Werbung: Fossil Q Activist Hybrid Smartwatch im Test

Schicke Armbanduhr mit intelligenten Extrafunktionen

Geschrieben von Robin Cromberg am 15.09.2017.

Wer die Fossil Q Activist am Handgelenk eines Freundes sieht, wird sich vermutlich zunächst nicht viel mehr denken als vielleicht „Was für eine schicke Uhr“. Dass die scheinbar gewöhnliche Armbanduhr jedoch noch ein paar Asse im Ärmel hat, lässt sich mit dem bloßen Auge nicht ausmachen. Denn bei der Fossil Q Activist handelt es sich um eine Hybrid Smartwatch. Was sich hinter dieser Bezeichnung verbirgt und warum sie auch für Smartwatch-Zweifler interessant sein könnte, führen wir auf den folgenden Zeilen genauer aus.

Technische Daten

KompatibilitätAndroid 5.0+, iOS 9+
KonnektivitätBluetooth 4.1
MaterialEdelstahl, Metall, Leder
BatterieCR2412, 6 Monate Laufzeit
Abmessungen Gehäuse42 x 12 mm
Gewicht88 g
Preis179,00 Euro

Lieferumfang

  • Fossil Q Activist Smartwatch
  • Kurzanleitung
  • Werkzeug

Design & Verarbeitung

Fossil bezeichnet die Q Activist als Hybrid Smartwatch, es handelt es sich dabei also nicht um die Handgelenk-Version eines Smartphones, wie man es von vergleichbaren Produkten von ASUS, LG, Motorola oder Apple kennt. Stattdessen legen wir uns mit der Fossil Q Activist einfach eine sehr hübsche, analoge Armbanduhr ums Handgelenk, welche sich das Prädikat „Smart“ erst gekoppelt mit dem Smartphone dazuverdient. Das runde Metallgehäuse ist tiefschwarz gehalten, die Rückseite aus rostfreiem Edelstahl ist nicht zusätzlich gefärbt. Auch das Ziffernblatt ist schwarz mit senfgelben Markierungen, wobei die Stundenmarkierungen leicht hervorstehen und so die Zeitanzeige ein wenig plastischer wirken lassen. Im Radius des Stundenzeigers fällt das Ziffernblatt etwa einen Millimeter nach innen ab, dort befindet sich eine weitere, im Halbkreis angeordnete Anzeige.

Fossil setzt auf ein analoges Ziffenblatt. (Bild: Fossil)

Am rechten Lünettenrand flankieren zwei rechteckige Drucktasten eine dritte, runde Taste, wie wir sie von klassischen Uhren kennen. Mit diesen werden die smarten Funktionen gesteuert. Das 22 Millimeter breite Gummiarmband ist oberseitig mit hellbraunem Leder bezogen, weiße Stoffnähte bringen zusätzlich ein wenig Farbe ins Spiel. Durch die Gummibeschichtung der Innenseite kann Schweißgeruch oder besondere Wärmeentwicklung beim Tragen verhindert werden. Die Dornschließe ist ebenfalls aus schwarzem Metall gefertigt, zwei Lederringe helfen beim fixieren des Uhrbandes. Das Armband kann bei Bedarf gegen jedes passende Band ausgewechselt werden.

Die Fossil Q Activist macht in Material- und Verarbeitungsqualität einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Tasten auf der Seite haben einen guten Druckpunkt und sitzen fest in ihren Fassungen. Die Q Activist ist zudem Wasserdicht bis 5 ATM, muss also beim Duschen, Baden oder Händewaschen nicht abgenommen werden.

Bedienung

Auf den ersten Blick ist für den unwissenden Betrachter nicht ersichtlich, dass es sich bei der Fossil Q Activist um eine Smartwatch handelt. Auch beim Tragen verhält sie sich unscheinbar, liegt nicht schwer am Handgelenk und bedarf zunächst keine Einarbeitung. Die smarten Funktionen nehmen bei der Verbindung mit dem Smartphone Einzug. Die Kopplung läuft via Bluetooth und ohne Probleme ab. Fossil gibt eine Verbindungsreichweite von 10 Metern an, allerdings gäbe es kaum eine Situation, in der sich Uhr und Smartphone derart weit voneinander entfernen würden. Dennoch haben wir diese Angabe getestet und können bestätigen, dass die Kommunikation beider Geräte auch noch auf mittlere Entfernungen gewährleistet ist.

