AnkerMake M5: Mit V6 Color Engine mehrfahrbig 3D-drucken

Einfacher Aufbau und integrierte Kamera
News Anker  / Tim Metzger
Bilder: Anker / Montage: Allround-PC

Mit dem AnkerMake M5 steigt Anker in den 3D-Drucker-Markt ein. Er soll sich an Anfänger sowie Profis richten und bietet neben schnellen Druckgeschwindigkeiten etwa eine intelligente HD-Kontrollkamera. Vor dem hiesigen Marktstart kann man ihn nun bei Kickstarter vorbestellen.

Update vom 10. Mai 2022

Nach etwas über einem Monat ist die Kickstarter-Kampagne nicht nur erfüllt, sondern über das Ziel hinausgeschossen. Das Ziel von 50.000 US-$ war schon nach wenigen Minuten erreicht, mittlerweile hat die Unterstützung für den AnkerMake M5 einen Wert von 7 Millionen US-$ überstiegen.

Damit wurden auch Ziele wie die zusätzliche Druckunterlage (PEI Soft Magnetic Plate) sowie ein Hotend-Kit aus Metall (mit Cooling Block, Heating Block, 0,4 mm Nozzle sowie Heating Rod, Temperatursensor und Silikonüberzug) freigeschaltet. Doch das eigentliche Highlight: Die neue AnkerMake V6 Color Engine. Mit ihr lassen sich mehrere Farben und Materialien in einem Druck verwenden. Das soll einzigartigere Designs ermöglichen, vor allem aber natürlich mehrfarbige 3D-Drucke – so wie auf dem Bild unten zu sehen.

Bild: AnkerMake

Das Zusatzmodul befindet sich noch in Entwicklung und soll voraussichtlich im Januar 2023 auf den Markt kommen. Ihr könnt die AnkerMake V6 Color Engine jedoch schon jetzt dazu bestellen. Wer sich dazu entscheidet, bekommt einen exklusiven Rabatt darauf und wird zu den Ersten gehören, die sie zum Start erhalten – so Anker. Es gibt zwei Add-on Optionen: Die V6 Color Engine mit 40 % Rabatt sowie 6-Color PLA+ Filamente mit 19 % Rabatt.

Bild: AnkerMake

Wenn ihr den AnkerMake M5 bereits über Kickstarter „bestellt“ habt, dann könnt ihr die Color Engine dennoch hinzufügen. Geht dazu auf „Unterstützungen verwalten“ –> „Unterstützung anpassen“ (auf Englisch: Manage Your Pledge –> Change Your Pledge). Weitere Details zur AnkerMake V6 Color Engine könnt ihr hier nachlesen.

Ursprünglicher Beitrag vom 06. April 2022

Anker bietet mittlerweile ein sehr umfassendes Portfolio an. Neben Smartphone- und Lade-Zubehör, Audiogeräten sowie Smart-Home-Produkten wie Saugroboter und Beamer kommt neuerdings auch ein 3D-Drucker dazu. Der M5 ist dabei der Startschuss für die neue 3D-Drucker-Submarke AnkerMake. In diesem Marktsegment möchte das Unternehmen durch Komfortfunktionen und einem schnellen sowie einfachen Aufbau hervorstechen. Laut Anker sind nur drei Schritte und weniger als 15 Minuten notwendig, bis der M5 aufgebaut ist. Dadurch soll er auch Neulinge in der Welt des 3D-Drucks ansprechen.

Kamera überwacht den Druckvorgang und erstellt Zeitraffer

Das Gehäuse besteht aus Aluminium, wiegt mitsamt Fundament 12,4 Kilogramm und misst 502 × 438 × 470 Millimeter. Die Druckfläche ist 235 × 235 × 250 Millimeter groß. Zu den Features zählen ein 4,3-Zoll-Touchscreen, eine Pausenfunktion sowie Auto-Leveling (7 × 7). Eine Besonderheit stellt die integrierte HD-Kamera dar, welche den Druckvorgang beobachtet und bei Erkennung eines Fehlers – etwa Filament-Salat – den Druck automatisch unterbricht.

Über die App erhält man dann eine Benachrichtigung und kann ebenfalls auf den Kamera-Feed zugreifen. Praktisch: Bei Dunkelheit leuchtet an der Webcam eine LED, die Druckfortschritt beleuchtet und somit weiterhin erkennbar macht. Auf Wunsch lassen sich dann Zeitrafferaufnahmen erstellen, um sie beispielsweise auf Social-Media-Plattformen zu teilen.

Laut Herstellerangabe erreicht der AnkerMake M5 bei vollem Detailgrad eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 250 Millimeter pro Sekunde bei einer Beschleunigung von bis zu 2.500 Millimeter pro Quadratsekunde. So soll die Druckzeit gegenüber „anderen 3D-Druckern“ um bis 70 Prozent geringer ausfallen.

Zuerst bei Kickstarter, im zweiten Halbjahr offiziell in Deutschland

Das Unternehmen hat eine Kickstarter-Kampagne für den M5 gestartet, was bei Anker jedoch nicht ungewöhnlich ist – in der Vergangenheit gab es zum Beispiel von Ankers Beamer-Marke einige Kampagnen. Dort ist er zum „limitierten“ Super-Early-Bird-Preis von 429 US-Dollar (circa 393 Euro) vorbestellbar. Wer nicht schnell genug ist, bekommt ihn noch zum Early-Bird-Preis von 499 US-Dollar (circa 457 Euro). In der zweiten Jahreshälfte soll der 3D-Drucker aber ebenfalls regulär in Deutschland erscheinen.


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