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Flexispot E7Q im Test: Höhenverstellbarer Schreibtisch der Luxusklasse

Maximale Stabilität mit vier Beinen!

Spätestens seit der Corona-Pandemie erfreuen sich höhenverstellbare Schreibtische großer Beliebtheit. Im Vergleich zu herkömmlichen Modellen lassen sich damit Rückenbeschwerden vorbeugen, bei zeitgleicher Steigerung der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Auch wird die Sitzzeit reduziert und somit die Aktivität im Alltag gesteigert. Wir haben uns daher mit dem Flexispot E7Q ein spannendes Topmodell näher angesehen.

Egal ob verstellbare Lattenroste, Stühle oder Bürozubehör: Der Hersteller Flexispot bietet bereits seit einige Zeit flexible Möbelstücke an. Hierzu zählen ebenfalls elektrisch höhenverstellbare Schreibtische, die es in allen Formen und Farben zu kaufen gibt. Mit dem E7Q gibt es nun seit Kurzem ein neues Flaggschiff-Modell auf dem Markt, das durch eine besonders hohe Belastbarkeit punkten soll. Derzeit werden für den Schreibtisch mindestens 1.019 Euro UVP fällig, für das reine Gestell (also ohne Tischplatte) sind es 899 Euro UVP.  Aktuell bietet der Hersteller zudem einige Produkte im Rahmen des diesjährigen Summer Sales vergünstigt an.

Der Hersteller bewirbt den Tisch großmundig als Höhepunkt der eigenen Kollektion und wagt gleichzeitig Vergleiche mit dem Hauptgott der nordischen Mythologie Odin. Im Folgenden wollen wir uns anschauen, ob es sich hierbei um reines Marketing oder tatsächlich um den „Gott der Schreibtische“ handelt.

Elegant mit Bambusplatte

Flexispot bietet den E7Q in mehreren Varianten an, wobei man sich zwischen verschiedenen Holzplatten und Größen entscheiden kann. Dabei gibt es insgesamt drei Optionen, bei denen eine Massivholzplatte zum Einsatz kommt. In den anderen Fällen wird eine MDF-Platte genutzt, bei der ein Furnier die Optik bestimmt. Insgesamt elf verschiedene Platten bietet Flexispot auf der Webseite an, wir haben uns für eine Bambusplatte mit einer Größe von 160 x 80 cm entschieden.

Flexispot E7Q – Optionen (140 – 200 cm Länge):

  • Weiß
  • Ahorn
  • Schwarz
  • Braun
  • Mahagoni
  • Blackwalnut
  • Weiß + Ahorn
  • Dunkler Bambus
  • Dunkles Eichenmassivholz
  • Helles Eichenmassivholz

Bambus soll im Vergleich zu anderen Hölzern nachhaltiger sein, wenngleich das Material durch seine Festigkeit und Haltbarkeit überzeugt. Optisch macht das Ganze einiges her, immerhin bringt Bambus einen natürlichen und zudem minimalistischen Flair mit sich. Daneben sorgt die zeitlose und eher zurückhaltende Optik dafür, dass der Schreibtisch problemlos in die meisten Wohnstile integriert werden kann. 

Die Platte ist sauber verarbeitet und weist keine Kratzer oder anderweitige Herstellungsnarben auf. Dazu sind alle Kanten leicht abgerundet. An der Unterseite befinden sich einige vorgebohrte Löcher, von denen allerdings nur wenige für diese Art von Tisch nützlich sind.

Basiskonstruktion mit hoher Traglast

Das wichtigste Element des E7Q ist die Basiskonstruktion, die laut dem Hersteller aus Karbonstahl gefertigt ist. Hierbei handelt es sich um einen Stahl, dessen Nebenbestandteile hauptsächlich Kohlenstoff enthalten. Dadurch soll das Metall robuster und langlebiger sein, ein Nachteil ist jedoch die stärkere Rostanfälligkeit. Die schwarze, sauber aufgetragene Lackierung dürfte allerdings einen ausreichenden Schutz darstellen. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es doch: Bei unserem Testmodell fehlte eine gummierte Abstandhalterung, wodurch die Platte an einer Stelle nicht sauber aufliegt.

