Corsair Hydro X: PC-Projekt mit Custom-Loop-Wasserkühlung (Werbung)

Hardtube-Kühlkreislauf mit Corsair-Komponenten 3 Min. lesen
Kühlung corsair  / Marcel Schreiter

In Kooperation mit Corsair haben wir einen Desktop-PC mit einer Custom-Loop-Wasserkühlung für den Prozessor und die Grafikkarte zusammengebaut. Welche Komponenten dabei genau zum Einsatz kamen und wie das System schlussendlich aussieht, das erfahrt ihr in diesem Artikel.

Bei Allround-PC bauen schrauben wir stets für Tests an PC-Systemen herum und durch unseren Leser Nico kamen wir auf die Idee, ein eigenes Projekt mit einer Custom-Loop-Wasserkühlung umzusetzen. Corsair hat uns daraufhin mit den nötigen Komponenten ausgestattet. Nico baute den PC und die Kühlung dann mit einem Freund in mühevoller Arbeit zusammen.


Komponenten des Corsair-Systems im Detail

Das System findet Platz in einem weißen Corsair Carbide 678C. Der schlichte Mid-Tower wurde für einen leisen Betrieb optimiert, bietet viel Raum für die Kühlung und gewährt durch ein leicht getöntes Hartglas-Seitenteil einen Blick auf das Innere. Die generelle Farbgebung ist ein Mix aus Weiß und Schwarz, was besonders auf das Mainboard und die entsprechend ummantelten Stromkabel zutrifft, doch auch die Lüfter sind so gefärbt. Für etwas mehr Kontrast sorgt die rote Kühlflüssigkeit. Bei einem modernen System darf eine ARGB-Beleuchtung natürlich auch nicht fehlen, weshalb ein Großteil der verbauten Produkte diese aufweist.

Die Kühlung des Systems besteht aus einem 420-Millimeter-Radiator in Push-Konfiguration mit drei 140-Millimeter-Lüftern, einem 360-Millimeter-Radiator in Push-Pull-Konfiguration mit sechs 120-Millimeter-Lüftern, einem Wasserpumpenreservoir, einem GPU-Kühlblock, einem CPU-Kühlblock und zahlreichen Hardtubes sowie Fittings. Als Prozessor kommt ein aktueller Intel Core i9-10850K zum Einsatz. Ihm stehen 32 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite, konkret Corsair Dominator Platinum mit RGB-Beleuchtung und 3.200 Megahertz.

Beim verbauten Mainboard handelt es sich um ein Asus ROG Strix Z490-A Gaming. Für eine ausreichende Stromzufuhr sorgt das Corsair-Netzteil HX850, wie der Name verrät mit bis zu 850 Watt. Die Grafikkarte ist eine Asus ROG Strix 2080 Ti, deren Kühler durch einen XG7-Wasserkühler von Corsair ausgetauscht wurde.

Corsair-Komponenten im Überblick

  • Carbide 678C (Weiß)
  • QL120 RGB und QL140 RGB (Lüfter)
  • Link-Commander Pro, 1x für Lüfter, 1x für RGB
  • zwei XR5-Radiatoren: 1x 360 mm, 1x 420 mm
  • Hydro X XF-Fittings (gerade und mit 90-Grad-Winkel) und Hydro X XT-Hardtubes (14 mm)
  • Hydro X XT Hardline-Bending-Kit
  • Hydro X XL5-Performance Kühlmittel in Rot (2 Liter)
  • XD5-Wasserpumpenreservoir in Weiß mit RGB
  • XC7-CPU-Kühlblock in Weiß und mit RGB, transparent
  • XG7-RGB-Wasserkühler
  • 32 GB Corsair Dominator Platinum RGB (3.200 MHz)
  • Corsair MP510 NVMe-SSD
  • Corsair HX850 Netzteil
  • Kabel-Kit (Schwarz & Weiß)

Das restliche System setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

  • Intel Core i9-10850K
  • Asus ROG Strix Z490-A Gaming
  • Asus ROG Strix RTX 2080 Ti

Das komplette System hat einen Neuwert von knapp über 4.000 Euro, davon fallen circa 1.500 Euro nur für die Bestandteile der Wasserkühlung an. Ein paar Bilder mitsamt Leistungsergebnissen seht ihr im nächsten Abschnitt.

Unter Last mit Prime95 bleibt die Prozessortemperatur bei knapp unter 60 Grad, während die Lüfter mit voller Drehzahl arbeiten. Bei Begrenzung der Lüfter auf die minimale Drehzahl steigt die Temperatur lediglich auf 67 Grad. Sofern die Lüfter nicht voll aufdrehen, bleibt der PC angenehm leise. Dank der zahlreichen Lichter im Innenraum, die sich über iCUE steuern lassen, bleibt das System nicht nur aufgrund der rot betonten Hardtubes ein Hingucker. Aufnahmen der Einzelteile und des Zusammenbaus seht ihr im oben eingebundenen Video.


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