Mit dem X500 Pro und Pro Max schickt Vivo zwei neue Kamera-Flaggschiffe ins Rennen. Die beiden Smartphones sollen vor allem durch lichtstarke Sensoren, extrem helle Displays, flexible Telekonverter-Optionen sowie durch riesige Akkukapazitäten überzeugen.
Vivo hat offiziell die neue X500-Serie vorgestellt. Das Line-up umfasst neben dem Kompaktmodell X500 Pro auch das neue Topmodell X500 Pro Max. Laut Hersteller liegt der Fokus beider Flaggschiffe auf einer kompromisslosen Foto- und Video-Performance, gepaart mit modernster Display- und Akkutechnologie. Das Vivo X500 Pro Max startet in China für 7.000 Yuan, was einem Preis von 910 Euro entspricht. Im Vergleich zum Vivo X300 Pro steigt der Preis um stolze 1.700 Yuan an. Das Vivo X500 Pro liegt wiederum bei 6.499 Yuan.

Das Vivo X500 Pro setzt auf ein kompaktes 6,36-Zoll-Display mit 1,5K-Auflösung, während das X500 Pro Max mit einem 6,85 Zoll großen 2K-Panel aufwartet. Beide BOE Q11 LTPO OLED-Bildschirme unterstützen eine Bildwiederholrate von bis zu 144 Hz und erreichen eine Spitzenhelligkeit von bis zu 4.400 Nits.
Vivo setzt auf MediaTek statt Qualcomm
Unter der Haube werkelt in beiden Fällen ein MediaTek Dimensity 9600 Pro, der von den hauseigenen Bildverarbeitungschips VS1 und V3+ unterstützt wird. Der MediaTek-Chip wurde vor einigen Tagen offiziell vorgestellt und stellt den direkten Konkurrenten zum Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro dar. Speicherseitig stehen Varianten mit bis zu 16 GB RAM sowie bis zu 1 TB internen Speicher zur Auswahl. Als Betriebssystem kommt ab Werk OriginOS 7 zum Einsatz.
Vivo X500 Pro (Max): Die Kamera unterscheidet sich in einem Punkt
Die Kamera-Hardware soll neue Maßstäbe setzen: Die 50-MP-Hauptkamera nutzt den Sony LYTIA 910 Sensor (1/1.28″, f/1.57) mit LOFIC-Technologie und einer 3-Grad-Bildstabilisierung. Ergänzt wird das System durch eine 50-MP-Ultraweitwinkel- sowie eine 50-MP-Frontkamera.

Vivo X500 Pro Max bekommt 200-MP-Zoom
Unterschiede zeigen sich im Telebereich: Während das Pro-Modell ein 64-MP-Periskop (LYTIA 610, 3.5x Zoom) bietet, verbaut Vivo im Pro Max eine 200-MP-Periskop-Kamera (HP0, 1/1.4″, f/2.67). Beide unterstützen den optionalen Telefoto-Konverter G2 Ultra für Brennweiten bis zu 400 mm.
Auf der Videoseite stehen vivo LOG sowie Aufnahmen in 4K mit 240 FPS bereit. Ebenfalls geplant sind Slow-Motion-Aufnahmen in 4K mit 960 FPS. Dieses Feature wird jedoch erst später per Update nachgeliefert.

Wie groß fällt der Akku aus?
Für die Stromversorgung zeichnen sich Silizium-Carbon-Akkus mit 6.510 mAh (Pro) respektive bis zu 8.000 mAh (Pro Max) verantwortlich. Geladen werden die Energiespeicher kabelgebunden mit bis zu 90 Watt und kabellos mit 40 Watt. Die Gehäuse wiegen je nach Ausführung zwischen 192 g und 229 g, sind nach IP68/69 vor Wasser und Staub geschützt und bieten moderne Konnektivität via Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, NFC sowie einen IR-Blaster.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 22.09.2026
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