Im Gegensatz zu den meisten höhenverstellbaren Tischen kommen hier nicht zwei, sondern gleich vier motorisierte Beine zum Einsatz. Dies soll eine zusätzliche Stabilität garantieren und eine höhere Belastung ermöglichen. Der Hersteller spricht von einer maximalen Last von 200 Kilogramm. Tatsächlich wirkt der Tisch im direkten Vergleich zu zweibeinigen Modellen deutlich stabiler, selbst bei einer einseitigen Belastung wackelt nichts.

Höhenverstellbare Füße: Gerade Platte trotz schiefen Bodens

Zusammenbau

Der Flexispot E7Q wird in Einzelteilen geliefert, entsprechend muss die Basiskonstruktion im ersten Schritt verschraubt werden. Sobald alles miteinander verbunden ist, werden die beiden Träger auf die Größe der Tischplatte eingestellt. Hierfür müssen lediglich vier Schrauben gelöst werden. Im nächsten Schritt wird die Konstruktion an der Tischplatte befestigt, wofür etwas Kraft vonnöten ist. Zwar besitzt die Tischplatte einige Vorbohrungen, diese passen allerdings nicht zum mitgelieferten Gestell. 

Somit muss selbständig in die Platte gebohrt werden, wobei die ideale Positionierung selbständig gesucht werden muss. Die mitgelieferten Schrauben lassen sich durchaus mit einem Schraubenzieher eindrehen, mit einem Bohrer ist dieser Schritt etwas angenehmer. 

Leider ohne Kabelkanäle

Die letzten Aufbauschritte gehen schnell von der Hand: Zunächst werden die Beine mithilfe von jeweils vier Schrauben befestigt, dann werden die beiden länglichen Füße angebracht. Anschließend werden das Steuermodul und das Netzteil montiert und alle Kabel miteinander verbunden. Eine farbliche Markierung hilft dabei, die richtigen Anschlüsse zu finden. Einige Kabeldurchführungen zwischen den Stahlträgern und der Tischplatte wären für die Kabelführung wünschenswert gewesen. Ein Kabelnetz sowie einige Kabelbinder sorgen jedoch dafür, dass die Kabel unter der Arbeitsplatte nicht sichtbar sind. 

Insgesamt wirkt der Aufbauprozess relativ unkompliziert, wenngleich einige Punkte in der Anleitung besser erklärt sein könnten. Gerade die bildhafte Darstellung hilft bei der Montage, einige Bilder wirken zunächst dennoch etwas unklar. Zudem ist uns aufgefallen, dass es zumindest in der deutschen Anleitung einige Übersetzungsfehler gibt. So konnte uns die erwähnte “Nächstenliebe” ein kurzes Lachen entlocken.

Steuermodul mit Speicherfunktion

Einmal in die Steckdose eingesteckt, ist der Tisch einsatzbereit. Das wichtigste Element im Alltag bildet das Steuermodul, worüber die Höhenposition sowie die Antikollisionsstufe angepasst wird. Maximal ist eine Höhe von 126 cm einstellbar, während die Mindesthöhe 61 cm beträgt. Ausgewachsene Personen sollten also eine passende Position finden. Dazu gibt es die Möglichkeit, Höhenprofile anzulegen und diese zu einem späteren Zeitpunkt aufzurufen. 

Hierfür muss die “M”-Taste für wenige Sekunden gehalten und anschließend die Taste “1”, “2”, “Stehen” oder “Sitzen” ausgewählt werden. Hierdurch wird die aktuelle Höhe abgespeichert. Ein längeres Drücken der “M”-Taste aktiviert oder deaktiviert die Kindersicherung, mit der die Steuerung gesperrt wird.

