Der xTool O1 Omni Printer kombiniert erstmals mehrere Drucktechnologien in einem Desktop-System und richtet sich an Maker, Designer und kleine Unternehmen. Das Gerät verspricht maximale Materialvielfalt, automatisierte Workflows und industrielle Druckqualität in kompakter Form. Der O1 Omni erscheint in drei Varianten ab 1.549 Euro im Rahmen der Vorbestellung. Die Markteinführung ist für Mitte Juli geplant.
Mit dem O1 Omni Printer stellt xTool eine neue Gerätekategorie für die digitale Fertigung vor. Als sogenannter „Omni Printer“ vereint das System erstmals UV-, DTG-, DTF- und UV-DTF-Druck in einem einzigen Desktop-Gerät und soll damit die Nutzung mehrerer spezialisierter Maschinen überflüssig machen. Ein ähnliches Konzept kennen wir vom eufyMake E1.
Vier Drucktechnologien in einem System
Kern des Konzepts ist eine Dual-Head-Architektur, die je nach Konfiguration unterschiedliche Druckverfahren kombiniert. Nutzer können zwischen einer Dual-UV-Variante für höhere Geschwindigkeit und Effekte oder einer Hybridlösung aus UV- und Textildruck wählen. Dadurch lassen sich sowohl starre Materialien wie Holz, Glas oder Metall als auch Stoffe und Transferfolien bedrucken.
Für präzise Ergebnisse setzt xTool auf das Pixel-Scan-System, das laserbasierte Höhenmessung mit CIS-Scanning kombiniert. Dadurch soll eine verzerrungsfreie 1:1-Erfassung von Objekten möglich sein. Ergänzend ermöglicht ein Rotationsaufsatz die automatische Erstellung von 3D-Modellen zylindrischer Objekte, inklusive Vorschau vor dem Druck.
KI-Software automatisiert Design und Ausrichtung
Auch softwareseitig setzt der Hersteller auf Automatisierung. Die xTool Studio Software nutzt KI zur Konturerkennung, richtet Druckmotive automatisch aus und integriert Laser- und Druckprozesse in einem Workflow. Zusätzlich stehen Textur- und Effektbibliotheken sowie Funktionen für 3D-Reliefs und Lenticular-Druck zur Verfügung.
Beim Thema Sicherheit und Wartung integriert xTool unter anderem GREENGUARD-zertifizierte Tinten, ein Luftfiltersystem sowie automatisierte Wartungsroutinen. Letztere sollen auch bei längeren Standzeiten die Einsatzbereitschaft sicherstellen.
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