Flexible Displays rücken immer näher

Geschrieben von Niklas Ludwig am 11.10.2012.

Bereits in den nächsten Jahren können wir mit hauchdünnen Displays rechnen, die sich sogar rollen und falten lassen, dabei aber stets ein gutes Bild wiedergeben sollen.

Bei dieser Technik kommen OLED-Displays zum Einsatz, wie sie bereits schon in Samsungs Galaxy-S-Reihe verbaut werden, dort aber noch von einem Rahmen und Glas umgeben sind. Die flexiblen Displays bestehen wie die normalen Displays aus mehreren Schichten, mit dem Unterschied, dass das TFT-Element und die Verkapselung statt aus Glas aus einem biegsamen Film bestehen. Aktuell scheint Samsung Vorreiter zu sein und plant die Massenproduktion von flexiblen Displays bereits für das Jahr 2014.

Doch nicht nur bei Displays, auch bei der Photovoltaik sind flexible Produkte angesagt. Bei der dritten Generation der Photovoltaik sollen dazu Tinten auf flexible Folien gedruckt werden, wodurch eine enorme Kosteneinsparung ermöglicht werden soll. Dass der Markt für Dünnschicht- und organische Photovoltaik auf dem Vormarsch ist, lässt sich am Umsatz erkennen. Dieser soll laut des Marktforschungsunternehmens Nanomarkets bis 2015 von aktuell 2,6 Milliarden US-Dollar auf 7,5 Milliarden US-Dollar wachsen.

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Niklas Ludwig

Niklas Ludwig

...ist stellvertretender Chefredakteur und zeichnet sich insbesondere für die Tests der Hardwarekategorie verantwortlich und füttert den APC-YouTube Kanal mit neuen Videos zu allerlei Produkten. Stehen keine größeren Hardwaretests an, widmet er sich Produkten der Consumer Electronics-Welt und fühlt neuen Lautsprechern, Kopfhörern oder mobilen Geräten auf den Zahn.

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