Der GameCube ist zurück! Also nicht ganz, aber Valve hat mit der neuen Steam Machine einen neuen kompakten Gaming-PC mit SteamOS im Kubus-Format angekündigt. Doch mit was für einer Ausstattung will uns der Würfel-Rechner überzeugen? Und die wichtigste Frage: Was kostet der PC im Konsolen-Format?
Schon 2015 hatte Valve einen ersten Versuch gestartet, Steam in die heimischen Wohnzimmer zu bringen. Damals gelangte der Versuch jedoch nicht, was auch am damaligen Partner-Konzept lag. Mit der neuen Steam Machine geht das Unternehmen einen anderen Weg und entwickelt Hardware und Software selbst.
Wann kommt die Steam Machine?
Nach mehreren Verzögerungen hat Valve nun bestätigt, dass die Steam Machine am 29. Juni 2026 offiziell starten wird. Wer zum Start ein Gerät in den Händen halten möchte, kann sich ab sofort für Vorbestellungen registrieren. Voraussetzung hierfür ist ein Steam Account, der bisher nicht negativ auffiel, und ein Kauf eines Spiels über Steam vor dem 27. April 2026. Pro Haushalt kann nur eine Steam Machine bestellt werden.
Die Vorbestellung garantiert jedoch nicht, dass ihr zum Start eine Steam Machine geliefert bekommt. Die Auslieferungsreihenfolge wird zufällig ausgelost – am 25. Juni bekommen ausgewählte Käufer eine Bestätigung über die Lieferung.
Zudem hat Valve die Preise für die Steam Machine bestätigt. So startet das Ganze ab 1.039 Euro mit 512 GB und ohne Controller. Zusammen mit dem neuen Steam Controller werden wiederum 1.108 Euro aufgerufen. Für 2 TB Speicher mit zwei zusätzlichen Frontblenden ruft das Unternehmen 1.359 Euro respektive 1.428 Euro mit Controller auf. Die Preise fallen somit deutlich höher aus als bisher gedacht.
Steam Machine: Kompakter PC-Würfel für das Wohnzimmer
Die Steam Machine soll wartungsarm sein und alle PC-Vorteile im kleinen Konsolen-Format bieten. Mit 152 x 162,4 x 156 Millimeter (etwa 4 Liter Volumen) ist das System äußerst kompakt und erinnert optisch ein wenig an die Xbox Series X. Besonders cool: Die Front lässt sich austauschen und DBrand hat bereits einen Skin gezeigt, mit dem sich die Steam Machine zum Companion Cube umwandeln lässt.

Steam Machine: Semi-Custom AMD-Chip mit Zen 4 und RDNA 3
Unter der Haube kommt ein Semi-Custom AMD-Chip zum Einsatz, der auf Zen 4 und RDNA 3 basiert. Explizit stehen hier sechs Kerne mit 12 Threads und 4,8 GHz sowie eine GPU mit 28 CUs und 2,45 GHz zur Verfügung. Die CPU dürfte technisch dem Ryzen 5 7600X entsprechen, die GPU eher einer beschnittenen Radeon RX 7600.
Speicher und RAM sind erweiterbar
Die GPU kann auf 8 GB GDDR6 zurückgreifen, die CPU auf 16 GB DDR5. Der Arbeitsspeicher ist jedoch nicht verlötet und kann nachträglich erweitert werden. Die TDP des Systems liegt im Bereich zwischen 110 Watt und 130 Watt. Beim Speicher kann man zwischen einer 512 GB und einer 2-TB-Version auswählen. Auch hier setzt Valve auf einen Standard-M.2-Slot, sodass die SSD nachträglich getauscht werden kann.
Anschlüsse & Konnektivität:
- 4x USB-A
- 1x USB 3.2 Gen 2 Typ-C
- 1x DisplayPort 1.4 (max. 8K bei 60 Hz)
- 1x HDMI 2.0 (max 4K mit 120 Hz, mit Einschränkungen)
- 1x LAN
- WiFi 6E + Bluetooth 5.3
Steam Machine doch überraschend mit 4K mit 120 Hz?
