Löst der eSATA-Stick den USB-Stick ab? OCZ Throttle im Test
OCZ verspricht eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 90 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 30 MB/s. Wir von Allround-PC.com haben uns den neuartigen Stick etwas genauer angesehen und wollten wissen, ob der Hersteller sein Verprechen auch halten kann und ob dieser Stick einem herkömmlichen USB-Stick wirklich überlegen ist.
Lieferumfang
- Mini-USB-Kabel zur Datenübertragung und Stromversorgung
Technische Details
- eSATA-Schnittstelle
- zusätzliche USB 2.0 Typ B Schnittstelle
- Lesegeschwindigkeit 90 MB/s (über eSATA)
- Schreibgeschwindigkeit 30 MB/s (über eSATA)
- verfügbar in den Größen 8, 16 und 32 GB
- 2 Jahre Garantie
Design
Verpackt in ein schwarz-spiegelndes Kunststoff Gehäuse trifft der OCZ Throttle beim Kunden ein. In diesem Fall handelt es sich um das Modell mit einer Speicherkapazität von 8 GB. Weitere Modelle mit 16 oder auch 32 GB sind ebenfalls verfügbar. Versteckt hinter einer Schutzkappe befindet sich die eSATA-Schnittstelle, die u.a. auch externe Festplattengehäuse nutzen. Sie ist deutlich schmaler als die Schnittstelle eines USB-Sticks. Auf der gegenüberliegenden Seite ist eine weitere Schnittstelle anzutreffen: Es handelt sich dabei um einen USB-Mini-Port des Typs B. Mit Hilfe des mitgelieferten USB-Kabels kann ein Datentransfer auch über diesen Anschluss erfolgen. Zudem stellt dieser die Stromversorgung des Sticks sicher, sofern der Throttle über den eSATA-Port mit dem PC verbunden wird. Über den eSATA-Port erfolgt in der Regel keine Stromversorgung der angeschlossenen Geräte.
Die Verarbeitung der Materialien gibt keinen Grund zur Beanstandung. Selbst die Schutzkappe des Throttle Sticks sitzt einwandfrei.
Installation
Ähnlich wie ein USB-Stick kann dieser Flashspeicher währendes des Betriebs mit dem Rechner verbunden bzw. getrennt werden. Voraussetzung ist jedoch der aktivierte AHCI-Modus im BIOS. Windows XP und Vista erkennen das Laufwerk dann völlig automatisch und integrieren einen entsprechenden Laufwerksbuchstaben im Arbeitsplatz. Eine gesonderte Treiber-Installation ist nicht notwendig.
Sollte sich der AHCI-Modus nicht aktivieren lassen, was sich in der Regel anhand eines Bluescreens beim Bootvorgang bemerkbar macht, ist es notwendig zusätzliche SATA-Treiber im Windows zu installieren. Dennoch ist es möglich den Stick auch im SATA-IDE-Modus zu initialisieren. Dabei muss ein Umweg über den Gerätemanger erfolgen.
In unserem Fall hatten wir mit ähnlichen Problemen zu tun, so dass wir kurz den Weg beschreiben möchten, der bei unserem Testsystem zum Erfolg geführt hat:
- den PC ausschalten
- eSATA-Stick mit der entsprechenden Schnittstelle verbinden
- Stromversorgung per USB Kabel sicherstellen
- den PC starten
- (Stick signalisiert den eSATA-Mode: rote und blaue LED leuchtet auf / USB-Mode: nur grüne LED leuchtet)
- Gerätemanger starten (Windows+Pausetaste)
- auf das PC-Symbol mit Lupe klicken (neue Hardware wird gesucht)
- kurz warten
- anschließend sollte der ein neuer Laufwerksbuchtube im Arbeitsplatz sichtbar werden
- der Stick ist nun einsatzbereit
- i.d.R. muss diese Prozedur nicht mehr wiederholt werden, sofern der eSATA-Port nicht gewechselt wird













