Test: Corsair Vengeance LED DDR4-Arbeitsspeicher (16 GB)

Leistungs- & Optik-Tuning für den PC

Geschrieben von Niklas Ludwig am 12.12.2016.

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Die Hersteller von Arbeitsspeicher haben sich in der Vergangenheit primär um höhere Taktfrequenzen und kürzere Latenzzeiten bemüht. Der Corsair Vengeance LED DDR4-Arbeitsspeicher will hingegen nicht nur schnell sein, sondern mit einer farbigen LED-Beleuchtung die Blicke auf sich ziehen. Wir haben das 16-Gigabyte-Kit mit 3.000 Megahertz getestet.

Übersicht & Technische Daten

Der Corsair Vengeance LED DDR4-Arbeitsspeicher erscheint auf dem ersten Blick sehr schlicht: Sowohl das zehnlagige PCB als auch der Kühlkörper sind schwarz gehalten. Im ausgeschalteten Zustand lässt sich bereits ein milchfarbiger LED-Streifen unterhalb der Kühlfinnen erkennen. Zudem befindet sich oberhalb des mittig platzierten Schriftzugs eine kleine, milchige Aussparung.

corsair-vengeance-led-draufsichtDer Corsair Vengeance LED DDR4-Arbeitsspeicher setzt auf ein vergleichsweise schlichtes Gehäuse mit gezackten Kühlfinnen.

Zum Hingucker wird der Arbeitsspeicher aber erst, sobald er ins Mainboard gesteckt und in Betrieb genommen wird. Fortan leuchtet der Arbeitsspeicher in einem pulsierenden Blauton (es gibt auch Versionen mit roten oder weißen LEDs), was vor allem bei Gehäusen mit Seitenfenster sehr schick aussieht. Vor dem Kauf sollte die Bauhöhe des Arbeitsspeichers beachtet werden, die mit 50 mm recht hoch ausfällt. Daher sollte vorher überprüft werden, ob der Arbeitsspeicher mit dem CPU-Kühler kollidieren könnte, beziehungsweise ob der Kühler um 90 Grad gedreht montiert werden muss.

corsair-vengeance-led-beleuchtungErst im eingeschalteten Zustand wird der Arbeitsspeicher dank der LED-Beleuchtung zum Hingucker.

Das von uns getestete Kit besteht aus zwei Riegeln á acht Gigabyte und bietet somit eine Gesamtkapazität von 16 Gigabyte. Die SPD-Geschwindigkeit beträgt bei einer Spannung von 1,2 Volt 2.133 Megahertz bei einer Latenz von 15-15-15-36. Mit dem Extreme Memory Profile (XMP) kann der Speicher mit wenigen Mausklicks im BIOS auf 3.000 MHz bei 15-17-17-35 angehoben werden.

Bezeichnung

Corsair Vengeance LED

Konfiguration

2x 8 GB

Takt

2.133 MHz / 3.000 MHz

Timings

15-15-15-36 / 15-17-17-35

Spannung

1,2 V / 1,35 V

Abmessungen

~135 x 50 mm

Kühlrippen

Ja

Produktnummer

CMU16GX4M2C3000C15B

Garantie

Lebenslang (limitiert)

Preis

~115 Euro

Leistungstest

Um die Leistung des Arbeitsspeichers zu ermitteln haben wir ihn mit unterschiedlichen Benchmarks getestet. Um die Auswirkungen der höheren Taktfrequenz bei aktiviertem XMP-Profil zu demonstrieren, haben wir ihn zudem mit seinen regulären 2.133 MHz getestet und die Ergebnisse in Diagrammen zusammengefasst.

Testsystem

  • Prozessor: Intel Core i7-6700K 4,0 GHz (Skylake), Turbo Boost aktiv, Hyperthreading aktiviert
  • Mainboard: Asus Maximus VIII Extreme
  • Kühler: Noctua NH-D15
  • Ram: 16 GB Corsair Vengeance DDR4 3.000 MHz CL 15-15-15-35
  • Systemlaufwerk: Intel SSD 750 420 GB
  • Grafikkarte: MSI Radeon R9 390X
  • Betriebssystem: Windows 10 Professional x64
  • Netzteil: be quiet Straight Power 1.000 Watt

Verwendete Software

  • AIDA64 Extreme
  • CineBench R15
  • SiSoftware Sandra

Erklärung zu den Diagrammen: Wenn ihr die Maus auf einen Balken bewegt, wird euch der Produktname und die erreichte Punktzahl angezeigt. Um die Ansicht übersichtlicher zu gestalten, könnt ihr für euch uninteressante Produkte mit einem Klick auf den Produktnamen unterhalb des Diagramms ausblenden.

Der Corsair Vengeance LED DDR4-Arbeitsspeicher liefert gute Resultate ab. Wie sich anhand der Diagramme gut erkennen lässt, profitiert er deutlich von den schnelleren Taktfrequenzen bei aktiviertem XMP-Profil. Im Test lief der Arbeitsspeicher auch bei 3.000 MHz stabil und ohne Probleme.

Fazit

Der Corsair Vengeance LED DDR4-Arbeitsspeicher arbeitet mit 3.000 MHz äußerst flott und läuft stabil auf unserem Testsystem. Das XMP-Profil wurde ohne Umstände erkannt und geladen. Schnelligkeit ist beim Vengeance LED jedoch nicht alles – das eigentliche Highlight ist die (in unserer Version) blaue LED-Beleuchtung, die PCs mit Seitenfenster aufwertet. Mit einem Preis von rund 115 Euro ist der Arbeitsspeicher sicherlich nicht das günstigste DDR4-3.000-Kit mit 16 GB, liegt insgesamt jedoch noch im Mittelfeld. Vor dem Kauf sollte jedoch unbedingt die Bauhöhe beachtet werden.

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ProContra
  • hohe Leistung
  • Bauhöhe kann mit CPU-Kühlern in Konflikt geraten
  • LED-Beleuchtung
 

 

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

…ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

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