Test: Aerocool Aero-1000 Midi-Tower-Gehäuse

Voll modulares Midi-Tower-Gehäuse mit zahlreichen Features

Geschrieben von Robin Cromberg am 22.05.2015.

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Der Midi-Tower Aerocool Aero-1000 lockt mit einem hübschen Stahlgehäuse, voll modularen Festplattenkäfigen für HDDs und SSDs sowie mehreren herausnehmbaren Filtermatten. Wir haben uns den Neuling von Aerocool einmal genauer angesehen und klären euch über die Details auf.

Technische Daten

MaterialStahl, Kunststoff
GehäuseMidi-Tower
FormfaktorATX
Abmessungen in mm (H x B x T)500 x 210 x 492 mm
GPU Unterstützungbis zu 410 mm (ohne mittleren HDD-Käfig)
I/O-Panel2x USB 3.0
Mikrofon- und Kopfhörereingang
Power-Button
Reset-Button
Laufwerke2x 5,25″
5x 3,5″
2x 2.5″
Erweiterungskartenslots7 Slots
Lüfter

Vorinstallierte Lüfter:
Vorne: 2x 120 mm
Hinten: 1x 120 mm
Unterstützt:
Vorne:
2x 140mm/2x 120mm
Oben:
2x 140mm/2x 120mm
Hinten:
1x 120mm

Besonderheitenunterstützt Wasserkühlungen, magnetischer Staubfilter
Gewicht8,05 kg
Preis69,90 Euro

Lieferumfang

  • Aerocool Aero-1000
  • Zubehör
  • drei vorinstallierte Lüfter

Design & Eigenschaften

Der Aero-1000 von Aerocool misst 500 x 210 x 492 mm (H x B x T) und bringt rund acht Kilo auf die Waage. Das Gewicht ist in erster Linie auf den hohen Stahlgehalt zurückzuführen, denn die Außenfläche des Aero-1000 wird zum größten Teil von – in unserem Fall weißen – glatten Stahlplatten eingenommen. Diese sind relativ schlicht gehalten, mit abgerundeten Kanten an der Oberseite und kiemenähnlichen Lüftungsschlitzen darunter. Auf dem linken Seitenpanel befindet sich ein kleines, abgedunkeltes Seitenfenster. Sowohl Vorder- als auch Rückseite sind schwarz, das Kunststoff-Frontpanel setzt sich aus einem gerillten Rahmen und der dazwischen liegenden Mesh-Abdeckung zusammen. Außerdem befinden sich hier zwei Schachtabdeckungen für optische Laufwerke, die jeweils mit einem silbernen Schließmechanismus versehen sind.

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Auf der Oberseite befindet sich ein abziehbarer, magnetischer Staubfilter im Mesh-Look, wie wir ihn bereits vom Thermaltake Core V51 kennen. Allerdings verrutscht diese Filtermatte im Falle des Aero-1000 bereits bei der kleinsten Berührung. Etwas weiter vorn ist das I/O-Panel in eine schwarze Kunststoffleiste mit Klavierlack-Optik eingelassen. Neben einem beleuchteten Power- und Reset-Button hat Aerocool an dieser Position zwei USB-3.0-Slots sowie Klinkenanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon untergebracht. Die Verarbeitung der Außenhülle ist sehr gut gelungen, scharfe Kanten und dergleichen sucht man vergebens.

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Innenraum & Installation

Der Innenraum des Aero-1000 ist, wie die Vorder- und Rückseite, vollständig in schwarz gehalten, die Festplattenkäfige sind allesamt aus Stahl gefertigt. Neben den beiden 5,25“-Schächten gibt es im Inneren zwei weitere Festplattenkäfige: Der untere Käfig besteht aus zwei kleineren 2,5“-Schächten und zwei 3,5“-Schächten und ist fest vernietet. Darüber befindet sich der mittlere HDD-Käfig, der bis zu drei 3,5-Zoll HDDs fassen kann, und sich mit zwei Thumbscrews ganz einfach und werkzeuglos entfernen lässt. Beide Käfige sind um 90° gedreht und mit elastischen Kunststoff-Schubladen bestückt. Während HDDs einfach in die Vorrichtungen gelegt und eingeschoben werden können, lassen sich SSDs optional festschrauben. Alternativ lassen sich auch 2,5“-SSDs in 3,5“-Einschüben befestigen, bei diesem Schritt wird das zusätzliche Festschrauben allerdings obligatorisch. Auch zum Einbau der optischen Laufwerke ist kein Werkzeug nötig.

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Bis zu sieben Erweiterungskarten lassen sich werkzeuglos installieren, darunter findet das Netzteil Platz. Unterhalb des Netzteils befindet sich ein weiterer, herausnehmbarer Staubfilter. Beim Mainboard-Einbau kommt eine große Aussparung für den CPU-Kühler sehr gelegen, gleich daneben befinden sich Gummidurchlässe für das Kabelmanagement.

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Kühlung & Lautstärke

Insgesamt finden bis zu fünf Lüfter Platz im Aerocool Aero-1000. Das 120-mm-Modell in der Rückseite ist bereits vorinstalliert, ebenso wie zwei ebenso große Lüfter in der Front, die sich alternativ durch zwei 140-mm-Lüfter austauschen lassen. Auch im Deckel finden zwei Lüfter von 120 mm oder 140 mm Platz. Die Staubfilter im Boden, auf der Oberseite sowie hinter der Frontblende lassen sich allesamt mit wenigen Handgriffen entfernen und reinigen. Zum Herausnehmen des Frontfilters hat sich Aerocool zudem einen sehr komfortablen Mechanismus zum Entfernen der Blende einfallen lassen. Auch Wasserkühlungen lassen sich im Deckenbereich und der Front installieren, wenn der mittlere Festplattenkäfig entfernt wird.

Fazit

Mit dem Aero-1000 liefert Aerocool ein sehr ansehnliches, gut verarbeitetes Midi-Tower-Gehäuse ab. Das Gehäuse punktet mit exzellenten Montagemöglichkeiten, so wird zur Montage der meisten Komponenten nur in Ausnahmefällen ein Schraubenzieher nötig. Festplatten werden einfach in die praktischen Schubladen eingesetzt, und sogar des Haupt-Festplattenkäfigs entledigen wir uns dank zwei Thumbscrews ganz unkompliziert, falls wir Platz für größere Grafikkarten oder Wasserkühlungen schaffen wollen. Drei vorinstallierte Lüfter, leicht entnehmbare Staubfilter und ein kleines Seitenfenster runden das Paket ab.
Der Aerocool Aero-1000 ist zum vernünftigen Preis von 69,90 Euro erhältlich, dafür gibt es von uns den Preis-Leistungs-Award!

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ProContra
  • Design & Verarbeitung
  • Material
  • Preis
  • größtenteils werkzeuglose Montage
  • entnehmbare Filtermatten
  • Festplattenkäfige
  • rutschige Filtermatte

 

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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