Test: Battlefield 3 (PC)

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Gadgets  / Marcel Schreiter

Tage vorher lie├č sich der Preload von Battlefield 3 bereits starten, seit dem 27.10.2011 steht der Gewinner von ├╝ber 60 Awards in den Regalen bereit: Die Vorfreude hat ihr Ende. Wir haben f├╝r euch schon einmal die Limited Edition angetestet. Ob sich die Investition lohnt, lest ihr auf den folgenden Seiten.

 

Systemanforderungen

Mindestsystemanforderungen

    • Betriebssystem: Windows Vista (Service Pack 2) 32-bit
    • Prozessor: 2 GHz Dual Core (Core 2 Duo 2,4 GHz oder Athlon X2 2,7 GHz)
    • RAM: 2 GB
    • Festplatte: 20 GB
    • Grafikkarte (AMD): DirectX 10.1-kompatibel mit 512 MB RAM (ATI Radeon 3000er-, 4000er-, 5000er- oder 6000er-Serie mit mindestens der Leistung der ATI Radeon 3870)
    • Grafikkarte (NVIDIA): DirectX 10.0-kompatibel mit 512 MB RAM (NVIDIA GeForce 8er-, 9er-, 200er-, 300er-, 400er- oder 500er-Serie mit mindestens der Leistung der NVIDIA GeForce 8800 GT)
    • Soundkarte: DirectX-kompatibel
    • DVD-ROM-Laufwerk

Empfohlene Systemanforderungen

  • Betriebssystem: Windows 7 64-bit
  • Prozessor: Quad Core CPU
  • RAM: 4 GB
  • Festplatte: 20 GB
  • Grafikkarte: DirectX 11-kompatibel mit 1024 MB RAM (NVIDIA GeForce GTX 560 oder ATI Radeon 6950)
  • Soundkarte: DirectX-kompatibel
  • DVD-ROM-Laufwerk

 

Gameplay

Battlelog – Im neuen Teil der Battlefield-Serie spielt sich alles in eurem Browser ab. Der Vorteil hierbei ist, dass ihr eure Spiel-Community, eure Freundesliste und die Modi-Auswahl in einem Fenster habt. Au├čerdem k├Ânnt ihr, bis eine Verbindung zu einem Spiel aufgebaut ist, weiter durchs Netz surfen. Ein oftmals verwirrendes Wechseln der Tabs geh├Ârt somit der Vergangenheit an. Ein einziges Fenster im Browser wird somit zum „Battlefield-Hub“. Die unterschiedlichen Modi haben wir im Folgenden f├╝r euch unter die Lupe genommen.

Kampagne – Der Spieler wird bei Battlefield 3 in die Rolle eines Elitesoldaten der US-Marines hineinversetzt. Sergeant Blackburn ist von nun an euer Name, unter Squadmembern lautet er Black. Nach einer kurzen, aber daher nicht weniger actiongeladenen Schie├čerei im Zug, befindet ihr euch auf dem Weg in den Iran. Dort geht es darum, die Stra├čen zu s├Ąubern und feindliche Einheiten zu eliminieren. Gerade in rasanten Stra├čenk├Ąmpfen k├Ânnt ihr euch die neue Form der Umweltzerst├Ârung zu Nutze machen, aber Vorsicht: Auch die Gegner k├Ânnen diese f├╝r sich beanspruchen. Ein unaufmerksamer Moment – und schon ist eure Barrikade zerst├Ârt und ihr hockt im Visier der gegnerischen Kalaschnikow. Doch gerade das ist eines der kleinen Extras, die Battlefield 3 von der Konkurrenz abhebt. Schade ist jedoch, dass an manchen Orten nicht einmal die Wandkacheln zersplittern, sobald Blackburn sie beschie├čt. An dieser Stelle hatten wir uns ein wenig mehr Zerst├Ârungsm├Âglichkeit erhofft. Ebenfalls schade, aber bestimmt nur eine Frage der Zeit, ist der kleine Bug, dass der eigene Squad Blackburn oftmals aus dem Posten vertreibt. Der Spieler wird dann einfach zur Seite geschoben, was ein wenig unrealistisch auf uns wirkt. Wo wir uns gerade mit den sparsam ges├Ąten Macken besch├Ąftigen, f├Ąllt uns ein, dass Zivilisten unter Beschuss weder weglaufen, noch Schusswunden davontragen.

Die Kampagne ist jedoch sehr transparent, was sich vor Allem in der Steuerung und im Gameplay bemerkbar macht. Gerade f├╝r Neulinge werden die Befehle auf dem Bildschirm angezeigt und somit findet sich Jeder schnell in das Spiel hinein. Dadurch, dass die Auftr├Ąge sehr abwechslungsreich sind, wird keine Mission langweilig und ein abwechslungsreicher Spielspa├č wird garantiert. Nach einigen Missionen mit etlichen Stra├čengefechten und Sniper-Sessions auf den D├Ąchern der Stadt, findet der n├Ąchste Auftrag an Board einer Mig statt. Hier lassen die zerkratze Cockpit-Abdeckung und der detailgetreue Co-Piloten-Monitor das Spiel t├Ąuschend echt wirken. Nat├╝rlich sind einige Missionen auch im Wagen oder gar im Helikopter auszuf├╝hren.

Multiplayer – Ein Wort, welches manchen Shooter-Fans ein imagin├Ąres Fadenkreuz vorm Auge erscheinen l├Ąsst. F├╝r einen Gro├čteil bietet der Online-Modus das entscheidende Argument zum Kauf. Zu Recht, denn ist die Kampagne einmal abgeschlossen wandert das Spiel nicht ins oberste Regal, sondern dann wird erst richtig gezeigt, was der Spieler zu bieten hat. Hier wird gemessen, wer im Freundeskreis, im eigenen Platoon, oder sogar weltweit die besten Skills hat. Hier k├Ânnen neue Waffen, F├Ąhigkeiten und vieles mehr freigeschaltet werden. Vor Allem hier verschafft sich das Battlelog-System ein durchaus positives Image, da nicht mehr auf ein neues Spiel gewartet werden muss, sondern einfach weitergesurft werden kann.

