First Class: be quiet! Dark Power Pro jetzt mit 750 Watt

Nachdem wir uns bereits das be quiet! Dark Power Pro mit 650 Watt angesehen haben, haben wir in diesem Review uns das 750 Watt Modell vorgenommen und ausgiebig getestet. Welche Unterschiede es zwischen den beiden Modellen gibt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Das neue be quiet Dark Power Pro 750 Watt wird mit dem Slogan umworben: "Erleben Sie First Class Technology." Der Begriff First Class steht dabei für ein hochwertiges Netzteil, das dem Kunden den höchst möglichen Komfort bieten soll. Ob das Netzteil den vorab hohen Erwartungen entsprechen kann, erfahren Sie im folgenden Review.

 

be quiet! Dark Power Pro 750 Watt

+3,3V

+5V

+12V

-12V

+5sb

Effizienz

Gesamt-
leistung

Preis

26A

30A

6x20A

0,8A

4,0A

bis zu 88%

750 Watt

~ 140,-

 

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Lieferumfang

  • 7x Klett-Kabelbinder

  • 6x Kunststoff-Kabelbinder

  • 1x Anleitung (in verschiedenen Sprachen)

  • 1x Stromkabel

  • 5x Thumbscrews (schwarz)

  • 5x Schrauben (schwarz) 

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Die dunkelgraue Metalloberfläche des Netzteils wurde sauber verarbeitet. Alle Kanten wurden abgerundet. Aufgrund der hohen Qualität entsteht zudem ein Spiegeleffekt. Insgesamt weist das Netzteilgehäuse eine Länge von 18 cm auf. In kleineren PC-Gehäusen kann das schon einmal eng werden und den Einbau gar unmöglich machen.

Als Belüftungsmaßnahmen befinden sich auf der Netzteilrückseite, die später nach dem Einbau auch nach außen sichtbar werden, wabenartige Lüftungslöcher, die ein Entweichen der erwärmten Luft ermöglichen soll. Des Weiteren ist auf der Unterseite ein Lüftungsloch samt schwarzen Gitter vorzufinden, hinter dem sich ein 120 mm Lüfter befindet. Seine schwarzen Lüfterblätter werden nicht durch LEDs angestrahlt.

Da es sich bei diesem Netzteil um ein Produkt mit dem sogenannten Kabelmanagementsystem handelt, befinden sich auf einer Seite entsprechende Ports, die sich sowohl farblich, als auch in ihrer Form voneinander unterscheiden. Eine Verwechselung ist daher nicht möglich. Zusätzliche Hilfestellung bietet die sehr ausführliche Anleitung, die zudem in mehreren Sprachen vorliegt. Der Vorteil eines Kabelmanagementsystems ist es, dass der User Kabel beliebig hinzufügen und entfernen kann. So kann der Steckerbedarf an die Bedürfnisse angepasst werden und überflüssige Kabel samt Stecker verschwinden wieder im Karton. Dies spart Zeit bei der Installation und spart Platz im Gehäuse, was wiederum vorteilhaft für die interne Belüftung des Systems ist.

 

Unterschiede zum 650-Watt-Modell

Auf den ersten Blick fällt das Kaltgerätekabel auf, das im Vergleich zu herkömmlichen Kabeln etwas dicker ist und einen geänderten Stecker aufweist, der in den entsprechenden Anschluss des Netzteils gesteckt wird.

Des Weiteren besitzt das 750-Watt-Modell zwei zusätzliche (grüne) Stromports mit denen noch zwei zusätzliche Grafikkarten 6+2 Pin mit Strom versorgt werden können. Insgesamt unterstützt dieses Netzteil vier Grafikkarten.

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Technische Daten (Herstellerangaben)

  • 750W

  • Active-PFC

  • 1 Lüfter (120mm schwarz - ohne Beleuchtung)

  • Fansteuerung (< 17dBA)

  • Kabelummantelung aller Kabelstränge

  • SLI/Crossfire-Unterstützung

  • Quad-SLI Support

  • Kabelmanagement

  • 6x 12V-Leitungen á 20A (zusammen max. 60A)

  • Effizienz bis zu 88% (80Plus-Zertifikat)

  • 3 Jahre Garantie und 48h Vor-Ort-Austauschservice

  • Nachlaufsteuerung

  • ECASO Thermotechnologie (Fan-Controller für Gehäuselüfter)

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Anschlüsse

  • 14 x 4-Pin-Molex Stecker (ohne Easy-Plug-Technik)

  • 2 x Floppy-Stecker

  • 8 x S-ATA

  • 1 x 12V-P4-Anschluss

  • 4 x 12V-6+2-Pin-PCI-Express-Anschluss

  • 1 x 24/20-Pin-Hauptstromstecker

  • 1 x 8 Pin-EPS-Anschluss

  • 1 x 3-Pin-Kabel zur Übermittlung der Drehgeschwindigkeit des Lüfters

  • 4 x 3Pin/4-Pin-Stecker für Gehäuselüfter

  • Kabellänge Hauptstromkabel = 55cm

 

Kühlung

Ein großer, schwarzer 120 mm Lüfter, der sich auf der Unterseite des Netzteils befindet, soll für ausreichend Frischluft sorgen. Dabei erzeugt er je nach Auslastung und daraus resultierender Wärmeentwicklung im Netzteil nur einen geringen Geräuschpegel (mind. 17 dBA). Im normalen Betrieb ist der Lüfter jedoch kaum wahrnehmbar.
Ein zusätzliches Feature ist die integrierte Lüftersteuerung, mit der es möglich ist über entsprechend beiliegende Kabel bis zu vier Lüfter (ein Lüfter pro Kabelstrang), wahlweise über den 3-Pin oder den 4poligen Anschluss, automatisch steuern zu lassen. Dabei werden die Lüfter mit mindestens 6,5 Volt versorgt. Steigt die Netzteiltemperatur, so steigt auch die Spannung für die Lüfter in 0,01 Volt Schritten.
Damit der User auch immer die Kontrolle über die Umdrehungsgeschwindigkeit des Lüfters hat, kann das 70cm lange Signalkabel an einen entsprechenden Anschluss auf dem Mainboard verbunden werden.

Des Weiteren besitzt das Netzteil eine Nachlaufsteuerung, d.h. nach dem Abschalten des Systems läuft der Lüfter einige Minuten weiter, um erwärmte Luft aus dem System zu befördern, sodass, gerade im Sommer, ein Hitzestau vermieden werden soll.

 

Fazit

Auch das be quiet! Dark Power Pro mit 750 Watt kann im Test mit seinen stabilen Spannungen und mit seiner nahezu unendlichen Power punkten. Unser Testsystem, selbst in Verbindung mit einem leistungsstarken Peltier-Element, stellte kein Problem für das Netzteil dar. Der großzügige Lieferumfang, das ausführliche Handbuch und die sehr gute Verarbeitungsqualität unterstützen den insgesamt positiven Eindruck.

 

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Pro

  • stabile Spannungen

  • hochwertige Verarbeitung

  • farbliche Markierung der Stromports

  • Lüftersteuerung

  • Crossfire- / SLI-Support

  • Kabellänge

  • Lieferumfang

  • Support von 4 Grafikkarten

Contra

  • k.A.

Das Netzteil können Sie u.a. hier kaufen.


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