Test: Wavemaster MX3+ 2.1-Soundsystem

Geschrieben von Niklas Ludwig am 27.11.2013.

Wavemaster MX3+ Startbild

Vor mehr als vier Jahren testeten wir das Wavemaster MX 3+ bereits schon einmal. Nun haben wir die zweite Generation in unserer Redaktion vorliegen. Diese bietet eine neue Bedieneinheit, Eco-Standby-Funktion, einen optimierten Anschluss für mobile Audioquellen und einen integrierten Kopfhörerverstärker. Wie sich die Neuauflage gegenüber ihrem Vorgänger schlägt, verrät euch dieser Test.





Technische Daten

  • Lautsprecher: Subwoofer 13 cm Langhub-Tieftöner, Satelliten 7 cm Breitbandlautsprecher
  • Verstärker: integriert (3 Kanäle)
  • Ausgangsleistung (RMS): Subwoofer 30 Watt, Satelliten 2 x 10 Watt
  • Frequenzbereich: Subwoofer 30 – 150 Hz, Satelliten 150 – 20.000 Hz
  • Eingangsempfindlichkeit: Subwoofer Line-in 500 mV, Remote Line-in 250 mV
  • Kabel-Fernbedienung: mit On/Standby, Lautstärkeregler, Kopfhöreranschluss (verstärkt) und Line-In
  • Satellitenlautsprecher: kompakte Bauweise mit Wandaufhängung, abnehmbaren Schutzabdeckungen und 3m Anschlusskabel
  • Subwoofer: Holzgehäuse mit Bassreflex-Technologie, Bassregler, Höhenregler und Netzschalter
  • Netzteil: intern, 100-240 Volt ~ 50/60 Hz, 0.7A max., Standby Power <0.5 W (230V)
  • Anschluss: 3,5 mm Stereo Klinkenstecker oder Cinch
  • Maße (BHT): Satelliten =  82 x 178 x 98 mm, Subwoofer = 180 x 280 x 265 mm

LieferumfangWavemaster MX3+ - Lieferumfang

  • Wavemaster MX3+
  • Tischbedieneinheit
  • Klinke auf AUX-Adapter
  • Bedienungsanleitung

 

Design & Verarbeitung

Die Satelliten des Wavemaster MX3+ kommen in einer schicken mattschwarzen Optik daher und verfügen über 70-mm-Breitbandlautsprecher. Durch die abgerundeten Kanten wirkt das Design der Satelliten harmonisch. Auffällig ist das geringe Gewicht von 35 Gramm. Das Schutzgitter lässt sich entfernen, wodurch das Design unserer Meinung nach deutlich aufgewertet wird. Da sich über Geschmack bekanntlich nicht streiten lässt, liegt dies im Auge des Betrachters. Auf der Rückseite befindet sich das integrierte Lautsprecherkabel, welches mit drei Metern Länge für die meisten Schreibtische ausreichen sollte. Zudem verfügen die Satelliten auf der Rückseite über eine Vorrichtung zur Wandmontage. Damit die Satelliten auf dem Schreibtisch nicht verrutschen, hat Wavemaster vier Gumminoppen auf der Unterseite angebracht.

Wavemaster MX3+ - Frontansicht Wavemaster MX3+ - Satelliten

Der Subwoofer wurde aus Holz gefertigt und wiegt knapp drei Kilogramm. Er ist ebenfalls schwarz lackiert, wirkt jedoch nicht so matt wie die Satelliten. Auf der Vorderseite sitzt die Bassreflexöffnung. Den Schall gibt der Subwoofer über die linke Seite ab. Dort sitzt hinter einem runden Schutzgitter der 130-mm-Tieftöner. Die Rückseite beherbergt Regler für den Bass sowie die Höhen. Quellen können über einen Line In-Eingang oder die Bedieneinheit eingespeist werden, doch dazu gleich mehr. Ansonsten findet sich auf der Rückseite noch der Anschluss für die Lautsprecher sowie für die Bedieneinheit. Der Stromanschluss ist fest mit dem Subwoofer verbunden. Eingeschaltet werden kann der Subwoofer über den Netzschalter. Laut Herstellerangaben verbraucht das System im Standby-Modus weniger als 0,5 Watt. Unsere Messung mit dem Voltcraft Energy Monitor 3000 bestätigt das. Laut dem Messgerät verbraucht das System 0,1 Watt im Standby.

Wavemaster MX3+ - SubwooferWavemaster MX3+ - Subwoofer Rückseite 

Kommen wir abschließend zur schwarzen, runden Bedieneinheit. Diese sieht vom ganzen System am edelsten aus. Zwar besteht die Oberfläche aus Kunststoff, doch gerade der große Drehregler wirkt durch seine gebürstete Aluminium-Optik sehr edel. Um die Lautstärke zu erhöhen, wird der Regler im Uhrzeigersinn gedreht. Ein Klickgeräusch und eine blaue LED geben darüber Auskunft, dass das System nun eingeschaltet ist. Die Bedieneinheit bietet zudem die Möglichkeit, Kopfhörer über einen Ausgang, der mit einem zusätzlichem Verstärker ausgestattet ist, anzuschließen. Über einen, auf mobile Quellen ausgelegten, Line-In-Eingang können Geräte wie Smartphones angeschlossen werden. Werden Quellen über die Bedieneinheit angeschlossen, wird die Quelle am stationären Eingang stummgeschaltet.

Klangeindruck

Wavemaster MX3+ - BedieneinheitZwar hatten wir bereits dem Vorgänger des MX3+ einen guten Klang bescheinigt, doch seitdem sind vier Jahre ins Land gezogen. Diese Zeit hat Wavemaster genutzt um das System weiterzuentwickeln, bzw. zu verbessern. Die Höhen sind sehr präsent, ohne übersteuert zu wirken, überlagern jedoch etwas die Mitten. Der Subwoofer spielt stark auf, könnte jedoch etwas präziser spielen.  Bässe wirken knackig wie sie für ein System dieser Preisklasse sein sollten. Allgemein ist das MX3+ für seine Größe recht pegelfest: Sowohl am Subwoofer angeschlossene stationäre Quellen mit hohem Line-In-Pegel als auch über die Bedieneinheit angeschlossene mobile Quellen mit geringem Line-In-Pegel ließen sich ohne zu übersteuern wiedergeben.

Fazit

Für circa 50 Euro erhält der Käufer ein äußerst solides 2.1-Soundsystem mit praktischer Bedieneinheit und einem guten Klang. Natürlich dürfen hier keine Wunder erwartet werden, für die Größe des Systems ist der Klang jedoch als sehr gut zu bezeichnen. Positiv hervorheben möchten wir zudem die verschiedenen Eingänge für mobile und stationäre Quellen, wodurch es zu keinem Übersteuern des Klangs kommt und das System auch bei angeschlossenen mobilen Quellen einen hohen Pegel erreicht. Das Design ist sicherlich Geschmackssache, wirkt aber dem Preis angemessen. Besonders die Bedieneinheit fällt mit dem Regler in Aluminium-Optik positiv ins Auge. So bietet das Soundsystem wie sein Vorgänger ebenfalls sehr guten Klang zu einem unschlagbaren Preis. Wer ein einfaches 2.1-Soundsystem für seinen Schreibtisch sucht, kann für 50 Euro getrost zum Wavemaster MX3+ greifen.Wavemaster MX3+Pro

  • geringer Preis
  • praktische Tischfernbedienung
  • Eingänge für stationäre und mobile Quellen

Contra

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

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