Lego hebt das Bauen auf ein neues Level: Ab März 2026 kommt mit den “Smart Bricks” erstmals ein winziger Computer in den ikonischen 2×4-Stein. Licht, Sound und Bewegung sollen klassische Lego-Sets interaktiv machen – ganz ohne Kamera oder KI.
Die auf der CES 2026 vorgestellten Smart Bricks sind kaum größer als ein normaler Stein, enthalten jedoch eine ganze Reihe integrierter Sensoren. Sie erkennen Bewegung, Neigung und Licht, reagieren auf Ton und kommunizieren über ein Bluetooth-Mesh-Netzwerk miteinander. Zusätzlich lesen sie NFC-Tags in neuen Lego-Tiles und -Minifiguren, um Aktionen auszulösen – etwa das Zünden eines Lichtschwerts oder Motorengeräusche beim Start eines Raumschiffs.
Die Steine werden kabellos über ein Ladepad mit Energie versorgt. Laut Lego ist der Akku so ausgelegt, dass er selbst nach Jahren ohne Nutzung noch funktioniert. Alle Smart Bricks lassen sich zudem über eine App mit neuer Firmware versorgen.
Start im März, Vorbestellungen bald möglich
Zum Marktstart am 1. März erscheinen drei Lego-Star-Wars-Sets: Darth Vaders TIE Fighter (473 Teile, etwa 70 €), Lukes Red-Five-X-Wing (584 Teile, etwa 100 €) und das Dual-Set Darth Vader’s Throne Room Duel & A-Wing (962 Teile, etwa 160 €). Jedes Set enthält mindestens einen Smart Brick, mehrere NFC-Tags und entsprechende Minifiguren. Vorbestellungen starten bereits Ende der Woche.
Die Dänen sprechen von der „größten Weiterentwicklung des Lego-Systems seit der Einführung der Minifigur 1978“. Auch wenn der Start mit Star Wars erfolgt, deuten interne Tests in Lego City und Gerüchte um Pokémon-Sets darauf hin, dass Smart Play künftig ein zentraler Bestandteil des Portfolios wird.
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Quellen:

