Keine Lust mehr auf drückende In-Ear-Stöpsel, die schon nach kurzer Zeit im Ohr schmerzen? Open-Ear-Kopfhörer könnten die passende Lösung sein: Sie sitzen wie Earcuffs an eurem Ohr, stören dadurch selbst nach langem Tragen nicht, halten dennoch bombenfest, und, vielleicht das Wichtigste, sperren eure Umgebung nicht au. Wir konnten die neuen Anker Soundcore AeroClip 2 für euch testen.
Das Open-Ear-Foramt boomt: Mit den AeroClip 2 (ab 179,99€) bringt Anker schon die zweite Generation seiner smarten Ohrklemmen (Test der ersten AeroClip) an den Start. Die Kopfhörer gehen optisch fast als stylishes Schmuckstück durch, vor allem mit den optional erhältlichen Ohrring-Aufsätzen, schlagen den Vorgänger aber vor allem in zwei entscheidenden Punkten: nochmal mehr Tragekomfort und eine deutlich besser Anrufqualität, die selbst neben einem dröhnenden Party-Lautsprecher für eine verständliche Übertragung sorgt.
Überzeugen die AeroClip 2? Pro & Contra!
Sound & Mikrofon: Der THUS-Chip filtert selbst 90 dB weg
Ausgestattet mit verbesserten 12-mm-Treibern aus Raumfahrtfasern und Graphen sowie LDAC- und Hi-Res-Wireless-Support klingen die AeroClip 2 spürbar voller und detailreicher als die Vorgänger. Systembedingt liefert die offene Bauweise zwar keine tiefen Bässe, im Profil „kraftvoller Bass“ bringen leichte Vibrationen am Ohrknorpel aber spürbar mehr Dynamik ins Spiel.
Der größte Vorteil im Alltag bleibt das Open-Ear-Format: Auf dem Fahrrad oder beim Joggen hört man den Verkehr uneingeschränkt mit, während Sitznachbarn in Bahn oder Bus bis mittlerer Lautstärke kaum etwas mitbekommen.
Der absolute Star der Show ist jedoch der integrierte Anker THUS KI-Chip in Kombination mit zwei Knochenschallsensoren und vier Mikrofonen: Selbst mit einem Partylautsprecher (soundcore Rave 3S) mit über 90 Dezibel dröhnt, isoliert die KI die eigene Stimme so präzise, dass man am anderen Ende der Leitung verständlich bleibt.
Nahtloses Wechseln zwischen Geräten!
In der soundcore-App wartet neben Bluetooth 6.0 inklusive Multipoint und einem Gaming-Modus mit niedriger Latenz auch das überarbeitete HearID 5.0, das den Klang per individuellem Hörtest anpasst. Als praktisches Extra ist eine Echtzeit-KI-Übersetzung für über 100 Sprachen an Bord. Eine automatische Trageerkennung beim Abnehmen eines Hörers gibt es leider nicht.

Mit einer Akkuladung halten die AeroClip 2 bis zu 8 Stunden Musikwiedergabe durch. Zusammen mit dem kleiner gewordenen Case sind bis zu 32 Stunden drin (bei 50 % Lautstärke). Geht der Saft doch mal zur Neige, pumpt die Schnellladefunktion in nur 10 Minuten wieder Strom für 4 Stunden Musik in die Ohrklemmen.
Mein Fazit: Die komfortabelste Alternative zu In-Ears
Die soundcore AeroClip 2 sind eine extrem gelungene Weiterentwicklung. Wer offene Kopfhörer für Sport, Homeoffice oder das tägliche Pendeln sucht, bekommt hier federleichten Tragekomfort, ein spürbar besseres Klangbild und eine Gesprächsqualität, die ihresgleichen sucht.
Verfügbar sind die Anker AeroClip 2 in drei Farben (Burgunder, Weiß und Schwarz) ab 179,99 Euro UVP. Zum Start gibt es ein schickes Transportcase gratis dazu, sowohl bei Amazon als auch im Anker-Shop. Wer dröhnenden Flugzeuglärm per ANC ausblenden will, greift weiterhin zu klassischen In-Ears oder Over-Ears – da bieten sich zum Beispiel die neuen Space 2 Pro an.
Was haltet ihr vom Earcuff-Trend bei Kopfhörern, tragt ihr schon Open-Ears oder schwört ihr nach wie vor auf klassische In-Ears mit ANC? Schreibt es gern mal in die Kommentare!
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