Cooler Master Gladiator vs. CM Strom SCOUT - Zwei Gehäuse im Test

In diesem Test betrachten wir uns zwei neue Gehäuse, die unterschiedlicher nicht sein können. Es handelt sich dabei um die Modelle Gladiator 600 und CM Storm Scout, die aus dem Hause Cooler Master stammen. Während das Gladiator Case für preisbewusste Käufer gedacht ist, die auch nicht viel Schnickschnack am Gehäuse benötigen, spricht das CM Sniper Scout vor allem Gamer und Modder an.

Auch wenn beide Gehäuse auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken haben sie mehr Gemeinsamkeiten, als man denken würde. Die Unterschiede und die Testergebnisse finden sie auf den folgenden Seiten.

 

Lieferumfang

  • Anleitung
  • Schrauben
  • FDD-Track
  • Laufwerksschienen
  • Speaker
  • Kabelbinder 
  • Staubfilter für Netzteilschacht

 

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Technische Daten Cooler Master RC-600-KKN1-GP Gladiator 600

  • Maße: 202 x 440 x 485 mm (BxHxT)
  • Material: Stahl
  • Einbauschächte:
    - 5x 5,25" extern
    - 1x 3,5" extern (mittels Zubehör in 5,25" Schacht)
    - 5x 3,5" intern
  • Lüfter (im Lieferumfang):
    - 1x 120 mm Front, transparent mit roten LEDs
    - 1x 140 mm Deckel, schwarz
  • Lüfter (optional):
    - Front 140 statt 120 mm
    - Seite: 120 oder 140 mm
    - Rückseite: 120 mm
    - Deckel: 140 statt 120 mm
  • I/O Panel:
    - 2x USB 2.0
    - 1x eSATA
    - 1x Mikrofon
    - 1x Audio
  • Erweiterungsslots: 7
  • Gewicht: 7 kg
  • Sonstiges:
    - Schraubenloses Montagesystem
    - Vibrationsdämpfung bei Laufwerksschienen für Festplatten
    - Kabel können hinter dem Mainboard verlegt werden

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Eigenschaften

Als Gladiator bezeichnet der Hersteller seinen neusten Spross, der von außen, bei einer Größe 202 x 440 x 485 mm (BxHxT) von auf den ersten Blick jedoch keinen mächtigen Eindruck macht. Das fast komplett schwarze Stahlgehäuse mit Mesh-Gitter Front und einem aus Kunststoff gefertigtem, spiegelndem Frontpanel hebt sich in Sachen Design nicht sonderlich von den Modellen anderer Hersteller ab. Was also veranlasst Cooler Master zu dieser Namensgebung? Sind es die Features im Inneren? Später dazu mehr.

Die matt-schwarze Oberfläche des nur ca. 7 kg schweren Gladiators 600 geht fließend in die der Front über. Die Metall- und Kunststoffelemente sind somit optisch kaum zu unterscheiden. Wenig spektakulär treten auch die beiden Seitenteile in Erscheinung, die sich getrennt voneinander abnehmen lassen und die mithilfe von Thumbscrew am Gehäusecorpus gesichert werden. Während die von vorne aus betrachtet rechte Seite ohne Besonderheiten daher kommt, weist die linke Seite zumindest zwei Gitteröffnungen für je einen 120 mm Lüfter auf. Ein Seitenfenster, das Einblick ins Innere des Gehäuses ermöglicht hätte, ist nicht vorhanden.

 

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Dagegen sieht der Frontbereich schon wesentlich interessanter aus. Mesh-Gitter Laufwerksblenden, ein großes silbernes Cooler Master Logo und das Frontpanel samt Schnittstellen lockert das sonst ehr trist wirkende Design etwas auf. Besonders das I/O-Panel mit seinen abgegrundeten Ecken und dem glänzendem Kunststoff ist ein Blickfang. Dort sind neben den USB- und Audio-Schnisttellen auch der Power- bzw. Reset-Schalter vorzufinden. Freunde von eSATA-Geräten können sich freuen, Cooler Master hat auch bei diesem Modell nicht auf eine eSATA-Schnittstelle verzichtet. Neben den ganzen Elementen befindet sich direkt über den beiden Status-LEDs noch ein kleiner Button, auf dem eine Glühbirne abgebildet ist. Dieser signalisiert dem Anwender, dass damit die LED-Beleuchtung des Gehäuses aktiviert bzw. auch wieder deaktiviert werden kann. 

Sowohl der abgerundete Frontbereich, als auch die weitere Außenhülle weisen keinerlei Mängel auf. Wie es im Innenraum aussieht, lesen sie auf der nächsten Seite.

 

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