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Steam Frame startet zeitnah und soll deutlich teurer werden als erwartet

Wann kommt sie endlich?

Die Index ist tot, lang lebe das Steam Frame: Valve hat das neue VR-Headset offiziell vorgestellt und…sie wirkt sehr vielversprechend! Sie ist teilmodular aufgebaut, soll mit der Meta Quest 3 konkurrieren und hält zumindest unter der Haube einige Überraschungen parat. Doch wann erscheint sie endlich?

Wann kommt das Steam Frame?

Das Steam Frame wurde ursprünglich im November 2025 zusammen mit dem neuen Steam Controller und der Steam Machine vorgestellt. Selbst über ein halbes Jahr nach Ankündigung fehlen allerdings Details zum Marktstart und zum Preis des Steam Frame. Laut Gerüchten könnte der Start allerdings heute, am 3. August, erfolgen.

Der Preis scheint dabei deutlich höher auszufallen, als bisher angenommen. So geht der YouTuber Tyler McVicker davon aus, dass selbst die kleinste Version des VR-Headsets über 1.100 Euro kosten wird. Die Gründe für den hohen Preis: die aktuelle Speicherkrise und eine Preiserhöhung bei Qualcomm.

Portal 2 und Co: Diese Spiele sind bereits mit dem Steam Frame kompatibel

Langsam zeichnet sich jedoch ab, dass der Launch des Steam Frame näher rückt. So hat Valve die ersten Kompatibilitätseinstufungen für Spiele verteilt. Portal 2 wurde als erstes Game als kompatibel eingestuft; danach folgten Into Black und Titan Isles. Mit Underdogs, Slots & Diapers und Ancient Dungeon folgen nun drei weitere Titel, die für das Steam Frame zertifiziert werden.

Dies und eine große Lieferung im Zusammenhang mit VR-Hardware deuten darauf hin, dass Valve derzeit den Launch des Stream Frame vorbereitet. Denkbar also, dass es bald zu einer Ankündigung kommen wird, welche Preis und Launch-Tag umfasst.

Steam Frame: Mit 440 Gramm leichter als die Konkurrenz

Das Design des Steam Frames erinnert mehr an eine Skibrille, womit man optisch in eine ähnliche Kerbe schlägt wie Samsung, Apple und Meta. Allerdings ist das Valve-Headset mit lediglich 440 Gramm bedeutend leichter als die Konkurrenz, was vor allem ein Vorteil bei längerem Gebrauch sein wird. Und das Beste: Im Gegensatz zu Apple und Samsung verbaut Valve den Akku direkt im Headset – der soll laut Valve für mehrere Stunden ausreichen und mit 45 Watt geladen werden. Zudem ist der Akku austauschbar.

steam frame wird getragen
Bild: Valve

Keine Basisstation mehr nötig – auch kein Kabel zum PC

Im Steam Frame sind ebenfalls vier Kameras und IR-Lichter verbaut, womit Basisstationen komplett überflüssig werden. Über 6-DOF kann sich das Frame zudem selbst im Raum orten und Zubehör lokalisieren. Genauso fallen die Verbindungskabel zum PC weg, da die Nutzung als klassisches VR-Headset nun kabellos funktioniert. Die Daten werden über ein 6-GHz-Dongle übertragen, wobei Valve eine neue “Foveated Streaming”-Technologie nutzt. Die Technik erinnert im Ansatz an “Forveated Rendering” und überträgt nur Teile des Bildschirms hochauflösend, auf die der Nutzer direkt schaut. Der Blick-Bereich wird dabei 80 mal in der Sekunde geprüft. 

Displays: LCD statt OLED, aber mit 144 Hz

Apropos Blick-Bereich: Valve verpasst dem Steam Frame zwei LCDs, welche mit 2.160 x 2.160 Pixeln auflösen und eine Bildwiederholrate von 72 Hz bis 120 Hz unterstützten. Über den „experimentellen Modus“ können zudem 144 Hz freigeschaltet werden – auf Kosten der Akkulaufzeit. Das Sichtfeld gibt Valve mit 110 Grad an, der Abstand der Pupillen kann zwischen 60 und 70 Millimetern verstellt werden. 

steam frame displays
Bild: Valve

Smartphone-Chip, der…austauschbar ist?!

Unter der Haube kommt relativ überraschend ein Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 zum Einsatz, den wir unter anderem aus dem Samsung Galaxy S24 Ultra (Test) kennen. Warum sich Valve gegen einen Snapdragon XR2+ Gen 2 entschieden hat, der eigentlich für diesen Nutzungszweck entwickelt wurde, ist nicht klar. Durch den Verzicht auf den XR-Chip wird zudem nur ein eingeschränkter XR-Modus unterstützt. Die Umwelt wird in diesem Modus nämlich nur monochromen dargestellt. Dem SoC stehen 16 GB RAM und 256 GB oder 1 TB interner Speicher zur Seite.

Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 SoC in einer Hülle aus Plexiglas.

Es könnte jedoch durchaus sein, dass Valve nach dem Launch neue Versionen mit anderen SoCs oder Austausch-Chips anbieten wird. Laut der Ankündigung wird der SoC auf dem Compute-Modul austauschbar sein. Damit könnte sich das Headset auch zukünftig um neue Chip-Generationen upgraden lassen. Ebenso spannend ist der Erweiterungsport mit 2,5 Gbit/s und MIPI und PCIe x1, der farbige Außenkameras unterstützt. Hierüber lässt sich das Headset also modden.

SteamOS übersetzt x86 auf ARM und Windows auf Linux

Die Performance dürfte jedoch interessant werden, da hier SteamOS zum Einsatz kommt. Das System ist offen, Gaming-optimiert und Übersetzungsebene für Windows-Spiele auf Linux. Dazu kommt nun eine Übersetzungsebene für x86 auf ARM. Entsprechende Spiele werden gekennzeichnet und sollen vorkompiliiert werden, damit die Übersetzung nicht vollständig auf dem Steam Frame stattfindet.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 13.11.2025

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Quellen:
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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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