu tun, wenn man dafür andere Features einsparen muss. – Vor allem eine UDC, z.B. . Von der auch nicht Samsung-Nutzer immer wieder begeistert sind, wenn sie diese bei mir sehen. Samsung hat den Anschluss verloren, und ganz sicherlich nicht mit dem Fold 7 wieder aufgeschlossen, höchstens zum Überholvorgang angesetzt. – Mehr aber auch nicht.