Die seitlichen Tasten steuern die Smart-Funktionen. (Bild: Fossil)

Im Google Play Store und App Store von Apple kann die Q App heruntergeladen werden, dort registrieren wir uns mit der E-Mail-Adresse, dem Facebook Konto oder dem Google Konto. Persönliche Daten wie Geburtstag, Gewicht und Größe werden für einen Aktivitätsalgorithmus erfasst, um genauere Ergebnisse liefern zu können. Anschließend können Personen ausgewählt werden, bei deren Nachrichten ein Vibrationsalarm ausgelöst werden soll. Je mehr Personen in diese Liste aufgenommen werden, desto häufiger vibriert möglicherweise die Uhr, was sich wiederum auf die Batterielaufzeit auswirkt. Ergo kann sich die angegebene Laufzeit von rund 6 Monaten durchaus verringern, wenn sich ausnahmslos jeder Kontakt per Vibration bemerkbar machen kann.

Am Handgelenk von DJ Felix Jaehn lässt sich die Fossil Q Activist nicht als Smartwatch identifizieren. (Bild: Fossil)

In der App können nun persönliche Ziele festgelegt werden, weiterhin bietet sich hier ein Fitnesstracker mit Schrittzähler und Kalorienanzeige, sowie eine Funktion zur Schlafüberwachung. Die Funktion der drei physischen Tasten wird ebenfalls ganz unkompliziert über die App festgelegt, für unseren Test fungierte der obere Button als Stoppuhr, bei Knopfdruck richten sich die Zeiger auf 12 aus, sodass nur noch der Minutenzeiger zu sehen ist. Anschließend laufen beide Zeiger im Sekundentakt weiter, nach Ablauf der ersten Minute zeigt der Stundenzeiger die jeweilige Minutenzahl an. Der mittlere Knopf schaltet zwischen zwei festgelegten Zeitzonen um, mit dem letzten betätigen wir den Auslöser unseres Smartphones. Aus den voreingestellten Profilen können außerdem eine Musikeinstellung, bei der die Wiedergabelautstärke sowie Play/Pause bedient werden, oder eine Fitnesseinstellung ausgewählt werden.

Durch das dezente Design kann die Fossil Q Activist zu fast jedem Anlass getragen werden. (Bild: Fossil)

Alternativ kann auch das Ziffernblatt der Fossil Q Activist zur Anzeige des Schrittzählers genutzt werden. Da bei den vielen Anzeigen allerdings schnell der Überblick verloren gehen kann, ist hier die App deutlich komfortabler und effizienter.

Weitere Informationen zur Fossil Q Activist findest Du direkt bei Fossil.

Fazit

Auch ohne intelligente Funktionen würde die Fossil Q Activist wohl als elegante Herrenuhr in der Modewelt Anklang finden. So stellt der Zusatz „Hybride Smartwatch“ eine gelungene Erweiterung der herkömmlichen Features anstelle des zentralen Kaufgrundes dar. Die Q Activist richtet sich damit auch an jede, die sich nicht mit dem High-Tech-Look und technischen Spielereien manch anderer smarten Gadgets anfreunden können. Das Zusammenspiel aus Uhr und App funktioniert reibungslos, die Uhr reagiert ohne Verzögerung auf Tastendruck. Die Q Activist ist zudem sehr gut verarbeitet und macht einen rundum hochwertigen Eindruck. Im Gegensatz zu einer herkömmichen Uhr muss jeodch, je nach Nutzungsverhalten, die Batterie öfters ausgetauscht werden. Fossil gibt an, dass die Uhr eine Laufzeit von ca. 6 Monaten aufweist.  Der Preis liegt bei 179 Euro.

ProContra
  • schickes, unscheinbares Design
  • Batterie muss häufiger getauscht werden
  • sinnvolle Smart-Funktionen
 
  • unkomplizierte, effiziente Bedienung
 
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
 

Hinweis: Dieser Artikel wurde von Fossil gesponsert. Unsere Meinung haben wir uns natürlich unabhängig vom Sponsoring gebildet.

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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