Test: Silencio 550 Gehäuse von Cooler Master

Geschrieben von Redaktion am 29.08.2011.

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Cooler Master hat sich mit dem Silencio 550 Gehäuse zur Aufgabe gemacht, ein – wie der Name bereits vermuten lässt – besonders leises Gehäuse auf den Markt zu bringen. Ob dies gelungen ist und inwiefern dieses Gehäuse für viele Anwender interessant werden kann, werden Ihnen die nächsten Seiten zeigen.







Silencio550_k

Lieferumfang

  • Mehrsprachige Anleitung
  • Schrauben
  • Speaker
  • Kabelbinder
  • zwei bereits vorinstallierte Lüfter
  • Montagematerial für Laufwerke
  • Halterung für 2,5“ Festplatte im 3,5“ Slot
  • Hot Swap fähiger 3,5″ X-dock im 5,25“ Schacht (bereits im Gehäuse installiert)

Technische Details

  • Maße: 210 x 415,5 x 505,2 mm (BxHxT)
  • Material: Stahl
  • Gewicht: 9,2 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Format: ATX / Micro-ATX
  • Lüfter:1x 120 mm (Front, 800 U/Min), 1x 120 mm (Rückseite, 800 U/Min), 1x 140 / 2x 120 mm (Front, optional, statt 1x 120 mm)
  • Laufwerksschächte:
    • 3x 5,25 Zoll (extern)
    • 1x 3,5 Zoll (extern, SATA Hot-Swap, belegt 1x 5,25 Zoll Slot)
    • 7x 3,5 intern (+ 1x Halterung für 2,5 Zoll)
  • Netzteil (optional): Standard ATX
  • Erweiterungsslots: 7
  • I/O Panel:
    • 1x USB 3.0
    • 1x USB 2.0
    • 1x je Audio In / Out
    • SD-Card Reader
  • Maximale Grafikkartenlänge: 281 mm Maximale CPU-Kühlerhöhe: 154 / 400 / 427 mm (mit HDD-Käfig / ohne HDD-Käfig mit Frontlüfter / ohne HDD-Käfig ohne Frontlüfter)

 

Design & Eigenschaften

Das Silencio 550 ist durchgehend in Schwarz gehalten, nur der blaue USB 3.0-Anschluss an der Oberseite setzt einen minimalen Farbakzent. Neben ihm befindet sich ein weiterer USB 2.0- Anschluss, die obligatorischen Mikrophon und Kopfhörer Eingänge, die schlichten Buttons für Systemstart und Reset sowie ein SD-Karten Slot, der wesentlich zu einem ersten positiven Eindruck beiträgt. Die Front des Gehäuses ziert eine schwarz glänzende Tür, die durch Magneten gut am Gehäuse gehalten wird, bei vertikalem Transport jedoch nicht eine Öffnung der Tür verhindern können. Stabil wirkende Scharniere und eine eingebaute lärmdämmende Schicht aus Schaumstoff lassen dieses System jedoch trotzdem in einem durchweg guten Licht erscheinen.

Bis auf die aus Kunststoff verarbeitete Front ist das Gehäuse aus stabilem Stahl gefertigt. Das Gehäuse kann zudem mit einer durchweg sehr guten Verarbeitungsqualität glänzen und wird mit vier Gummifüßen ausgeliefert.

 

Hinter der Tür befinden sich die drei  5,25“- Schächte, von denen jedoch bereits einer durch den X-Dock für einen schnellen Anschluss einer 3,5“-Festplatte belegt wird. Wen diese Öffnung in der Front stört, bekommt zwar vom Hersteller leider keine Abdeckung mitgesandt, kann jedoch nach Lösen der Schrauben das Dock entfernen und  durch eine der beim Einbau eines CD-Laufwerks frei gewordenen oberen Abdeckungen die Öffnung verschließen. Im unteren Teil der Front befindet sich zudem ein leicht entfernbarer Staubfang für die dahinter liegenden Lüfter. Damit auch bei geschlossener Tür genügend Frischluft durch das PC-System zirkuliert, sind an den Frontseiten Lüftungsschlitze eingearbeitet. Die Ober- und die beiden Außenseiten sind nämlich ansonsten zur Geräuschreduzierung durchgehend geschlossen.

Innenraum & Installation

Die beiden durchgehend mit Dämmmaterial ausgestatteten Seitenteile eröffnen nach Abnahme den Blick auf ein wohl durchdachtes Innenraum-Konzept. Zur Front hin befinden sich im oberen Drittel die bereits angesprochenen 3,5“ Schächte, die mit dem mittlerweile bekannten schraubenlosen Sicherungssystem ausgestattet sind. Darunter befinden sich zwei Halterungen für mehrere 3,5“-Festplatten, die ebenfalls ohne Schrauben einfach und fest gesichert werden können. Der Clou bei der oberen Halterung, die vier der sieben Slots beinhaltet, ist, dass sie sich nach Lösen der Schrauben einfach zur Seite hin entnehmen lässt. Wer also nur drei oder weniger 3,5“-Slots benötigt, kann nun ohne Probleme auch sehr großformatige Grafikkarten einbauen und minimiert zudem den Widerstand für die vom Frontlüfter angezogene Luft.

Im hinteren Bereich findet auf dem Boden das Netzteil seinen Platz. Durch eingebaute Gumminoppen wird die Vibrationsübertragung auf das Gehäuse verhindert und so die Lautstärke erneut minimiert. Der Staubfilter kann leicht und unkompliziert von außen abgenommen und gereinigt werden.

Der Mainboardschlitten, an dem das Mainboard befestigt wird, weist eine Aussparung für die problemlose Installation des CPU-Kühlers auf und Kabel können hinter ihr untergebracht werden, so dass einem optimierten Kabelmanagement nichts mehr im Wege steht.

 

Lautstärke & Kühlung

Wie bereits mehrfach angesprochen, setzt Cooler Master bei diesem Gehäuse vor allem auf eine möglichst geringe Lautstärkeentwicklung. Die Seitenteile sind mit Schallzerstreuendem  Akustikschaumstoff ausgestattet und die Tür mit einfachem Dämmmaterial. Warum dies nicht zumindest noch bei der Deckenpartie fortgesetzt wurde, ist uns fraglich. Nichtsdestotrotz konnte uns die Lautstärke des Gehäuses beeindrucken, da vor allem die beiden von Werk aus eingebauten Lüfter ausgesprochen leise und kaum wahrnehmbar gearbeitet haben. Wem diese beiden 120 mm Lüfter nicht reichen, kann einen weiteren in die Frontpartie einbauen, oder optional auch stattdessen einen 140mm Lüfter installieren. Außerdem kann eine externe Wasserkühlung angeschlossen werden.

 

Fazit

Das Silencio 550 Gehäuse von Cooler Master macht seinem Namen alle Ehre. Es ist aber nicht nur leise, sondern überzeugt auch in anderen Bereichen:  Die edle und schlichte Erscheinung, die unkomplizierte Installation und die durchweg gute Verarbeitung. So ist dieses Gehäuse sowohl optimal für einen Wohnzimmer-PC geeignet, aber auch für Gamer ist es eine interessante Alternative zu den sonst üblichen typischen Gamer-Gehäusen.

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Pro

  • Eingebaute Dämmung
  • Leise Lüfter
  • SSD-Support
  • USB 3.0-Support
  • X-Dock
  • Gute Verarbeitung

Contra

  • Nur drei Lüfter installierbar
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