Need for Speed: No Limits verärgert Spieler mit Mikrotransaktionen

Electronic Arts verlangt Echtgeld für virtuelles Benzin

Geschrieben von Robin Cromberg am 28.01.2015.

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Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass der Publisher Electronic Arts durch seine DLC-Politik, speziell hinsichtlich der Mikrotransaktionen, negativ auffällt. Ironischerweise trägt das neueste Spiel, bei dem der Spielspaß durch derartige Nebenkosten eingeschränkt wird, den Titel „Need for Speed: No Limits“. Spieler empören sich darüber, dass sie bei dem neuen Mobile-Ableger der Rennspielreihe sogar für zusätzliches Benzin echtes Geld auf den Tisch legen müssen.

Die Zeiten von vollwertigen Add-Ons scheinen längst vorbei: Kaum ein Spiel kommt noch ohne DLCs (Downloadable Content) aus, bei denen zusätzliche Spielinhalte meist stückchenweise für kleinere Summen nachgeliefert werden. Eine andere Form dieser Nebenkosten sind die Mikrotransaktionen, bei denen simple und meist triviale Inhalte wie neue Outfits oder Waffendesigns für Preise von nur wenigen Cent erworben werden können. Gerade diese Art der Zusatzkosten stößt bei der Spielerschaft vermehrt auf Protest. Lauter werden diese protestierenden Stimmen, wenn die Inhalte nicht nur optional sind, sondern zum Spielen benötigt werden.

NFS No LimitsIronie: Need for Speed No Limits setzt dem Spieler kostenverbundene Limitierungen (Bild: Electronic Arts)

Bei Need for Speed: No Limits, der neue Ableger der beliebten Rennspielreihe für iOS- und Android-Geräte, wird dem Spieler eine virtuelle Tankanzeige eingeblendet, die mit Echtgeld gefüllt werden will, sobald der Zeiger auf Null steht. Wer kein Geld für den virtuellen Treibstoff hinblättern möchte, muss eine bestimmte Zeit warten, bevor er sich wieder hinter’s Steuer klemmen darf. Auch andere Spielelemente lassen sich durch Gold, eine zusätzliche Ingame-Währung – die selbstverständlich ebenfalls durch reales Geld erlangt wird – freischalten.
Das Spiel selbst wird als „Free2Play“-Titel angeboten, ist also eigentlich vollständig kostenlos spielbar. Solche Spiele werden im Nachhinein mit Mikrotransaktionen finanziert, die dem Spieler schnelleren oder auch exklusiven Zugang zu bestimmten, optionalen Spielinhalten gewähren. Oft werden mit solchen Extrakosten allerdings auch einfach bestimmte Barrieren, in diesem Fall eine Art Zeitsperre, überwunden, die für nicht zahlende Spieler schlicht und einfach den Spielspaß einschränken.



Quelle : PC Games

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Robin Cromberg

Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für das Ressort der Gaming-Peripherie von Allround-PC.com zuständig. Zwischen Roundup-Tests zu neuesten Gaming-Tastaturen und Co. testet er für APC außerdem Smartphones, Notebooks oder Gadgets wie Bluetooth-Speaker.

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