FAT32 und NTFS - was man über diese Dateisysteme wissen sollte

Obwohl heutige Betriebssysteme auf NTFS-Partitionen installiert werden, ist FAT32 noch lange nicht ausgestorben. Auf USB-Sticks und Speicherkarten wird das über 12 Jahre alte Dateisystem noch immer eingesetzt. Einige wissenswerte Details, sowie die Vor- und Nachteile dieser Dateisysteme möchten wir Ihnen in diesem Bericht aufzeigen.

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Bereits 2003 haben wir in unserem Bericht "FAT32 oder NTFS" die Unterschiede zwischen FAT32 und NTFS aufgezeigt, um unseren Lesern zu erläutern, welches Dateisystem bei der Windows Installation gewählt werden sollte. Seitdem ist in der Welt der Einsen und Nullen viel passiert. Betriebssysteme wie Windows 98 und Windows ME kommen immer mehr in die Jahre und werden nur noch selten von aktueller Software unterstützt, während nach dem vergeblichen Versuch von Windows Vista, nun Windows 7 den Kampf um die Ablösung des bewährten Windows XP begonnen hat.
Seit der Einführung von Windows Vista lassen sich Betriebssysteme aus dem Hause Microsoft nicht mehr auf FAT32-Partitionen installieren; es muss zwingend NTFS als Dateisystem gewählt werden. Grund hierfür ist, dass das neue NTFS-Dateisystem deutlich sicherer ist und viele Features von Windows Vista bzw. 7 nur durch das aktuelle Dateisystem möglich werden.
Möchte man mit mehreren Betriebssystemen arbeiten, können verschiedene Partitionen wahlweise mit FAT32 und NTFS formatiert werden. Eine Windows 98- oder Windows ME-Installation wird zwingend auf FAT32 installiert, während der Anwender bei Windows 2000, sowie Windows XP selbst entscheiden darf. Hier ist meist NTFS die richtige Wahl, da das neue Dateisystem mehr Features bietet und den Rechner stabiler arbeiten lässt.

Dateisysteme

Zunächst möchten wir die Funktion eines Dateisystems erläutern. Dateisysteme sind dazu da, Dateien auf einem Speichermedium sinnvoll abzulegen und anzuordnen, sodass der Benutzer schnell und unkompliziert auf diese zugreifen kann. Auf einer Festplatte werden Dateien als Einsen und Nullen gespeichert, der Anwender bevorzugt allerdings die uns bekannten "Dateinamen". Deshalb legt ein Dateisystem Daten sinnvoll auf dem Speichermedium ab und erstellt meist eine Art Inhaltsverzeichnis, damit das Betriebssystem beim Öffnen einer Datei durch den Benutzer auch sofort weiß, wo die gewählte Datei liegt.
Microsoft hat für die hauseigenen Betriebssysteme verschiedene Dateisysteme entwickelt. Die heute wichtigsten sind FAT32 und NTFS, weshalb wir diese auf der nächsten Seite näher erläutern. Weitere wichtige Dateisysteme sind die für unterschiedliche Datenträger wie CDs, DVDs und Flashspeicher.

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Übersicht der wichtigsten Dateisysteme aus dem Hause Microsoft

DateisystemVeröffentlichungmax. PartitionVerwendung
FAT bzw. FAT12198016 MBMS-DOS, Disketten
FAT161983

32 MB / 512 MB

/ 2 GB / 4 GB

MS-DOS, Win 3.11, Windows 95
VFAT1995-Erweiterung für FAT12, FAT16, FAT32 für lange Dateinamen
FAT3219978 TBWindows 95b, Windows 98, Windows ME
exFAT2006>8 TBWindows CE, Flash-Speichermedien
NTFS 1.0, 1.1, 21993>8 TBWindows NT 3.1 bis Windows NT 4.0
NTFS 3.0, 3.12000>8 TBWindows 2000, Windowx XP, Windows Vista, Windows 7

 

Auf der folgenden Seite geht es weiter mit der Beschreibung, sowie den Vor- und Nachteilen von NTFS und FAT32.

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