Bereits im Februar wurde berichtet, dass OpenAI an einer eigenen Suchmaschine arbeitet. Bis vor wenigen Tagen gab es dazu jedoch keine weiteren Informationen. Jetzt meldet sich OpenAI selbst zu Wort und verkündet den Start einer Testphase von SearchGPT.
Bekanntes Design mit neuen Funktionen
Die Suchmaschine liefert nach einer Anfrage eine textbasierte Zusammenfassung, ergänzt durch Bilder, Quellenlinks und zusätzliche Inhalte. Das Interface erinnert dabei an das bekannte ChatGPT-Design. Zudem schlägt das System weiterführende Suchanfragen vor, die thematisch zur ursprünglichen Anfrage passen. Ein zentraler Unterschied zu ChatGPT liegt in der Fähigkeit von SearchGPT, Echtzeit-Informationen aus dem Internet zu integrieren. OpenAI hebt besonders hervor, dass die Suchmaschine „klare Links zu relevanten Quellen“ bereitstellt, um eine transparente Informationsweitergabe zu gewährleisten.
Zusammenarbeit mit Verlagen
Für die Umsetzung von SearchGPT kooperiert OpenAI eng mit verschiedenen Verlagen. Diese Partnerschaften sind laut OpenAI entscheidend, um Nutzer gezielt zu den Inhalten der Medienhäuser zu führen. Weitere Tests und Anpassungen sind geplant, um die Integration der Inhalte zu optimieren. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Vereinbarungen mit Verlagen wie der Nachrichtenagentur Associated Press, Axel Springer, News Corp. und dem Magazin Time geschlossen. Diese Maßnahmen sollen die Qualität der Suchergebnisse erhöhen und die Verbreitung von Fehlinformationen minimieren – bei Googles KI-generierten Suchergebnissen gab es diesbezüglich Probleme.
Verlage haben zudem die Möglichkeit, den Zugriff auf ihre Inhalte zu steuern. So können sie entscheiden, ob ihre Inhalte ausschließlich in SearchGPT angezeigt oder auch für das Training der KI verwendet werden dürfen. Diese Vorkehrungen zielen möglicherweise darauf ab, rechtlichen Konflikten vorzubeugen, wie sie derzeit gegen ChatGPT laufen. Zu den Klägern gehören auch Verlage wie die New York Times.
Zugang zu SearchGPT
Derzeit ist der Zugang zu SearchGPT auf eine kleine Gruppe von Nutzern und Verlagen beschränkt, die das System testen. OpenAI plant, auf Basis des gesammelten Feedbacks, die Suchmaschine weiter zu optimieren, bevor sie einem breiteren Publikum zugänglich gemacht wird. Solltet ihr Interesse an der neuen KI-Suchmaschine haben, dann könnt ihr euch bereits jetzt auf einer Warteliste eintragen und mit etwas Glück SearchGPT schon vor allen anderen nutzen.
Mit * oder markierte Links sind „Affiliate-Links“. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst.
Quellen:

