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The Witcher 3 Remastered erscheint heute und inkludiert alle DLCs – was sagen erste Tests?

Seid gespannt!

The Witcher 3 ist inzwischen mehr als elf Jahre alt, bekommt aber noch einmal ein größeres Update spendiert. Mit The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered hat CD Projekt Red eine neue Version angekündigt, die heute erscheint. Für Besitzer des Spiels ist das Upgrade kostenlos, außerdem werden die Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine ohne Aufpreis freigeschaltet.

Kampfsystem und Skills werden überarbeitet

Bereits Ende 2022 hatte CD Projekt Red ein kostenloses Next-Gen-Update veröffentlicht, das unter anderem Raytracing, kürzere Ladezeiten, einen Fotomodus und weitere grafische Verbesserungen mitgebracht hat. Bei der kommenden Remastered-Verison geht der Entwickler nun einen Schritt weiter. So sollen nicht nur Grafik und Performance verbessert werden, sondern auch einige grundlegende Gameplay-Systeme. Dazu zählen ein überarbeitetes Kampfsystem sowie ein neu aufgebautes Skill-System.

Auch Plötze soll sich künftig besser steuern lassen. Das Pferd ist seit dem ursprünglichen Release immer wieder durch etwas eigenwillige Bewegungen aufgefallen. Ebenfalls neu ist ein Transmog-System, mit dem sich das Aussehen von Geralts Ausrüstung verändern lässt, ohne dabei deren Werte zu übernehmen.

Beide bisherigen Erweiterungen werden kostenlos

Besonders interessant ist das Upgrade für Spieler, die bislang nur das Hauptspiel besitzen. CD Projekt Red schaltet für sie mit dem Remaster auch Hearts of Stone und Blood and Wine kostenlos frei. Bei neu gekauften Versionen von The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered sind beide Erweiterungen ebenfalls enthalten.

Ab sofort zum Download verfügbar

The Witcher 3: Wild Hunt – Remastered ist ab heute verfügbar. Dabei wird der Download für das Remaster um 12 Uhr deutscher Zeit freigeschaltet. Laut den Entwicklern benötigt das Remaster rund 70 GB freien Speicherplatz auf dem PC, während die Konsolen-Versionen mit 45 GB etwas komprimierter ausfallen. Das kostenlose Upgrade gilt für bestehende Versionen auf GOG, Steam, im Epic Games Store sowie auf Playstation 5 und Xbox Series X|S. Zusätzlich wird die neue Version über Battle.net und für die Nintendo Switch 2 angeboten.

Erste Tests: Schickes Upgrade, mit enormem Leistungshunger

Das kostenlose Grafikupdate für das Ursprungsspiel von 2015 kann in ersten Tests – unter anderem bei den Kollegen von ComputerBase – weitgehend überzeugen. Das Remaster bringt eine sichtbar optimierte Beleuchtung mit, die deutlich heller und lebendiger wirkt als im Original sowie beim Next-Gen-Update von 2022.

Besonders beim Raytracing zeigt sich ein deutlicher Qualitätssprung durch realistischere Ausleuchtung. Wer noch mehr visuelle Brillanz sucht, greift zum grafisch beeindruckenden Pathtracing, das allerdings extrem hohe Hardware-Anforderungen stellt. Technisch zeigt sich der Titel modern aufgestellt: Nvidia DLSS 4.5 inklusive Ray Reconstruction, AMD FSR 4.1 und Intel XeSS sind ebenso integriert wie Frame Generation und Latenz-Tools. Lediglich FSR Ray Regeneration fehlt.

In puncto Performance erweist sich das Spiel als sehr anspruchsvoll. Speziell in städtischen Arealen mit hoher NPC-Dichte stößt selbst die Prozessorleistung rasch an ihre Grenzen. Bei der Standard-Rasterizer-Grafik liefern AMD-Radeon- und Intel-Arc-Grafikkarten eine starke Leistung ab. Sobald jedoch Raytracing oder Pathtracing ab 1440p aktiviert werden, ist High-End-Hardware gefragt, wobei Nvidia-Karten dank aggressivem Upsampling die Nase vorn haben. Trotz der hübschen Optik bleibt das Fundament von 2015 bei Animationen und Detaildichte erkennbar.

Nintendo Switch 2 Version mit deutlichen Verbesserungen

Die Switch 2 Verison dürfte hierbei das größte Upgrade im Vergleich zur Ursprungsvariante erfahren, da das Spiel hier von einer deutlich verbesserten Technik im Vergleich zur originalen Switch profitiert. Berichte von der Gamescom sprechen teilweise von 60 FPS auf der Hybrid-Konsole; das Magazin Nintendo-Online spricht wiederum von 30 FPS. Im eShop wird zudem verraten, dass das Spiel eine Bildwiederholrate von 120 Hz unterstützt. Das könnte wiederum darauf hindeuten, dass das Spiel in einem Performance-Modus mit 40 FPS läuft. Technisch dürfte die Neuauflage unter anderem von DLSS profitieren.

Neue Erweiterung Songs of the Past folgt 2027

Damit ist bei The Witcher 3 allerdings noch nicht Schluss. Für 2027 ist mit Songs of the Past eine weitere Erweiterung geplant. Darin reist Geralt nach Letten, der ländlichen Heimat von Rittersporn, wo ein Fluch die Region bedroht. Geplant sind neue Monster, zahlreiche Nebenquests und zusätzliche Orte. Außerdem sollen weitere Kampfoptionen hinzukommen, darunter eine Kettenwaffe und neue Mutagene. Laut CD Projekt Red entstand die ursprüngliche Idee für die Geschichte bereits vor knapp zehn Jahren.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 26.08.2026

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Quellen:
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Max Jambor @ Allround-PC Max Jambor Redakteur

Als angehender Technikjournalist, ist er hauptsächlich für die Bereiche Mobile und Wearables zuständig und kümmert sich um News sowie Testberichte von Smartphones, Tablets, Smartwatches und Kopfhörern. In seiner Freizeit verfolgt er die neuesten Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics und Künstlicher Intelligenz. Wenn er mal nicht am PC sitzt, trifft man ihn im Fitnessstudio, auf Reisen oder beim Feiern mit Freunden.

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