Daneben gibt es insgesamt vier Antikollisionseinstellungen mit unterschiedlicher Empfindlichkeit, wobei die Stufe “A-0” die Funktion abschaltet. Entsprechend handelt es sich bei “A-3” um den empfindlichsten Modus. Sobald der Tisch während der Bewegung ein Hindernis erkennt, hält dieser knapp über dem Objekt an. Die verschiedenen Modi lassen sich auswählen, indem man 5 Sekunden lang die “Up”- und “Down”-Taste gleichzeitig drückt. Seitlich befindet sich obendrein ein USB-Anschluss, über den man sein Smartphone laden kann.

Zuverlässige Höhenverstellung

Im Alltag reagiert das Bedienfeld des Steuermoduls zuverlässig, während Fehleingaben eher eine Seltenheit sind. Die 800-N-Motoren arbeiten ruhig und heben die Tischplatte sanft in die gewünschte Position. Laut Flexispot arbeitet der E7Q mit einer maximalen Geschwindigkeit von 40 mm/s und erreicht somit recht flott die gewünschte Position. Man braucht außerdem keine Angst haben, dass bei der Höhenverstellung etwas wackelt oder gar herunterfallen könnte. Dank Soft-Start-Stop-Funktion bleibt auch der Kaffee am Morgen in seiner Tasse. Im Betrieb konnten wir eine Lautstärke von etwa 45 dB(A) messen.

Interessant ist obendrein ein Blick auf den Stromverbrauch, denn spezifisch im Stand-by-Modus verbraucht der E7Q vergleichsweise viel. Wir konnten rund 3,6 Watt messen, die dauerhaft benötigt werden. Natürlich hängt der Verbrauch im Betrieb von der Belastung ab, mit einem kompakten Setup werden beim Hochfahren ungefähr 260 Watt benötigt. Bei einer Belastung von etwa 75 Kilogramm steigt der Verbrauch deutlich an, wir konnten etwa 370 Watt ermitteln. Beim Absenken lag der Energiebedarf bei zirka 180 Watt.

Fazit

Mit dem E7Q in der Bambusausführung bietet Flexispot einen Schreibtisch an, der bereits auf den ersten Blick durch seine schicke und zeitlose Optik überzeugen kann. Dabei wirkt der gesamte Tisch hochwertig verarbeitet, robust und vor allem stabil. Insbesondere die beiden zusätzlichen Beine sorgen für eine verbesserte Standfestigkeit und somit für eine höhere Belastbarkeit. Daneben arbeiten die vier Motoren zuverlässig und ruhig, während die Steuerung intuitiv vonstattengeht. Diesbezüglich handelt es sich um eine empfehlenswerte Alternative zu den bekannten höhenverstellbaren Modellen am Markt.

Allerdings lässt sich Flexispot die zwei zusätzlichen Beine ordentlich bezahlen. Schließlich fällt der Preis mit mindestens 1.019 Euro für die Version mit 140 cm langer MDF-Platte deutlich zu hoch aus. Für unsere Version mit Bambusplatte und 160 cm Breite werden sogar 1.110 Euro fällig. Wer auf die zusätzliche Stabilität verzichten kann, findet mit dem Flexispot E7 eine günstigere und weitestgehend gleichwertige Alternative.

Gadgets
Allround-PC.com Award
06/2023
Flexispot E7Q
Empfehlung

Pro

  • Höhenverstellbarkeit
  • vier Beine für zusätzliche Stabilität
  • ruhige Motoren
  • intuitive Steuerung
  • hochwertige Verarbeitung
  • Materialwahl

Contra

  • Preis

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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und kommt ursprünglich aus dem Bereich der Hardware-Komponenten. Inzwischen berichtet er aber auch über verschiedene Gadgets, Smartphones sowie Tablets und informiert als ehemaliger Umwelt­ingenieursstudent über Neuheiten im Bereich der PV-Technik.

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