Bis dato gingen wir davon aus, dass die Steam Machine aufgrund von Einschränkungen seitens des HDMI Forums auf HDMI 2.0 beschränkt sein wird. Die stellen sich in Sachen Open-Scource-Treiber für Linux quer, weshalb der Mini-PC softwareseitig auf HDMI 2.0 beschränkt ist. Die Einschränkungen im Linux-Bereich gibt es bereits seit zwei Jahren – Kritik seitens AMD diesbezüglich gibt es schon seit Anfang 2024.
AMD verspricht HDMI 2.1 Unterstützung für Linux
Vor Kurzem hat AMD aber überraschend eine Reihe von Linux-Kernel-Parches veröffentlicht, mit denen die Unterstützung für HDMI Fixed Rate Link (FRL) hinzugefügt wird. Dieses Feature ist HDMI 2.1 exklusiv und erhöht die Bandbreite auf bis zu 48 Gbit/s, womit sich 4K Monitore mit 120 Hz ohne zusätzliche Komprimierungen betreiben lassen. Eine vollständige HDMI 2.1 Unterstützung für Linux soll laut einem AMD-Entwickler noch folgen. Somit könnte die Steam Machine zum Start doch HDMI 2.1 mit 4K und 120 Hz, HDMI Variable Refresh Rate und HDMI Auto Low Latency Mode (ALLM) unterstützen.

4K-Gaming? Nicht mit dieser Hardware…
Die Leistung ist damit rund sechsmal so hoch wie die des Steam Decks, wobei die aktuellen Konsolen PS5 und Xbox Series X in Reichweite liegen dürften. Laut Valve soll dank FSR-Upsampling sogar 4K-Gaming bei 60 FPS möglich sein, wobei diese Abgabe doch etwas gewagt ist.
In modernen AAA-Titeln ist das eher Wunschdenken – ältere Spiele oder kleinere Titel dürften wiederum möglich sein. Zumindest darf sich die Steam Machine über eine FSR 4-Unterstützung freuen, die seitens AMD vor einigen Wochen für RDNA 3 bestätigt wurde. Im Gegensatz zu FSR 3.1 nutzt FSR 4 genauso wie DLSS 4 ein KI-Modell, das die Auflösung hochskaliert. Umgesetzt wird das Ganze über Valves eigene Kompatibilitätsschicht Proton, welche zuletzt um das für FSR nötige amdxcffx64.dll ergänzt wurde.
SteamOS übersetzt Windows-Games für Linux
Als Betriebssystem kommt natürlich SteamOS auf Basis von Linux zum Einsatz. Die Steam Machine startet direkt im Steam Big Picture Modus, womit ein gewisses Konsolen-Gefühlt entsteht. Titel, die nicht nativ auf Linux laufen, werden von SteamOS über Proton ausgeführt. Lediglich bei einigen Titeln, die auf ein Anti-Chear-System im Windows-Kernel zurückgreifen, kann es hier zu Problemen kommen. Bekannte Beispiele hierfür sind League of Legends und GTA 5 Online.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 13.11.2025
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Quellen:


Ich bin ein wenig hyped auf das Teil. Wird definitiv nicht an meinen Gamingrechner rankommen was Leistung angeht, aber es ist eine perfekte Ergaenzung fuer den Wohnzimmer-TV.
Bei 600-700€ bin ich dabei. Ja, man kann sich selber einen Rechner zusammen stellen, der vielleicht günstiger bzw schneller ist. Aber dann hat man auch wieder die Bastelei.
Die Steam Machine könnte sich lohnen, wenn die ein WakeOnLan (oder sogar Wake übers Internet) hat, mit dem ich vom Steack Deck aus die Machine für’s RemotePlay starten kann. Dann wird ein wenig ein Schuh draus.