├ľffnet sich das Hintergrundfenster, kann die Schlacht auch schon los gehen. Hier bietet DICE wieder einmal einen reich gedeckten Tisch. Ob in engen H├Ąuserk├Ąmpfen oder nahezu unendlich-scheinenden Feldern, ├╝berall kann das eigene K├Ânnen in den verschiedensten Vehikeln zur Schau gestellt werden. Nat├╝rlich wird der eigentliche Reiz jedoch durch die Rangliste ausgemacht, denn jeder will der Beste sein – keine Frage. Auch an einen Filter, wo eingetragen werden kann, welche Spiele bevorzugt werden, hat das Entwicklerteam gedacht. Der Online-Modus ist unseres Erachtens die Hauptattraktion des Spiels, denn hier kommt mit Sicherheit Jedermann auf seine kosten.

Coop – Beim Coop-Modus hei├čt es Missionen erf├╝llen. Ihr missioniert jedoch nicht alleine, sondern habt immer einen Partner an eurer Seite: Ob im Helikopter, im Kampf-Jet oder w├Ąhrend eines Bodeneinsatzes, Kooperation ist das A und O. Das beweist unser netter Screenshot. Ihr k├Ânnt ├╝ber die besten Sch├╝tzen-Skills verf├╝gen, doch wenn euer Gegner den Helikopter nicht beherrscht, verliert ihr die Mission. Ein nettes Feature ist hierbei jedoch, dass ihr andere Gamer gezielt aus eurer Freundesliste einladen k├Ânnt. Somit k├Ânnt ihr beispielsweise mit eurem Nachbarn allein den Coop-Modus spielen und neue Missionen freischalten.

Im Battlelog l├Ąsst sich eine ├ťbersicht finden, welche alle Kills, Headshots, die gesammelten Punkte und Waffen anzeigt. Nat├╝rlich sind diese Statistiken nicht nur im Coop-Modus einsehbar. Eine knappe Missionsinfo und die Schwierigkeitseinstellung ist ebenfalls ├╝ber den Coop-Reiter im Battlelog abgebildet. Kurzum: Auch hier erf├╝llt Battlefield alle Erwartungen mit Bravour.

Grafik & Sound

Nicht nur f├╝r sein Gameplay, sondern ebenfalls f├╝r seine ├╝berragende Grafik ist der Shooter bekannt. Dieses Jahr wurde die neueste Generation des bereits bekannten Frostbite Engines verwendet. Dice sorgt mit Frostbite 2 daf├╝r, dass Gamer-Herzen h├Âher schlagen, denn nie zuvor hat es ein Game des Publishers EA geschafft, ein derart detailliertes, realistisches und effektgeladenes Spielerlebnis zu schaffen. Nat├╝rlich kann das Umfeld des Spielers auch in der neuesten Version nach belieben zerst├Ârt werden, diese Funktion aus dem letzten Battlefield-Teil wurde sogar noch verfeinert. Von Battlefield Bad Company 2 seid ihr in punkto Grafik bereits verw├Âhnt, Frostbite 2 setzt dem ganzen allerdings noch das Sahneh├Ąubchen auf.

Zu einem packenden Spielerlebnis geh├Ârt nat├╝rlich auch ein guter, klarer Sound. Von dumpfen Explosionen bis hin zu h├Âhenlastigen Patronenh├╝lsen, die auf den Boden fallen, zerberstenden Scheiben und ratternden MGs: Battlefield bringt all dies mit und gibt uns keinen Grund zur Klage. Der Sound ist fl├╝ssig und erzeugt sowohl adrenalingealdene, als auch spannende Momente. Stefan Sandberger, der Audio-Director aus dem Hause DICE, hat wieder einmal volle Arbeit geleistet. Ohne einen Blick auf den Monitor zu werfen, wei├č der Spieler -beispielsweise anhand des Echos oder anderer Faktoren-, wo er sich befindet. Demnach wirkt das Gefecht sehr lebensecht. Hallende Schreie, weitr├Ąumige Explosionen und pfeifende Sniper-Sch├╝sse sorgen f├╝r ein realit├Ątsnahes Spielerlebnis.

 

Fazit

Ein positives Fazit f├Ąllt uns bei diesem Titel keinesfalls schwer, denn Battlefield 3 konnte sowohl mit ├╝berragender Grafik, als auch mit tollem Gameplay ├╝berraschen. Selbst Skeptikern der Battlefield-Reihe k├Ânnen wir das Game w├Ąrmstens empfehlen, da es kaum ein vergleichbares Spiel gibt, in dem es ein so breit gef├Ąchertes Spektrum an spannenden H├Ąuserk├Ąmpfen und weitl├Ąufigen Panzerschlachten, sowie ├╝berw├Ąltigenden Luftduellen gibt. Vor Allem die neue Battlelog-Oberfl├Ąche konnte uns durchaus ├╝berzeugen, daher sind rund 60 Euro keinesfalls zu hoch angesetzt. Kleinere Bugs k├Ânnen wir dem DICE-Team daher verzeihen, in der Vermutung, dass diese bestimmt durch den n├Ąchsten Patch gel├Âst werden.

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Pro

  • Grafik
  • Gameplay
  • Battlelog
  • Vielfalt an Waffen und Schaupl├Ątzen

  Contra

  • kleinere Grafikfehler und Bugs

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