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Snapdragon X2 Elite (Extreme): Detaillierte Leistungsdaten veröffentlicht

Qualcomm ordnet Performance & Effizienz der zweiten X-Generation ein

Rund zwei Monate nach dem Snapdragon Summit liefert Qualcomm umfangreiche technische Details zu den kommenden Notebook-SoCs Snapdragon X2 Elite und X2 Elite Extreme. Im Mittelpunkt stehen konkrete Leistungswerte für CPU, GPU und NPU, dazu neue Informationen zum Energieverbrauch und zur Gaming-Kompatibilität. Die neuen Daten zeichnen ein deutlich klareres Bild davon, wo die beiden ARM-Chips im Vergleich zu Intel und AMD landen – und wo Qualcomm in der zweiten Generation nachlegen will.

Oryon-CPU in Benchmarks

Die Oryon-CPU-Architektur bleibt der zentrale Hebel für Qualcomms Angriff im PC-Segment. Qualcomm beziffert die Single-Core-Leistung des X2 Elite Extreme mit +39 Prozent gegenüber der ersten Snapdragon-X-Generation (Test). Im Multi-Core-Durchsatz sollen es +50 Prozent sein. Die neuen Benchmark-Slides unterstreichen diese Richtung: In Geekbench 6.5 erreicht der X2 Elite Extreme bis zu 4.077 Punkte (Single-Core) und maximal 24.206 Punkte (Multi-Core). Cinebench bestätigt den Trend, wenngleich naturgemäß mit geringeren Zahlen (max. 162 SC / 1.956 MC). Die günstigeren X2-Modelle (Elite 18-core & 12-core) liegen bei der Single-Core-Leistung kaum hinterher.

qualcomm snapdragon x2 benchmark vergleich Übersicht
Bild: Qualcomm

Damit rückt der Extreme-Ableger klar in den Bereich aktueller x86-High-End-Modelle – und das bei einem stark kontrollierten Strombudget. Qualcomm verweist auf eine spürbar verbesserte Performance-pro-Watt-Skalierung. Insbesondere Cinebench-Messungen unter vollständig thermisch unbeschränkten Bedingungen zeigen, dass der Extreme-Chip eine deutlich höhere Spitzenleistung gegenüber dem vergleichbaren Intel Core Ultra 9 285H erreichen kann.

Adreno-GPU: Deutlich höhere Gaming-Leistung

Den sichtbarsten Sprung macht die Adreno-GPU. Qualcomm spricht von bis zu 2,3-facher Leistung im Extreme-Modell gegenüber der ersten Generation und bis zu 125 Prozent höherer Effizienz (bei gleicher Leistung). Konkrete Spiele-Benchmarks aus den Deep-Dive-Präsentationen stützen das: In zahlreichen Full-HD-Tests mit mittleren Grafikdetails ohne Upscaling erzielt bereits der X2 Elite durchgehend spielbare Bildraten.

Der X2 Elite Extreme setzt sich in vielen Fällen sogar vor die integrierten GPUs aktueller Intel-Lunar-Lake- und AMD-Strix-Point-Topmodelle – die allerdings ihrerseits auf der CES 2026 von Nachfolgern (Panther Lake & Gorgon Point) abgelöst werden.

Die Effizienzcharts zeigen, dass die neuen Chips auch im Akkubetrieb kaum Leistung einbüßen. Entscheidend wird, wie gut die neue Software-Schicht funktioniert: Das frisch angekündigte Snapdragon Control Panel bringt Treiber-Updates, Spieleprofile und Optionen für Grafik-Settings – funktional vergleichbar etwa mit der Nvidia-App.

Gaming-Kompatibilität: Große Fortschritte bei Anti-Cheat und Emulation

Ein weiterer zentraler Baustein ist die Software-Kompatibilität. Qualcomm bestätigt, dass Fortnite nativ auf Snapdragon X2 läuft – ein wichtiges Signal nach der schwierigen Startphase der ersten Generation. Zudem arbeitet das Unternehmen eng mit Anti-Cheat-Anbietern zusammen, darunter Denuvo, BattleEye und Tencent ACE. Ziel ist eine breite Abdeckung typischer PC-Games, inklusive solcher mit restriktiven Sicherheitsmodulen.

Auch Microsofts AVX2-Emulation („Prism“) erweitert den Anwendungsbereich. Das Feature wird laut Qualcomm in den nächsten Wochen nicht nur für die X2-Modelle, sondern auch für die bereits verfügbaren Snapdragon-X-Geräte ausgerollt.

Stromverbrauch & AI-Leistung

Qualcomms neue Messungen zeigen, dass die X2-Chips hinsichtlich der Leistungsaufnahme wieder stark skalierbar sind. Die durchschnittliche (sustained) SoC-Leistungsaufnahme rangiert in den zum Marktstart verfügbaren Geräten je nach Gerätetyp zwischen <20 und 40 Watt – wie AMD, Apple und Intel zielt Qualcomm dabei anfangs auf die „Thin & Light“-Mainstreamklasse ab. Später könnten eventuell auch Geräte in anderen Leistungsklassen folgen, von passiven Windows-Tablets mit unter 12 Watt bis hin zu Workstations mit über 110 Watt. In dauerhaft belastenden Workloads wie Cinebench MT kratzt der Extreme-Chip bereits an der 110-Watt-Marke. Die Referenz-Notebooks mit dem X2 Elite hatten eine Sustained-Leistungsaufnahme von 22 Watt, bei Cinebench (Multi-Core) landete der X2 Elite 12-core bei circa 50 Watt.

Die Hexagon-NPU legt ebenfalls deutlich zu. Qualcomm nennt +78 Prozent AI-Leistung und bis zu 80 TOPS, abhängig von der Anwendung. In Benchmarks wie dem Procyon AI Computer Vision führt der Extreme-Chip gegenüber der Konkurrenz deutlich.

Die Kombination aus höherer Effizienz, gewachsener Software-Kompatibilität und durchweg mehr Leistung (CPU, GPU & NPU) könnte die zweite Snapdragon-X-Generation wesentlich konkurrenzfähiger machen. Entscheidend werden nun die ersten Geräte und unabhängige Tests 2026 sein. Ein konkreter Release ist weiterhin unklar. Qualcomm peilt das erste Halbjahr 2026 an und dürfte auf der CES im Januar weitere Infos liefern.

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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