Dieses „Windows/Cachy am Fernseher und dann doch irgendwie mit Maus/Tastatur das Spiel starten und dann lokal oder hoffentlich klappt RemotePlay ala Moonlight oder Steam Link“ ist alles andere als automatisch aktuell…
Der „Companion Cube“ des Scheiterns: Warum Valves neue Steam Machine eine Frechheit ist Valve versucht es wieder – doch statt aus den Fehlern von 2015 zu lernen, liefert man uns 2026 einen überteuerten Hardware-Witz für über 1.100 Euro. Wer hier eine „Next-Gen-Konsole“ erwartet, bekommt einen Briefbeschwerer mit Linux-Problemen.
Hardware-Müll zum Luxuspreis Über 1.100 Euro für eine 6-Kern-CPU und eine beschnittene GPU mit lächerlichen 8 GB VRAM? Das ist Mittelklasse von gestern zum High-End-Preis. Ein Blick auf den Markt zeigt, wie sehr Valve die Kunden hier melkt. Für das gleiche Geld bekommt man im Eigenbau:
GPU: Eine RTX 4070 Super oder RX 7900 GRE (statt der schwachen RX 7600). Das bedeutet: Echter VRAM (12 GB+), echtes Raytracing und flüssiges 4K.
CPU: Den Ryzen 7 7800X3D – die Gaming-Referenz – statt der verbauten 6-Kern-Sparflamme.
RAM: 32 GB schneller DDR5-Speicher sind hier Standard, kein teures Extra.
Die 4K-Lüge & Technik-Frust Valves Versprechen von „4K bei 60 FPS“ ist mit 8 GB VRAM im Jahr 2026 schlicht gelogen. In AAA-Titeln erwartet euch eine Pixel-Matsch-Party via FSR 3.1. Dass man wegen veralteter Treiberpolitik auf HDMI 2.0 feststeckt und 120 Hz nur durch miese Komprimierungstricks (Chroma Subsampling) erreicht, ist technisch ein Armutszeugnis. Zudem bleiben Dauerbrenner wie GTA Online oder League of Legends wegen Anti-Cheat-Problemen unter SteamOS oft unspielbar.
Fazit: Finger weg! Die Steam Machine ist ein Lifestyle-Produkt für Fanboys mit zu viel Geld. Die Leistung steht in keinem Verhältnis zum Preis. Wer klug ist, baut selbst oder wartet, bis Cloud-Gaming-Dienste wie GeForce Now endlich die nötige Reife haben. Warum 1.100 Euro in Hardware investieren, die schon am Releasetag veraltet ist, wenn die Zukunft ohnehin im Stream liegt?
Valve’s Steam Machine ist ein tolles Produkt und ganz sicher keine Frechheit!
Die technischen Daten werden offiziell bekannt gegeben, wer sich das leisten möchte, warum nicht?
Ein Eigenbau PC sieht ganz sicher nicht so schick aus und benötigt viel mehr Platz! Zudem verbindet sich dieser sicher nicht so gut mit einem TV, Steam Controller und Steam Frame.
Wobei diese Antwort jetzt schon die Steam Machine schlecht redet, bevor überhaupt ein Preis fest steht. Es ist nämlich noch gar nicht bekannt, ob das Produkt überhaupt so teuer wird! Aber Hauptsache drauf dreschen.
Auch Test’s wurden noch keine mit der Steam Machine bezüglich 4K durch geführt. Ob die Ergebnisse derart schlecht sind, wie hier geschrieben wird, ist noch gar nicht überprüft worden.
Hier steht also vieles, was möglicherweise überhaupt nicht den Tatsachen entspricht.
Übrigens, alleine eine RTX 4070 + 32 GB DDR5 kosten schon soviel wie die Steam Machine. Wie hoch klettert dann der Preis mit den restlichen Komponenten und dem Gehäuse? Und wie sieht der PC dann letztendlich aus? Wohl unspektakulär und wird viel mehr Platz benötigen.
HDMI 2.1 wird zur Verfügung stehen, das wurde auch schon bestätigt. Dennoch wird oben auf HDMI 2.0 herum geritten.
Fazit: Eine Steam Machine kauft man sich nicht, weil man einen PC zusammen basteln möchte. Und wenn ich mir ein Produkt wie die Steam Machine kaufen möchte, ist wohl der Preis egal. Genau wie bei einem iMac.
Das hat die KI aber gut geschrieben. Schön schön