Test: Acer Aspire S7 Ultrabook

Geschrieben von Niklas Ludwig. Veröffentlicht in Notebooks.

Acer Aspire S7 Startbild

Der Ultrabook-Markt ist hart umkämpft, es gibt unzählige Modelle die einen Käufer suchen. Die bekanntesten sind sicherlich die Samsung Serie 9, die Asus Zenbook-Reihe und die Vaio Pro Ultrabooks von Sony. Mit dem Aspire S7 greift Acer genau diese Modelle an. Ob das 13,3 Zoll große Ultrabook mit Aluminium-Gehäuse und Gorilla Glas-Deckel eine Alternative zu genannten Modellen ist, verrät euch unser Test.




Technische Daten

  • Modell/Prozessor: Intel Core i7-4500U 1,8 GHz
  • Betriebssystem: Original Windows 8 64 Bit
  • Arbeitsspeicher: 8 GB 1600 MT/s DDR3L-SDRAM
  • Display: 33,7 cm (13,3 Zoll) WQHD-Display
  • Auflösung: 2.560 x 1.440 (16:9)
  • Grafikkarte: Intel HD Graphics 4400
  • Speichermedien: Solid State Drive 256 GB Raid 0
  • Audio: 2 Stereo-Lautsprecher, 1 x integriertes Mikrofon
  • Standardakku: Lithium-Polymer 6.280 mAh
  • Anschlüsse: 2 x USB 3.0, 1 x Kopfhörer, Mikrofoneingang über Kopfhöreranschluss, HDMI-Ausgang
  • Multi Memory Kartenslot: MMC, SDHC, SDXC, SD,
  • Maße: (B x T x H) 323 x 223 x 12,9 mm
  • Gewicht 1,30 kg

Lieferumfang

  • Acer Aspire S7 Ultrabook
  • Adapter (Ethernet, VGA, USB)
  • Netzadapter
  • Bedienungsanleitung

Design & Verarbeitung

Äußerlich zeigt sich das Acer Aspire S7 von seiner besten Seite. Sowohl der Deckel als auch der Boden sind in einem schlichten Weiß gehalten. Der aus Gorilla Glas gefertigte Deckel wird durch eine dünne Aluminiumumrandung aufgewertet, die dem Ultrabook ein elegantes Äußeres verleiht. Zwei LEDs auf der Oberseite des Scharniers geben Auskunft darüber, ob das Ultrabook im Betrieb ist und ob es geladen wird. Der Boden besteht aus Magnesium und beherbergt zwei Lautsprecher mit Dolby-Technologie. Beim Aufklappen fällt sofort das edle Aluminiumgehäuse auf. Die Tastatur nimmt vergleichsweise wenig Platz weg, wodurch zwischen Display und Tastatur viel Freiraum ist und das Design sehr aufgeräumt wirkt. Die Tastatur verfügt über eine Hintergrundbeleuchtung mit der es sich auch bei schlechtem Licht gut arbeiten lässt. Auf Wunsch regelt ein Sensor die optimale Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung.

Der 13,3 Zoll große Bildschirm selbst ist von einem weißen Rahmen umgeben. Der Bildschirm setzt auf LED-Hintergrundbeleuchtung und ein IPS-Panel. Daher ist die Blickwinkelunabhängigkeit sehr gut – das Display lässt sich aus nahezu jeder Position gut betrachten. Leider ist das Display nicht entspiegelt, was sich besonders im Freien bemerkbar macht. Dafür ist die maximale Helligkeit recht hoch, wodurch dieses Manko teilweise kompensiert werden kann. Die Auflösung beträgt enorme 2.560 x 1.440 Bildpunkte, woraus ein gestochen scharfes Bild resultiert. Durch den verbauten Touchscreen kann das Aspire S7 auch per Zehnfingereingabe bedient werden. Die verbauten Scharniere sorgen dafür, dass der Bildschirm bei Berührungseingaben nicht nach hinten kippt. Gleichzeitig erlauben sie ein Aufklappen bis zu 180 Grad. Mit einer Tastenkombination lässt sich die Anzeige in 90 Grad-Schritten drehen. Dieses Feature soll dazu dienen, Informationen mit Arbeitskollegen oder Freunden auszutauschen, während das Ultrabook wie ein Buch aufgeklappt auf dem Tisch liegt.

Acer Aspire S7 - Draufsicht Acer Aspire S7 - Anschlüsse links

Die linke Seite beherbergt den Stromanschluss, Powerbutton, einen USB-3.0-Port und SD-Kartenleser. Auf der gegenüberliegenden Seite hat Acer einen Audiojack, HDMI-Ausgang, eine Adapterschnittstelle und einen weiteren USB-3.0-Port untergebracht. Mit dem Adapter lässt sich das Ultrabook auch via Ethernet Kabel ans Internet oder über einen VGA-Ausgang beispielsweise an einen Beamer anschließen. Zudem befindet sich am Adapter ein USB-2.0-Port. Mit 1,3 Kilogramm ist das Aspirer S7 angenehm leicht, Konkurrenten wie das Sony Vaio Pro 13 bringen aber ein paar Gramm weniger auf die Waage. Design und Verarbeitung haben

Acer Aspire S7 - Anschlüsse rechts Acer Aspire S7 - Geöffnet

Leistung

Ein Intel Core i7 4500U verrichtet im Inneren des Ultrabooks seinen Dienst. Der Prozessor verfügt über zwei Kerne mit 1,8 Gigahertz Taktfrequenz. Dank Hyperthreading sind jedoch vier Threads möglich und im Turbomodus kann die Taktfrequenz auf bis zu drei Gigahertz hochschnellen. Acht Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Intel HD 4400 Grafikkarte runden das Hardwarepaket ab.

Acer Aspire S7 - Geöffnet 2 Acer Aspire S7 - Tastatur

Eine Besonderheit gegenüber vieler Konkurrenzprodukte ist das verbaute 256 Gigabyte große Solid State Drive. Es wird im Raid 0-Modus betrieben und ermöglicht so schnellere Datenübertragungsraten. Der Lüfter ist die meiste Zeit über kaum bis gar nicht zu hören. Unter Volllast wird er zwar deutlich hörbar, fällt aber nicht unangenehm auf. Hardwareseitig ist das Acer Aspire S7 sehr gut ausgestattet und sollte für die nächsten Jahre gut gerüstet sein.

Lautsprecher Teufel

Fazit

Acer liefert mit dem Aspire S7 ein schickes und leistungsstarkes Ultrabook ab. Das Touch-Display ist sehr hochauflösend und kann eine sehr gute maximale Helligkeit aufweisen. Diese ist aber auch vonnöten, da es besonders im Freien zu unschönen Spiegelungen kommt. Die Hardwareausstattung ist über jeden Zweifel erhaben und die Verarbeitung auf sehr hohen Niveau. Dank der Kombination aus Aluminium, Gorilla Glas und Magnesium sieht das Ultrabook zudem äußerst schick aus! Ein Manko, das aber viele Ultrabooks aufweisen, ist der nicht austauschbare Akku. Das Acer Aspire S7 kostet derzeit circa 1.500 Euro.

Pro

  • schickes Design
  • sehr gute Verarbeitung
  • leistungsstarke Hardware
  • hochauflösender Touchscreen

Contra

  • Akku nicht austauschbar
  • spiegelndes Display

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...studiert Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und arbeitet nebenbei für Allround-PC. In seiner Freizeit schaut er gerne Filme mit seinen Freunden oder erkundet mit dem Mountainbike neue Strecken im Wald.

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